TU Wien:Diplomarbeit (allgemeine Beschreibung)

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Daten[Bearbeiten]

  • LVA-LeiterIn: Diplomarbeitsbetreuer/in
  • Mitwirkende: eventuell Universitätsassistent/in
  • ECTS: 30
  • Richtlinien zur Diplomarbeit: www.informatik.tuwien.ac.at/lehre/richtlinien
  • Pflichtfach für alle Masterstudien der TU Wien. (931 bis 939)

Inhalt[Bearbeiten]

Das Thema der Diplomarbeit ist frei wählbar und sollte mit einem Basisfach oder Vertiefungsfach zu tun haben, somit im Dunstkreis des Studiums zu finden sein. Laut Studienplan 2011 muss es "im Einklang mit dem Qualifikationsprofil" stehen.

Üblicherweise umfasst eine Diplomarbeit:

  • Finden eines Themas/Betreuers und anschließendes Suchen eines Betreuers/Themas (ein gutes Thema oder ein guter Betreuer alleine macht noch keine Diplomarbeit!)
  • Einarbeiten in das Thema (Literaturrecherche, Toolevaluation etc.; kommt darauf an, ob das Thema eher wissenschaftlicher Natur oder programmierlastig ist)
  • Finden einer wissenschaftlichen Fragestellung (empfand ich als sehr wichtig, da man sonst nicht weiß, wann Schluss ist mit der Arbeit)
  • (je nach Aufgabenstellung) Erstellen von Programmcode, Aufbau von Testumgebung, Durchführung von Versuchen etc.
  • Erstellen eines Schriftstücks, dessen Inhalt umfasst, was man gemacht hat (*die* Diplomarbeit)

Ablauf[Bearbeiten]

Es gibt keinen genau vorgegebenen Ablauf bei der DA. Zwar kann ein Schriftstück nur bewertet werden, wenn es auch fertig geschrieben ist, aber z.B. die Anmeldung ist aufgrund des zu verfassenden Abstracts (Infos dazu auf der Dekanatsseite) wesentlich einfacher und sinnvoller, wenn man sich bereits ein wenig eingearbeitet hat.

Finden des Themas/Betreuers[Bearbeiten]

Es gibt (meistens) zwei Möglichkeiten zu einem Diplomarbeitsthema zu kommen:

  • Man hat bereits eine Idee und sucht nur noch den passenden Betreuer.
  • Man sucht sich einen Betreuer weil man mit ihm gut auskommt/seine Nase gefällt und fragt nach einem passenden DA-Thema bzw. durchforstet seine Homepage nach Angeboten und ähnlichen Themen.

Tipp: Du wirst mit deinem Betreuer ziemlich lange zu tun haben, also versuche jemanden zu finden, mit dem du auch gut (fachlich) auskommst bzw. mit dessen Lehrmethoden du zurecht kommst. Es bringt nichts, sich kurz vor der Abgabe mit deinem Betreuer zu überwerfen nur weil man völlig unterschiedlicher Weltauffassung ist. Solltest du den Prof deiner Wahl nicht kennen, schau dir doch mal eine VO von ihm an oder sieh hier im vowi nach, was über seine Fächer berichtet wird. Ähnliches gilt für das Thema: Such dir ein für dich interessantes Thema, sonst hält sich die Motivation in Grenzen und es wird eine Odyssee.

Anmeldung[Bearbeiten]

Wie bereits erwähnt ist die Anmeldung zur DA leichter, wenn du schon einen Überblick darüber hast, was du machen willst. Zur Anmeldung gehört:

  • ein Abstract (Beispiel): muss vom Betreuer unterschrieben sein, und ist zu strukturieren in:
    • Problemstellung
    • erwartetes Resultat
    • methodisches Vorgehen
    • State of the art inklusive mindestens 4 Literaturreferenzen
    • Bezug zum angeführten Studium
  • aktuelles Studienblatt
  • Formular zur Anmeldung der Arbeit (zu finden auf der Dekanatsseite, wird von deinem Betreuer und dem Institutsvorstand unterschrieben)
  • Nachweis über das Vorstudium (durch das Bachelorzeugnis (glaube ich), ein "abgeschlossen" beim Bachelorstudium auf deinem Studienblatt ist leider nicht ausreichend)

Es ist wichtig, daß alle Punkte im Abstract enthalten sind, insbesondere auch der letzte, selbst wenn es vollkommen offensichtlich ist. Die Mitarbeiter prüfen das Vorhandensein und legen die Anmeldung dem Dekan nicht einmal vor (falls sie das überhaupt tun), wenn einer der Punkte fehlt.

Auf dem Anmeldeformular kann man Vorschläge für den Prüfungssenat machen. Dieser besteht aus 3 (habilitierten) Professoren, wobei einer davon der Betreuer der DA ist, ein anderer den Vorsitz führt. Man sollte denjenigen fragen, bevor man ihn vorschlägt. Erfahrungen dazu siehe Forum.

Ich habe die erforderlichen Unterlagen, samt Abstract, zu meinem Betreuer gebracht, der sich dann um die Unterschrift des Institutsvorstands und die Versendung (mit der internen Hauspost) der Anmeldung ans Dekanat gekümmert hat. Das mag jedoch jeder Betreuer anders handhaben. Das Holen von Unterschriften kann abhängig von Betreuer und Institutsvorstand und deren Abwesenheit zeitaufwändig sein. Am besten ist es hier ein wenig "lästig" zu sein, dann persönlich zu erscheinen um die benötigten Unterschrift zu holen. Dies gilt vor allem wenn der offizielle Betreuer (Prof.) vom eigentlichen Betreuer (zB. Ass.-Prof.) abweicht.

Du erhältst keine Bestätigung über die Anmeldung, das Dekanat meldet sich nur, wenn etwas nicht mit den Unterlagen passt (oder dein Thema abgelehnt wird). Dies sollte laut Info des Dekanats (WS10) innerhalb von 4 Wochen nach Anmeldung passieren.

Poster[Bearbeiten]

Das Poster ist eigentlich Teil des Diplomandenseminars, Richtlinien und Beispiele sind auf der Dekanatsseite zu finden. Die Zugehörigkeit zum Seminar wird allerdings abhängig von deinem Betreuer nicht so eng gesehen, weshalb du auch ohne fertiges Poster bereits die Note auf das Seminar bekommen kannst. Üblicherweise erstellst du das Poster nach deinen Ideen oder Vorgaben, schickst es dem Betreuer der dir dann Änderungswünsche dazu gibt, und sobald alles in Ordnung ist kannst du es drucken lassen. Danach jedoch musst du es noch einmal deinem Betreuer vorlegen, damit er es auf der Rückseite unterschreiben kann. (Anm.: Diesen Umstand haben wir Absolventen zu verdanken, die soetwas wie ein großes Fragezeichen auf das Poster gedruckt haben, das vor dem Einreichen nicht mehr kontrolliert wurde.)

Diplomandenseminar[Bearbeiten]

Das Diplomandenseminar ist eigentlich ein einzelnes Fach, hängt aber eng mit der DA zusammen. Es beinhaltet eine oder mehrere Präsentationen deiner DA, wobei die Abschlusspräsentation öffentlich gehalten wird. Dazu trägt dein Betreuer den Termin in eine Datenbank ein womit andere Profs eingeladen sind, zuzuhören. Üblicherweise hat dafür aber niemand Zeit, weshalb du deinen Vortrag vor deinem Betreuer und anderen Diplomanden halten wirst. Weitere Informationen gibt es bei TU Wien:Seminar für DiplomandInnen SE (allgemeine Beschreibung).

