TU Wien:Signale und Systeme 2 VU (Doblinger)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Stoffeinteilung: Zeitdiskrete Signale und Systeme (digitale Signalverarbeitung)

  • Zeitdiskrete Signale (elementare zeitdiskrete Signale und Signaleigenschaften, Zeitachsentransformationen, Fourierreihen)
  • Zeitdiskrete Systeme (Beschreibung im Zeit- und im Frequenzbereich)
  • Fouriertransformation für zeitdiskrete Signale und Systeme (Eigenschaften, Abtastung und Rekonstruktion analoger Signale)
  • Differenzengleichungen und Z-Transformation (zeitdiskrete Netzwerke, Differenzengleichungen mit konstanten Koeffizienten, Z-Transformation, inverse Z-Transformation, Eigenschaften der Z-Transformation, Lösung von Differenzengleichungen mit der Z-Transformation, Anfangs- und Endwerttheorem)
  • Digitale Filter (Idealisierte zeitdiskrete Filter, FIR- und IIR-Filterentwurf, Filterrealisierungen)
  • Diskrete Fouriertransformation (DFT) und schnelle DFT (Eigenschaften, Zusammenhang DFT und Z-Transformation, Fenstereffekt, Overlap-Add und Overlap-Save Faltungsoperation, schnelle Fouriertransformation (FFT))
  • Multiratensignalverarbeitung (Interpolation, Dezimation, effiziente Multiratensysteme)

Jedes Teilgebiet wird mit repräsentativen Rechenbeispielen und Simulationsbeispielen mit MATLAB und OCTAVE vorgestellt. Vorführung grundlegender Anwendungen der digitalen Signalverarbeitung.

Ablauf[Bearbeiten]

Im Laufe des Semesters müssen zwei schriftliche Tests absolviert werden. Dabei wird der Prüfungsstoff auf die beiden Tests aufgeteilt. Jede Woche wird eine Übung abgehalten bei der ca. fünf Beispiele aus der Übungssammlung besprochen werden.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Elektrotechnische Grundlagen der Informatik VO oder Digitale Signalverarbeitung VO

Vortrag[Bearbeiten]

tbd

Übungen[Bearbeiten]

Die Übung erfolgt auf freiwilliger Basis. Jedoch können beim Rechnen der Übungsbeispiele an der Tafel wertvolle Zusatzpunkte geholt werden. Dabei gilt das nicht alle Beispiele gleich viele Punkte bringen. Am besten man erkundigt sich beim Tutor wieviele Punkte ein Beispiel wert ist. Eine gute Strategie ist es am Ende des Semesters viele Punkte zu holen. Erstens weil die Beispiele dann mehr Punkte bringen und zweitens weil dann nicht mehr so viele Kollegen anwesend sind und man leichter dran kommt. Das ist jedoch von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. In manchen Übungsgruppen rechnen immer die selben fünf Leute die Beispiele. In anderen Übungsgruppen ist es wiederum schwerer dran zu kommen.

Um das Fach positiv abzuschließen benötigt man mindestens 90 Punkte auf Test1+Test2+Übungsbeispiele und mindestens 25 Punkte auf jeden der 2 Tests. Wenn man eine schlechtere Note als einen 2er bekommen würde kann man zur Notenverbesserung eine mündliche Prüfung ablegen oder ein Matlab Beispiel ausarbeiten (Nur für Note=3). Wenn man selbst mit Nachtest im Herbst keine 90 Punkte schafft kann man eine erweiterte mündliche Prüfung machen.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Zu den Teilprüfung kommen ähnliche Beispiele wie zur Übung daher empfiehlt es sich die Übungen zu rechnen. Dabei sind die Testangaben allerdings "anders genug" so dass man den Stoff verstanden haben muss. Die Bsps nur nachvollziehen können und auf etwas ähnliches hoffen reicht oft nicht.

Erfahrungen zur mündlichen Prüfung[Bearbeiten]

  • sehr entspannt
  • keine formel-fragen
  • zusammenhaenge sind wichtig! wie haengt die z-transformation mit der fourier-transformation zusammen. wie mit fourierreihen, wie mit der DFT, FFT, mit dem filterentwurf, wann nimmt man uniliterale z-transformation, wann biliterale, usw.
  • 4er kandidaten duerfen sich eine frage aussuchen
  • immer sagen man hat fuer die bessere note gelernt. dann prueft er so lange bis man die hat. heute meinte ein 3er kandidat er moechte einen 1er und den hat er auch bekommen. (bei mittelmaesziger leistung)
  • durchgefallen ist keiner.

Fragen:

  • FIR Filter und IIR Filter, Eigenschaften, Gegenüberstllung, Realisierung
  • z-Tranformation
  • Welche Rolle spielt eine lineare Phase bei Filtern?
  • Ideales Tiefpassfilter, Eigenschaften

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Der Zeitaufwand ist stark vom Elektrotechnikwissen abhängig. Wenn man in ET nicht sonderlich gut ist würd ich sagen, dass eine Woche pro Test vollzeit lernen und 1-2 Tage pro Übungsrunde für eine gute Note ausreichen.

Tipps[Bearbeiten]

In den Übungen kann man freiwillig Beispiele vorrechnen und bekommt dafür Zusatzpunkte. So kann man schlechte Ergebnisse bei den Übungstests ausbessern.

Bei den meisten Beispielen ist es oft wichtiger früh sinnvolle Umformungen zu sehen als sie einfach auszurechnen ohne viel darüber nachzudenken. Ohne diesen Umformungen ist es oft nur schwer oder garnicht möglich ein Beispiel zu lösen. In der VO werden diese Tricks erwähnt und sollten unbedingt notiert werden. Immer schaun ob es in der Formelsammlung eine Korresponenz gibt die ähnlich ausschaut. Die allgemeine Formel wird meist nicht benötigt.

Rechnen im Komplexen Raum nochmal genau anschaun. Vorallem Zeiger in Sin/Cos anschreiben (auch durch Heraushebung wenn die Form nicht ganz passt) hilft oft ungemein.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen