Benutzer:Flo/Entwurf Jap

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Entwurf für eine Neuüberarbeitung von Computerunterstütztes Japanisch für Ingenieure

Computerunterstütztes Japanisch für Ingenieure[edit]

Diese Lehrveranstaltung hat möglicherweise starke Emotionen bei den TeilnehmerInnen hinterlassen. Daher sind zusätzliche Fakten und Meinungen besonders erwünscht, um den Artikel zu verbessern. Weitere Hintergründe findest du eventuell auf der Diskussionsseite. Flames und ähnliches bitte auch dort.


Daten[edit]

  • VortragendeR/LVA-LeiterIn: Emmerich Simoncsics (Whitepages, bzw. [1])
  • Semesterwochenstunden: 2 Semester * (2 VO + 2 UE) = 10
  • HP der LVA: TUWIS++ , [2]

Inhalt[edit]

Japanisch geschriebene Texte übersetzen.

Fakten[edit]

  • Die Vorlesung basiert auf einem proprietären Nachschlagesystem.
  • Das dazugehörige Wörterbuch des LVA-Leiters ist für die Absolvieriung de facto notwendig.
  • "Computerunterstützt" ist tendenziell irreführend. Außer der Abgabe der "Hausübungen" per E-Mail ist dies nur Fiktion.

Problemfelder[edit]

Hier werden die umstrittenen Aspekte der LVA angeführt.

proprietäres Nachschlagesystem[edit]

Die "schnelle (mnemotechnische) Methode der Wortfindung" (siehe LVA-HP funktioniert über die Zuordnung eines konkreten Zeichens zu einer Ziffernfolge (über Form und Anzahl der Striche des Zeichens) und dem Nachschlagen dieser Ziffernfolge im Wörterbuch.

Vorteile
Das Nachschlage-System ist schnell erlernbar.
Nachteile
Alle anderen Wörterbücher und sämtliche erhältliche Lernprogramme basieren auf einem anderen System. Lizenzrechliche Probleme im Zusammenhang mit dem LVA-eigenen Wörterbuch verhindern (laut LVA-Leiter) Veröffentlichung und Verkauf der elektronischen Version des Wörterbuchs.

Informationspolitik[edit]

Die Informationspolitik der LVA wirkt an mehreren Stellen irreführend.

Computerunterstützt 
in der TUWIS++ Beschreibung steht: "mit Hilfe eines mnemotechnischen Codes [...] erfolgt das Nachschlagen von japanischen Begriffen im sog. Code-Wörterbuch oder am Computer in Sekundenschnelle.". Tatsächlich wird nach einigen Vorlesungseinheiten klar gemacht, dass ein elektronisches Wörterbuch auf absehbare Zeit nicht geben wird (für Nicht-InformatikerInnen: ein hundertprozentiger Kopierschutz ist vermutlich theoretisch unmöglich :). Was von "computerunterstützt" übrigbleibt ist die Abgabe von "Hausübungen" per E-Mail, Massenmails an alle TeilnehmerInnen per explizit aufgeführten Adressen und die Benutzung von Textverarbeitungssoftware.
Verpflichtender Kauf und Preis des Wörterbuchs 
Dies wurde ebenfalls etwas spät klar (nach 2 Hausübungen).

Vortragsstil[edit]

Offenbar Geschmackssache.

  • "Anstrengend. Wirkte auf mich verklemmt autoritär und sexistisch."
  • "beim vortrag werden pausen gemacht und der stoff wird immer wieder durch anekdoten (probleme bei prof's diss, erdbeben bei vorträgen, ...) oder landeskundliche infos aufgelockert. nicht zu vergessen ist, dass in jeder VO die japanische assistentin YUKIKO anwesend ist, die auch fast jedes mal die japanischen texte vorliest, damit man es richtig richtig hört :-D eigentlich ist die ganze LV SUPER !!!"
  • "Bei Fragen muss man aufstehen, und, einem braven Schülerlein gleich, nach vorn gehen, und die Frage wiederholen, sonst wird sie nicht beantwortet. Die Art, wie er auf seine übungsbetreunde Native-Speakerin referenziert, bzw. mit ihr umgeht war für mich und einige Kollegen leicht über der Schmerzgrenze."