Kontakt mit dem Betreuer[Bearbeiten]

Tipp: Der Kontakt mit dem Betreuer ist eigentlich kein zwingender Punkt, denn du könntest auch nach der Anmeldung deine Arbeit erledigen und dich erst wieder bei der Abgabe/der Abschlusspräsentation blicken lassen. Ich rate aber jedem, sich immer wieder zwischendurch mit seinem Betreuer zu treffen oder ihm vom Fortschritt per Mail zu berichten, um so schnell wie möglich Feedback zu erhalten und einbauen zu können. Es ist für keinen Beteiligten angenehm bei der Abschlusspräsentation inhaltlich auseinandergenommen zu werden oder sich am Ende mit dem Betreuer zu überwerfen. Themen, die sich bei den Besprechungen anbieten:

  • Zielsetzung und der Weg dorthin - Manchmal ist es nicht mehr klar, wie man zu seinem Ziel kommt und dein Betreuer ist vielleicht der einzige, der noch den Durchblick hat!
  • Ideen für weiteres Vorgehen - Du bist ein wissenschaftlicher Rookie, du kannst nicht alles wissen, während dein Prof genügend Erfahrung haben sollte um sie mit dir teilen zu können.
  • Inhaltsverzeichnis - Bereits vor Erstellung der ersten Kapitel können grobe Unstimmigkeiten im Aufbau der Arbeit geklärt werden, wenn du deinem Prof einen Rohentwurf deiner Areit vorlegen kannst.
  • einzelne Kapitel - Es kann vorkommen, dass du bei einzelnen Kapitel nicht richtig vorankommst. Die Aufgabe deines Profs ist es dich zu betreuen, also frag auch mal nach.

Prüfung[Bearbeiten]

Seit WS2011 ist eine kommissionelle Abschlussprüfung zu absolvieren. Diese findet ca. 1 Monat nach dem Einreichtermin statt. Die Prüfungskommission setzt sich aus dem Betreuer der Arbeit und 2 Professoren zusammen. Der Student muss einen Vorschlag zur Zusammensetzung der Kommission machen, der in der Regel auch angenommen wird. Die Prüfung läuft folgendermaßen ab: 15 Minuten Vortrag, danach 15 Minuten Fragen über die Diplomarbeit.

Erfahrungsberichte zur Prüfung findet man im Informatik-Forum.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Gut sind Vorkenntnisse im Fach, zu dem dein Thema zählt. Du kannst dich nach Interesse natürlich auch in ein völlig neues Gebiet einarbeiten, was jedoch auch Mehraufwand bringt.

Benotung[Bearbeiten]

Üblicherweise schickst du deinem Betreuer eine (rechtschreibgeprüfte) Version deiner DA, auf die er Anmerkungen/Verbesserungsvorschläge (oder auch nicht) gibt. Wenn diese eingearbeitet sind wirst du die Arbeit, betreuerabhängig, nochmal schicken oder bereits drucken und binden lassen. Die gebundene DA wird ebenfalls noch von deinem Betreuer unterschrieben.

Ein Sehr Gut ist nicht immer üblich auf eine DA. Manche Profs bieten dir an, mit bestimmten Besserungen eine bessere Note geben zu können, du kannst aber natürlich auch alle anderen positiven Noten annehmen, sollte dir das nicht so wichtig sein.

Tipp: Beachte, dass eine DA (wahrscheinlich) nicht nebenbei gelesen und bewertet wird, dein Betreuer wird schon ein wenig Zeit dafür brauchen. Wenn dir der Einreichtermin wichtig ist, frag ihn am besten schon zuvor, wie lange vor dem Einreichtermin du ihm deine Arbeit schicken sollst, damit sich alles ausgeht. Schließlich musst du eventuell Änderungen machen, die DA drucken und binden lassen, sie nochmals ansehen und unterschreiben lassen und das Poster erstellen, drucken und unterschreiben lassen.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Ein richtiges Zeugnis gibt es für die DA nicht, es gibt lediglich zwei Kurz- und eine Langbeurteilung. Bis zur Ausstellung von diesen kann es, wie oben erwähnt, einige Zeit dauern. Bei der Langbeurteilung kommt es schon mal vor, dass dein Betreuer nicht die Zeit dafür findet. Angeblich wird diese öfters nachgereicht, jedoch kannst du nicht abschließen (lt. Aussage vom Dekanat) solange die Beurteilung nicht da ist. Die Frist zur Einreichung konnte aber durch diesen Umstand dennoch um wenige Tage verlängert werden.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Der Zeitaufwand ist abhängig von deinem Thema und deiner Motivation, Phasen der Prokrastination gibt es wohl bei jedem. Aktuell habe ich über 500 Stunden Arbeit hineingesteckt, wobei Präsentationen und Poster da schon drinnen sind. Ich denke aber, dass üblicherweise weniger Aufwand nötig ist, auch wenn der "wirkliche" Aufwand mit 30*25, also 750 Arbeitsstunden, angegeben wird. (Anm.: Kollegen, die beim gleichen Professor eine DA geschrieben haben, die im Vergleich zu meiner mehr Implementationsaufwand erfordert hat, haben angegeben ca. 1500 Stunden investiert zu haben.)

