TU Wien:Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie UE (Stadler)/Übungen SS09/Beispiel 116
a) Prüfen Sie auf dem Signifikanzniveau die Hypothese H0 : µ = 10 mm.
b) Bestimmen Sie die Gütefunktion G(µ) des Test in a) und stellen Sie diese in Abhängigkeit von µ grafisch dar. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für den Fehler 2. Art, wenn mit dem mittleren Durchmesser von µ = 10:15 mm produziert wird?
Lösung von Moritz.f
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem ich heute an der Tafel gut geschwitzt hab, das Beispiel nicht wirklich zu können, hier die Nach-der-Übung-sind-wir-schlauer-Erklärung:
Die Wahrscheinlichkeit für den Fehler 2. Art ist das Quantil einer anderen Verteilung mit Erwartungswert µ1 zwischen den kritischen Grenzen der Ursprungsverteilung µ0 (+/-1.96 in unserem Bsp):
wobei Y die Zufallsvariable ist, die nach , verteilt ist.
Jetzt setzt man diesen Erwartungswert von Y in die Formel für Z ein. Z ist daher so verteilt:
Um auf eine N(0,1) zu kommen, muss man also diesen Erwartungswert noch abziehen, um G(µ) auszurechnen:
Daher ist die Gütefunktion nun:
Jetzt ist der umgekehrte weg gefragt
Der letzte Term wird mit 0 geschätzt, weil die Wahrscheinlichkeit für -1.96-irgendwas sehr klein ist!
Daher:
--Moritz.f 21:06, 4. Jun. 2009 (CEST)
Lösungsvorschlag von ParanoidAndroid
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beispiel 116 - Lösung deckt sich mit der von Moritz.f, die graphische Darstellung der Gütefunktion ist eventuell noch interessant.
Gütefunktion
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so hat das irgendwie ausgesehen. wurde vom prof. skizziert.
erklären kann ich's nichtmehr, aber der florian vielleicht falls er sich erbarmt, der hat das beispiel heut gerechnet :)
-Thomarsch 16:43, 9. Jun. 2009 (CEST)