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TU Wien:Algorithmen und Datenstrukturen VU (Szeider)

Ähnlich benannte LVAs (Materialien):

Inhaltsverzeichnis

DatenBearbeiten

InhaltBearbeiten

Inhaltlicher Nachfolger von Algorithmen und Datenstrukturen 1 VU und Algorithmen und Datenstrukturen 2 VU.

  • Laufzeitanalyse von Algorithmen (anhand von Pseudocode)
  • Suchalgorithmen, Suche in Graphen, Suchbäume
  • Divide-and-Conquer, Hashing
  • praktische Datenstrukturen in Java
  • etc.

AblaufBearbeiten

Die Vorlesung findet 2 mal wöchentlich statt. Zwischendurch gibt es immer wieder die Möglichkeit Live via Webapp an einem Quiz teilzunehmen um einerseits dem Vortragenden Feedback zu geben ob der Stoff verstanden wurde und andererseits die Studierenden interaktiv in die Vorlesung miteinzubinden.

Zu Beginn findet ein Einstiegstest statt der mit 80% bestanden werden muss, allerdings nicht zur Note zählt. In einem semi-wöchentlichen System finden Übunden statt zu welchen jeweils Theoriebeispiele und ein Programmierbeispiel aufgegeben werden. Es gibt (Stand S2018) 2 Tests die eher ungleichmäßig über das Semester verteilt sind. Zusätzlich gibt es jeweils vor den Tests TUWEL-Tests die einen Teil des Stoffgebiets abprüfen und mit welchen man sich noch ein paar Zusatzpunkte holen kann die auch in die Benotung miteinfließen.

Benötigte/Empfehlenswerte VorkenntnisseBearbeiten

Algebra VO und EP1 sollte man meiner Meinung positiv abgeschlossen haben

VortragBearbeiten

Der Vortrag wird von mehreren Professoren abwechselnd je nach Themengebiet gehalten. Teilweise gibt es annotierte Folien und ein Quiz bei dem alle Studierende abstimmen können um selbst zu testen wie gut sie den Stoff verstanden haben.

Meinung: Es ist einer der wenigen wirklich besuchenswerten und lohnenswerten Vorträge. Der Besuch hilft beim Verständnis des Stoffs und die Erklärungen sind großteils wirklich gut.

ÜbungenBearbeiten

Für jede fast wöchentlich stattfindende Übung können 6-7 Beispiele gekreuzt werden (insgesamt 45) wovon 25 für eine positive Note notwendig sind. Die Übungsgruppenleiter wechseln durch. Man sollte sich nicht unbedingt darauf verlassen, dass alle Leute gleich oft drankommen. Es gibt keinerlei Tafelleistungen o.ä. allerdings können Beispiele aberkannt werden wenn der Übungsleiter meint, dass man das Beispiel nicht verstanden hat. Es wird unterschiedlich intensiv nachgefragt, aber meist sehr fair beurteilt. Es gibt sowohl die Möglichkeit, dass nur das präsentierte Beispiel aberkannt wird (z.B. bei groben Fehlern, oder einzelnen Wissenslücken) oder dass sämtliche Kreuze der Übung gestrichen werden (wenn Beispiele gekreuzt werden die man nicht gemacht hat oder den Stoff einfach null verstanden hat). Letzteres kommt allerdings so gut wie nicht vor, es kann sich also durchaus lohnen eher mehr Beispiele zu kreuzen, selbst wenn man sich nicht 100% sicher ist ob die Lösung korrekt ist, man den prinzipiellen Stoff aber gut verstanden hat.

Üblicherweise wurde das abgegebene PDF (Abgabe des Übungsblattes war immer jeweils bis Sonntagmittag vor der Übungswoche, für alle Gruppen) am Beamer geöffnet und man konnte Anhand seiner Ausarbeitung erklären wie das Beispiel zu lösen war. Es empfiehlt sich v.a. die in der Angabe vorkommenden Begriffe vor der Übung nochmal nachzuschlagen, da doch oft auch Theoriefragen kommen.

Die Programmieraufgaben benötigen oft etwas mehr Zeit, können aber (je nachdem wie mensch gerne lernt) beim Verständnis helfen und machen vielen Studierenden auch einfach mehr Spaß. Es werden Testfälle zur Verfügung gestellt, die lokal durchlaufen müssen. Zusätzlich müssen immer ein paar kleine Theoriefragen beantwortet werden. Auf den Programmcode selbst wird in der Übungsgruppe nicht eingegangen, sondern immer nur auf die Fragen/Gedanken dahinter.

Prüfung, BenotungBearbeiten

Es gibt 2 Prüfungen. Stand 2018 ist es so, dass die erste Prüfung ein sehr kleines und die zweite Prüfung ein sehr großes Themengebiet umfasst. Da die LVA zum ersten mal in diesem Modus durchgeführt wurde und dies ein häufiger Kritikpunkt war bleibt aber zu hoffen, dass hier künftig eine bessere Lösung gefunden wird. Um positiv muss die Summer der Prüfungen (mit jeweils max 50 Punkten) über 50 Punkte liegen. Gezählt werden dabei allerdings nur Prüfungen bei welchen der Studierende über 20 Punkte erreicht. Mit 15 Punkten auch den ersten und 40 Punkte auf den zweiten müsste der Studierende also trotzdem zum Nachtest antreten. Der Nachtest ist über das gesamte Stoffgebiet und nicht nur über jenes auf dessen Test der Studierende negativ war oder nicht teilgenommen hat.

Insgesamt prüfen die Tests sehr gut das Verständnis des Stoffes ab. Oft werden Variationen der Algorithmen die in der Vorlesung behandelt wurde zum Test gegeben. Die Tests waren jeweils innerhalb von 1-2 Wochen korrigiert.

Die Benotung ergibt sich aus Testergebnissen (~65%) + Kreuze in der Übung (~32%) + TUWEL-Tests (~3%).

SS19: Keine TUWEL-Tests mehr (bzw. nur auf freiwilliger Basis). Man musste nun auf beide Tests je 50 von 100 Punkten erreichen. Das ist die bisher größte Verschärfung bei Algodat: Bei den Vorgänger-Lehrveranstaltungen reichte es, aus beiden Tests insgesamt 51 von 100 Punkten zu bekommen, wobei es pro Test nur 50 Punkte zu erreichen gab. Es scheint, dass die Übungen von Jahr zu Jahr unaufwändiger, die Tests allerdings schwerer werden.

Durch diesen strengeren Modus gab es insbesondere beim 1. Test ziemlich viele negative Ergebnisse, die meisten davon hatten knapp weniger als 50 Punkte. Man muss den Stoff nicht nur gut verstehen, sondern auch vieles auswendig können, damit man beim Test keine Zeit mit "wie war das nochmal" verschwendet. Insgesamt sollte man die Tests daher keineswegs unterschätzen, das Durchrechnen sämtlicher Alttests ist keinesfalls eine Garantie für eine positive Note. Je nachdem wie gut einem/einer der Stoff liegt (bei keiner LVA habe ich bisher so große Unterschiede wahrgenommen wie bei Algodat), sollte schon viel Lernaufwand pro Test eingeplant werden.

Dauer der ZeugnisausstellungBearbeiten

Semester 2. Test Zeugnis
2019S 28.06.2019 31.07.2019 einen Monat (Testergebnis war schon am 13.07.2019 da)

ZeitaufwandBearbeiten

Der Zeitaufwand ist definitiv nicht zu unterschätzen. Die regelmäßigen Übungen nehmen viel Zeit in Anspruch. Es ist mit einem Arbeitsaufwand von ca. 6h pro Übungstermin zu rechnen (wenn VO besucht wird).

Die Übungen waren bei SS19 das kleinste Problem. Die Prog-Aufgaben waren nun komplett freiwillig, und die Übungsbeispiele waren bis zum 4. Übungsblatt äußerst trivial (Min-Heap, AVL-Baum balancieren, also starker Fokus auf das Ausführen der VO-Algorithmen). Schwierig waren lediglich 1-2 Dynamic Programming-Bspe bei den letzten Übungsblättern. Ich würde einen starken Fokus auf das Lernen für die Tests legen.

UnterlagenBearbeiten

TippsBearbeiten

Die Vorlesung besuchen erspart viel an Lernaufwand, obwohl die Folien gut und übersichtlich gestaltet sind.

Verbesserungsvorschläge / KritikBearbeiten

  • 2018: Sehr ungleichmäßig aufgeteilter Stoff bezüglich der Tests.
  • 2019S: Oftmals nur 2 Tage Zeit für die Übungen.
  • 2019S: 2. Repetitorium einen Tag vor dem Test, ein paar Tage Abstand wäre wünschenswert. Andere Meinung: Ein Tag vorher finde ich super, da man bis dahin schon das meiste gelernt hat und dann noch besser aufpassen kann bzw. gezielt Fragen stellen kann

Alte TestsBearbeiten