Tipp: Mach dir eine Liste, in die du deine Arbeitsstunden einträgst, um zum einen die Statistik hier zu ergänzen und um dir selbst vor Augen zu halten, wie viel oder wie wenig du machst.

Tipp: Mach deine DA nicht erst zu allerletzt, manchmal ist es ganz angenehm noch ein paar Fächer nebenbei zu machen um sich abzulenken und die DA mal eine Zeit lang nicht ansehen zu müssen.

Tipp: Imho ist es irreführend den effektiven Zeitaufwand zu berechnen, denn es hakt oft am Terminplan des Betreuers, Fristen des Dekanats und insbesondere bei Umfragen an der Expertensuche. Ein Jahr ist ein guter Richtwert, es gibt aber auch welche die schreiben bedeutend länger - unter 9 Monaten kenne ich persönlich niemanden innerhalb der Informatik. Deswegen würde ich den vorherigen Tipp unterstreichen und so früh wie möglich mit der DA beginnen, sie ist ja nicht an die Absolvierung einer konkreten LVA gebunden.

Ein Erfahrungsbericht:

In meinem Fall war es so, dass mir angeboten wurde, auf mein Praktikum (9ECTS) drauf die Diplomarbeit zu schreiben ohne dass ich großarig was hinzuprogrammieren hätte müssen. Da hätte ich mir einiges an Zeit erspart, doch ich hab mich über das Thema nicht drübergesehen mangels Interesse und weil ich mir seit Jahren geschworen hatte, dass ich kein Pattern Recognition-Thema zur Diplomarbeit haben will, sondern ein Rendering-Thema. Also (ab-)gesagt - getan: Neues Thema, neue Implementierung, und schließlich das Schreiben der Arbeit (in Englisch); hier die Stats:

Programmierarbeiten für ein offizielles (in diesem Fall sogar (gering) bezahltes) Institutsprojekt: 380h
Zusätzliche Programmierarbeiten und etwas Literaturrecherche: 290h
Diplomarbeit schreiben: 380h (wovon ca. 110h Korrekturen nach dem ersten halbwegs vollständigen Entwurf waren)
Poster: 40h (inkl. Korrekturen)
Summe: 1090h

Empfehlung: Nehmt euch ein halbes Jahr nichts anderes vor als die Diplomarbeit und zieht es in dieser Zeit durch! Meiner Meinung nach wird man dann schneller fertig, und man burnt nicht komplett aus. Arbeitet man nebenbei viel, kann es leicht sein, dass alle Lebensbereiche leicht bis stark darunter leiden und man länger als 2 Jahre an dem Ding dran ist.

Literatur[Bearbeiten]

Nicht nur die TU Bibliothek bietet jede Menge Literatur, es gibt auch viele Papers online, wie die e-Books Übersichtsseite der Bibliothek zeigt.

Die online (teilweise) verfügbaren google books sind nützlich, wenn du in der Papiervorlage kein strg+f findest oder du schnell eine Seite nachschlagen willst, weil deine Aufzeichnungen zu einem vormals ausgeliehenden Buch verwaschen sind, da du darauf eingeschlafen bist.

Tipps[Bearbeiten]

  • Die Zeit zum durchlesen, korrigieren dabei entdeckter Fehler und formatieren nicht unterschätzen!
  • Du bekommst (auf Anfrage?) eine Bestätigung über deinen Studienabschluss, bevor du dein Zeugnis erhältst. Damit darfst du deinen Titel noch nicht führen, kannst aber einem zukünftigen Arbeitgeber deinen Abschluss nachweisen.
  • Dein Betreuer muss zum Ende der DA unterschreiben:
    • 2x Kurzbeurteilung deiner Arbeit
    • 1x Langbeurteilung deiner Arbeit
    • 1x gebundene Diplomarbeit
    • 1x ausgedrucktes Poster (auf der Rückseite)
  • Geh rechtzeitig zum Dekanat, du erhältst dort einen ganzen Berg Unterlagen, von denen mitunter auch die vermeintlichen Papierumschläge durchgelesen und unterschrieben werden müssen.
  • Ich persönlich finde die Springer-Verlag Formbuch Vorlage sehr praktisch, vor allem der Aufbau hilft beim Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses.
  • Du kannst bereits vor deiner Sponsion eine Alumni-Email-Adresse (z.B. für die Angabe am Poster) beantragen, solltest du den Bachelor auf der TU Wien gemacht haben. Infos dazu gibt es beim ZID.
  • Oft macht man vielleicht viele verschiedene Experimente, mit unterschiedlichen Parametersettings o.Ä. Um sich beim Zusammenschreiben später leichter zu tun, hilft es sich immer wieder Notizen zu machen während der Arbeit. Man kann z.B. unterschiedliche Arten von Notizen (z.B. Frage für später, to do etc.) unterschiedlich farbig halten. Da viele Teile der DA (meistens) nicht an einem Wochenende entstehen kann dieses Vorgehen hilfreich sein, um später noch zu wissen was man machen wollte.
  • Sieh dir andere, mitunter auch online verfügbare, Diplomarbeiten an, die bei deinem Betreuer gemacht wurden. Damit siehst du vielleicht, worauf er Wert legt und worauf weniger.
  • Wenn du nicht die TU Vorlage für deine Arbeit benutzen willst, aber selbst auch kein Deckblatt erstellen möchtest, kannst du aus den pdfs z.B. mit pdftk einfach das für dich ausgefüllte Deckblatt mit deiner Arbeit (pdf Version) verbinden. Dadurch geht allerdings ein Inhaltsverzeichnis verloren, da pdftk das verwirft. Mit Jpdfbookmarks habe ich dazu das Inhaltsverzeichnis extrahiert, die Seiten jeweils um 1 erhöht (bei mehreren Titelseiten einfach um die entsprechende Anzahl erhöhen), und dem gemergten pdf wieder hinzugefügt. Tipps zum Script findest du in einem Forumsbeitrag.
  • Es gibt keine Vorgaben, was den Druck der DA und den Einband angeht. Berücksichtige jedoch die Bindekorrektur. Solltest du nicht ohnehin z.B. mit LaTeX und scrreprt twoside für einen doppelseitigen Druck gewählt haben, empfiehlt es sich die Option BCOR=Xmm zu setzen. Den Wert für die Bindekorrektur erfährst du im Copyshop.
  • Es gibt für die verpflichtende Posterregistrierung keine Bestätigung, auch wenn man eine Posterregistrierung laut Einreichbogen beilegen soll.
  • Sowohl beim "Erfassen der Diplom-/Masterarbeiten", wo deine DA in die Bibiliotheksdatenbank eingepflegt wird, als auch bei der Posterregistrierung (die Teil einer Diplomarbeitsregistrierung auf den Seiten der Fakultät für Informatik ist) musst du Schlagworte und einen Abstract (Bibliotheksregistrierung: ~ 250 Worte, max. 5000 Zeichen, deutsch + englisch; Diplomarbeitsregistrierung: Gekürzter Abstract. Maximal 2000 Zeichen => Achte am besten schon beim Erstellen deines Ur-Abstracts, dass du ihn nicht mehrmals neu schreiben musst!) angeben, wodurch es sinnvoll sein kann, sich die Eingaben von einer Registrierung zwischenzuspeichern ;) .
  • Wenn du deine Diplomarbeit in der Bibliothek auch online verfügbar wissen willst, sollst du u.A. ein beschreibbares PDF schicken. Da ich nicht herausfinden konnte, ob mein PDF beschreibbar ist, habe ich es einfach so abgegeben (und bisher noch keine Aufforderung zu einem anderen PDF erhalten).
  • Finde raus wie du am besten arbeitest, es gibt nichts schlimmeres als den ganzen Tag "etwas für die DA zu machen" und im Endeffekt zehn Stunden großteils abgelenkt zu sein. Mir hat es sehr geholfen, mich solidarisch mit Kollegen, egal welcher Fachrichtung, in die Bib zu setzen, das WLAN abzudrehen und pro Tag fünf bis sechs Stunden wirklich konzentriert zu schreiben.