persönliche Reviews und Einschätzungen[edit]

von Flo[edit]

Ich würde von der LVA dringend abraten, außer

  • du hast kein problem damit, nicht computerunterstützt japanisch zu lernen,
  • du bist bereit Geld für das Wörterbuch auszugeben
  • du brauchst dringend 10 Wochenstunden und
  • dir geht die Art des Vortragenden nicht nach 2 Stunden auf die Nerven (nicht ganz, aber als Näherung: Schildt * 10)

Ansonsten: Ich bin mir sicher, es gibt in Wien noch andere LVAs in denen du japanisch lernen kannst.

von 212.236.9.1 (übernommen aus alter Version)[edit]

lasst doch den mann stolz sein auf was er stolz sein will. macht doch was ebenbürtiges oder besseres. wenns euch bei ihm nicht passt, dann geht doch wegen japanisch-freifächern auf die japanologie.

anzumerken ist, dass die lv im rahmen einer studie angeboten wird. werbung stimmt so wie oben erwähnt. zum code: ziel ist es, in 2 semester übersetzen zu können, daher sollte uns nicht kümmern, wie ein jap-wb aufgebaut ist oder wie welches kanji verändert oder übernommen wurde oder welches kanji wieviele lesarten und welche in welcher verbindung hat usw. oder zu welchem radikal ein kanji gehört oder irgendwas, was man wissen sollte, wenn man ein gewöhnliches wb verwenden will. der code geht ganz einfach: man schaut welche von 9 formen das Kanji[1] (http://www.project-inochi.com/images/big-kanji-1.png) ähnlich schaut und zählt dann die striche, die zu diesem formbestimmenden teil gehören und die restlichen striche. zb. formgruppe 8, zwei striche bilden die formgruppe und kanji besteht aus noch 6 weiteren strichen = 80206 (ein dreieck ohne hypotenuse :-) mit horizontaler kathete von links nach rechts und vertikaler kathete von rechts oben nach rechts unten zählt als ein strich [regel der japanischen kalligraphie]). viel spass beim suchen in einem gewöhnlichen wörterbuch, was angeblich bis zu 40 minuten dauern kann *freu* im wb sucht man dann logischerweise nach 80206 (numerisch geordnet :-D).

ich finde das code-system super, weil, auch wenn es länger dauert (fehlende vokabelkenntnisse: nicht mit 2-semestrigem japanologie studium zu vergleichen, die die kanjis LERNEN [müssen]), könnte ich auch schon - so trau ich mich, zu behaupten - kürzere zeitungspassagen übersetzen (natürlich nicht ohne sein wb)

nach welchem 2 semestrigen kurs mit 2h VO die woche und einer 3h übung, für die man 1h in 2 wochen also effektiv 0,5 h UE aufwenden muss (insgesamt fette 10 stunden nach 2 semestern [prüfung am ende des 2. semesters]), wobei KEINE anwesenheitspflicht besteht (hü und unterlagen über mail), kann man das sonst noch - ohne vorkenntnisse?

[...]

Zeit: bei Nicht-Anschauen und Nicht-Vorbereiten, aber in der VO (regelmäßige präsenz vom vortragenden empfohlen) halbwegs aufpassen ca. 1 stunde pro hausübung, für die man immer 2 wochen zeit hat;

Geld: großes (alle kanjis, jap-engl) + kleines (jap-dt, für hü und prf) wb zusammen 90 euro; kleines allein 30 euro. [großes + kleines: hörerschein für großes + versand nach hause (erlagschein einzahlen, in der VO vorzeigen und man bekommt das kleine wb gratis)]

Prüfung: alle unterlagen erlaubt (skriptum = merk-/ grammatikblätter, vokabellisten, wb), 2 stunden zeit, 12-15 zeilen/ sätze übersetzen (jap-dt) Kommentar zum vorigen Kommentar: du warst wohl nicht lange dabei. hat dich diese LV wirklich so maßlos überfordert?