TU Wien:Betriebswirtschaftliche Optimierung VU (Dangl, Thomas)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Die Lehrveranstaltung "Betriebswirtschaftliche Optimierung" vermittelt die Grundlagen von Theorie und Praxis der Optimierungsmethoden, die in den Wirtschaftswissenschaften Anwendung finden.

Statische Optimierung:

- Lagrange Theorie

- Kuhn Tucker Theorie

- Spezialfälle: Lineare Optimierung und das Portfolio-Problem

Dynamische Optimierung:

- Das Bellman-Prinzip

- Dynamische Programmierung, deterministisch und stochastisch

Ablauf[Bearbeiten]

  • Beide Prüfungen tragen jeweils 40% zur Gesamtnote bei.
  • Die Vorbereitung und Ausarbeitung von Hausübungsbeispielen trägt weitere 20% zur Note bei.
  • Durch aktive Mitarbeit, z.B. Hinweis auf Fehler / Typos in den Unterlagen etc. können bis zu 10%-Punkte zusätzlich erzielt werden.

Mindestens 50% sind notwendig, um die Lehrveranstaltung positiv abzuschließen.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

  • Analysis (sehr empfehlenswert)
  • Rechnungswesen 1
  • Finanzierung

(aber keines von denen zwingend notwendig)

Vortrag[Bearbeiten]

  • Gibt immer wieder gute Tipps was zur Prüfung kommt, also hingehen kann sich lohnen, muss aber nicht ;)
  • Vor dem Midterm und Endterm gibt es jeweils eine Vorlesungseinheit wo Prüfungsrelevante Beispiele durchgenommen werden und Fragen gestellt werden können.

Übungen[Bearbeiten]

Man kann mit 1-3 Personen eine Gruppe bilden. Die VU bietet leider keine Gruppenfindungstools im TUWEL an was sehr mühsam ist. Man muss sich also wärend den Vorlesungen durchfragen ob wer lust hat eine Gruppe zu bilden... sollte meiner Meinung im 21 Jahrhunder auf einer technischen Universität möglich sein, es übers TUWEL zu machen.

Zur Übung selbst:[Bearbeiten]

Es sind 2 Übungen zu lösen und in ein Abgabedokument+Rechenweg zu schreiben (z.B. mittels LaTex oder R-Markdown).

Es ist ebenfalls bei der 2. Übung erforderlich ein Beispiel mittels R zu lösen. Es wird empfohlen für die Erstellung des R-Scripts ein Programm wie R-Studio zu verwenden, dies erleichtert das Arbeiten erheblich.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

  • Zur Prüfung kommen Rechenbeispiele und Theoriefragen und sie orientieren sich an die Musterprüfung.
  • Zu beachten ist, dass die Rechenbeispiele mittels multi+choice anzukreuzen sind, was blöd ist, da der Rechenweg nicht berücksichtigt wird (dadurch können wichtige Teilpunkte verloren gehen)

Achtung: Die Prüfungen werden stichprobenartig durchgesehen und es wird geprüft ob ein Rechenweg vorhanden ist und die Ergebnisse nicht nur geraten sind. Sollte Herr Dangl. zum Schluss kommen, dass hier nur geraten wurde, kann es sein, dass man in die Sprechstunde gebeten wird.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

kA

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Entspricht in etwa den 75 Semesterstunden Aufwand.

  • Man sollte die LVA nicht unterschätzen. Diese LVA unterscheidet sich vom Aufwand erheblich von den restlichen WINF-Wirtschaftsvorlesungen.

Unterlagen[Bearbeiten]

Tipps[Bearbeiten]

  • Sucht euch unbedingt eine Gruppe, die Übung ist alleine schon recht aufwendig - und da es nur wichtig ist 50% der Punkte zu erreichen ist es sehr wichtig, so viele wie möglich Punkte aus der Übung zu erlangen.
  • Für alle die LaTeX nicht so gerne verwenden, das Abgabe-PDF für die Übung(en) kann auch mittels R Markdown generiert werden.
  • Put- und Call-Optionen sind ein beliebtes Prüfungsbeispiel, wobei vor allem die Put-Optionen nicht direkt im Stoff erklärt werden. Hier ist direkt in der Prüfungsangabe aufgezeigt, inwiefern sich eine Put-Option von einer Call-Option unterscheidet.
  • Es gibt eine Beispielsammlung, ich habe die LVA ein ganzes Semester besucht ohne dieses Wunderwerk zu kennen, wäre hilfreich gewesen

WS17/18[Bearbeiten]

Es wird vor jeder Prüfung eine "Übungsstunde" abgehalten, in welcher Fragen zum Stoff gestellt werden können. Es wird auch gesondert Zeit in der Vorlesung freigehalten, um Fragen zur Übung stellen zu können. Nach den jeweiligen Übungen (2 Stk.) gibt es eine Nachbesprechung in welcher die Lösungen präsentiert werden.

veraltet[Bearbeiten]

Es wird auch ein Tutorium angeboten, bei dem es sich empfiehlt hinzugehen!

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

WS17/18[Bearbeiten]

  • Die Übungen sind wesentlich umfangreicher als die Prüfungsbeispiele und gehen stärker in die Tiefe. Zum lernen auf die Prüfung sollte aber nach wie vor die Beispielsammlung zu Rate gezogen werden.
  • Es gibt bereits seit längerem keine Tutorien mehr.
  • Der Professor ist nicht "grantig" und versucht die Materie gut zu erklären (was leider bei dem Thema nicht so leicht ist, da man als WINF StudentIn nicht wirklich viel "lust" hat Wirtschaftsmathematik zu lernen).
  • Falls Leute aber (vor allem in den vorderen Reihen) sehr negativ auffallen bzw. die Vorlesung erheblich stören, bittet Prof. Dangl die StudentInnen natürlich die Gespräche einzustellen oder die Vorlesung zu verlassen.

veraltet[Bearbeiten]

Die Übungen bereiten nicht wirklich auf den Test vor bzw. haben viel mit dem Teststoff zu tun. Die Tutorien zwar schon eher, allerdings muss man für den Test den Stoff teilweise wirklich gut verstanden haben, ansonsten kanns durchaus vorkommen dass man mit der Vorgehensweise die bist jetzt immer zur Lösung geführt hat nicht mehr zur Lösung führt. Es scheint als wäre der Professor auf gut Deutsch etwas grantig auf die Studenten, da kaum jemand in seine Vorlesung geht, aber sehr viele ins Tutorium. Das "Gejammer" können sich dann die Studenten anhören die in die Vorlesung gehen. Der Vortragende unterbricht sich unterhaltende Studenten gerne mehr oder weniger höflich auch wenn sie den Unterricht nicht stören. Das kann durchaus öfter vorkommen, da die Vortragsweise sehr ermüdend ist und zudem noch mit mathematischen Bezeichnungen/Notationen/Formeln um sich geworfen wird als gäbe es kein morgen. Alles in allem eine typische Wirtschafts-LVA an der TU.