Preise für Drucke[Bearbeiten]

Poster[Bearbeiten]

  • Archlab: Obwohl im Dokument "Gestaltung von Diplomarbeitspostern" Preise für 90g Papier angegeben sind, sollte man laut dem Unterpunkt "Druck" mindestens 120g Papier verwenden. Gezahlt habe ich 7,2 € (Sept. 2011), da meine Grafiken mit Linienplot machbar waren und ich 160g Papier genommen habe (ein meinem Poster sehr ähnliches Beispielposter findet sich in den Materialien). Zurechtschneiden kann man beim Archlab selbst (das Poster hat Markierungen), kostet also nichts extra. Dauer: 5 Minuten.
  • diekopie: Wenn richtige Bilder gedruckte werden (z.B. Screenshots) kommt das Poster auf 25 €, dafür bekommt man eine Plastikschutzhülle, die es beim Archlab nicht gibt.
  • Schießling: Mit Farbbildern auf 120g Papier kostet der Spaß beim Schießling gleich hinterm Freihaus genau 20 Euro. Keine Schutzhülle oder sonstwas dabei, dauert ca. 10-15 Minuten und wird dort zugeschnitten.

Diplomarbeit[Bearbeiten]

  • Repa Copy: Binden kostet je nach Dicke und Rabatt und kann so gut wie in jeder Filiale, solange man keine Prägung will, sehr rasch gemacht werden. Ich habe ohne Rabatt 18 euro gezahlt (~70 100g Seiten), ohne Prägung, war nach 5 Minuten fertig und bin damit heim. Wenn man die DA selber drucken kann/will kann man somit hier sehr schnell seine Arbeit gebunden bekommen. Preislich allerdings sicher nicht die beste Wahl, vor allem wenn ihr es dort drucken lassen wollt.
  • diekopie (beim Freihaus): Fertigstellung in Normalzeit ist in 24 Stunden. Erstebankkunden erhalten Bindung und Namensprägung gratis (Info dazu auf der Bankhomepage). Sonst zahlt man (Okt. 2015):
    • 3,- € für die Datenübernahme (pdf)
    • 0,045 € pro SW-Seite
    • 0,45 € pro Farbseite (extrem teuer)
    • 12,- € für Bindung (es gibt eine Standard-Diplomarbeits-Bindung, schwarzer oder roter Einband in einer Art Plastik-Leinen-Einband)
    • 4,8 € für Prägungen am Buchrücken bis 25 Zeichen
    • +50% auf ALLES wenn man es in Express haben will

Der Umschlag wirkt hier ziemlich billig. Da das Personal in diesem Laden eigentlich immer absolut unfreundlich ist (und zwar ist das schon seit Jahren hier meine Erfahrung, obwohl ich selbst immer freundlich war) würde ich jedem, der auf einen normalen Umgangston Wert legt, empfehlen es lieber woanders machen zu lassen. Die 3 Stunden die für Express benötigt werden gelten übrigens für die Öffnungszeiten (es wird nie früher fertig und über Nacht geht's nicht schneller). Bezüglich Bindekorrektur: Beim Drucken ca. 1cm des linken Rands (einseitig gedruckt) fürs Binden drauf, daher sind die standard 2,5 cm (bei meinem standard Latex-scrreprt waren es ~3cm) Seitenränder ausreichend, man muss es also nicht korrigieren (wenn einem soetwas nicht wichtig ist).

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen