TU Wien:Verteilte Algorithmen VU (Schmid)

Aus VoWi
Wechseln zu: Navigation, Suche

Daten[Bearbeiten]


Inhalt[Bearbeiten]

(aus TUWIS++):

Grundlagen: Execution runs, safety and liveness properties, causality and time; Modelle: Message passing vs. shared memory, synchronous vs. asynchronous, failure models; Algorithmen: Leader election, mutual exclusion, clock synchronization, consensus, distributed snapshots;

Beweistechniken: Impossibility proofs, lower bounds, simulation, indistinguishability, bivalence.

Ablauf[Bearbeiten]

Vorlesung mit Anwesenheitspflicht und 4 Homeworks[+ HW5 optional]

Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Algorithmen und Datenstrukturen 1, Mathematik für Informatiker 1/2, vor allem aber Diskrete Mathematik für Informatiker und Formale Methoden der Informatik

Vortrag[Bearbeiten]

Prof. Schmid ist durchaus bemüht den Stoff verständlich und mit viel Einsatz zu erklären und diesen mit Tafelbildern zu visualisiern. Aufgrund der Komplexität einiger Teilabschnitte(die laut Prof. ja eigentlich nicht vorhanden ist, weil der VALG Stoff ohnehin eher trivial und einfach ist), speziell Lowerbounds gelingt dies jedoch nicht immer.

Prof. Schmid ist der beste Vortragende den ich je erlebt hatte. Er schafft es wirklich komplexere Beweise verständlich vorzutragen. Er ist extrem hilfsbereit, man kann ich wegen jeder Frage zu einer Homework oder zu den Quizzes in seinem Büro besuchen. Ich habe bis dato alles von ihm erklärte gut verstanden, wobei ich aus dem Buch davor nicht schlau wurde.

Übungen[Bearbeiten]

bis jetzt 4 Homeworks, ein optionales HW5. Diese sind gegliedert in eine first-version (muss nicht vollständig korrekt sein, sollte sie aber. Sie wird nicht so stark bewertet wie die final version. Sie dient dazu falsche Ansätze frühzeitig - bei der presentation - aufzudecken), einen peer-review (man muss die first-version von zwei kollegen reviewen und bewerten), final-version (sollte möglichst korrekt sein, zählt am meisten) und shepherding-review (bei welchem die zwei homeworks der kollegen, diesmal die final version, bewertet werden sollen).

was die first-version wichtig macht ist die presentation: zwar ist es schwierig bei der Präsentation eine schlechte Note zu bekommen (ist generell eine 1 wenn man den eigenen Ansatz verstanden hat und erklaeren kann), jedoch sind die Einbußen durch schlechte Presentation sehr stark: eine Note < 1 verringert die erreichbaren Punkte auf die Homeworks, d.h. wenn man im Schnitt nicht eine 1 hat (was wirklich nicht weiter schwierig ist) dann wird ein Prozentsatz der Punkte der Homeworks (welche ca 45% der Endnote ausmachen) abgezogen.

Generell sollte man sich sehr viel Zeit fuer die Homeworks nehmen (eine Woche mindestens pro Homework, first version). Vor allem das erste HW erscheint anfangs extrem aufwaendig, aber bereits beim HW2 geht es um einiges schneller und der Aufwand wird ueberschaubar.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

5 Tests während des Semesters - der Schlechteste wird gestrichen (zählen 40%)

5 Homeworks - das Letzte ist optional und kann ein Schlechtes ersetzen (zählen 45%)

Abschlusstest (zählt 15%)

Nur wer entweder auf den ersten oder zweiten Test mindestens 60% der Punkte erreicht darf weiter machen.

Für eine positive Note müssen mindestens 60% der Punkte erreicht werden.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

die Ergebnisse der Quizzes sind meistens schon am Tag danach einzusehen, die Endnote weiss man bereits 2-3 Wochen nach dem Final Exam.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Laut Aussagen von Kollegen und des Professors extrem hoch. Der vorgeschlagene Aufwand in Form von 4.5 ECTS wird bei weitem überschritten und beträgt effektiv das 3-4(!!!)fache, also sollte man sich einige Zeit frei halten um dies LVA positiv absolvieren zu können.

Nicht 100% korrekt. Der Aufwand hängt vom Individuum ab, ich würde ihn auf 6 ECTS schätzen. Die Homeworks werden leichter bzw. man erlangt im Verlauf einfach mehr Erfahrung. Zu Beginn wirkt die LVA relativ abschreckend, da in den ersten beiden Quizzes durchaus etwas verlangt wird und man sich darauf doch vorbereiten sollte.

Anmerkung (SS 2018): Die LVA hat bereits seit mehreren Jahren 6.0 ECTS. Die obigen Meinungen sind also vermutlich stark veraltet.

Unterlagen[Bearbeiten]

  • Folien (siehe Homepage)
  • Textbook: Hagit Attiya and Jennifer Welch: "Distributed Computing: Fundamentals, Simulations and Advanced Topics (2nd ed.)", Wiley, 2004 (ISBN 0-471-45324-2)

Tipps[Bearbeiten]

Die Aufgaben sehr genau ausarbeiten. Im Vordergrund der Aufgaben steht hauptsächlich das Erlernen und Übern von Beweistechniken und das rigorose Ausarbeiten.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen