TU Wien:Datenbanksysteme VU (Skritek)/Zusammenfassung: Unterschied zwischen den Versionen

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== Funktionale Abhängigkeiten ==
 
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Bedingungen und Basisdeklarationen:
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Ein relationales Datenbankschema <math>\mathcal{S}</math> bestehend aus n Relationsschemata <math>\mathcal{R}_1,\mathcal{R}_2,..,\mathcal{R}_n</math> mit möglichen Ausprägungen <math>R_1, R_2,..,R_n</math>.
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Auch ein Schema <math>\mathcal{R}</math> mit Ausprägung <math>R</math> ist möglich.
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Funktionale Abhängigkeiten stellen eine Bedingung an die möglichen gültigen Ausprägungen eines Datenbankschemas dar. Eine FD (Funktionale Abhängigkeit) wird als <math>\alpha \rightarrow \beta< </math> dargestellt, wobei α und β Attribute von <math>\mathcal{R}</math> sind (Teilmengen von <math>\mathcal{R}</math>). <math>\alpha \rightarrow \beta< </math>
  
 
== Entwurfstheorie und Zerlegung ==
 
== Entwurfstheorie und Zerlegung ==
  
 
== Normalformen ==
 
== Normalformen ==

Version vom 8. November 2019, 12:02 Uhr

Einführung

Datenbankmanagementsystem (DBMS)
Gesamtheit der Programme zum Zugriff auf die (im DBMS) gespeicherten Daten.
Datenbasis
Als Datenbasis bezeichnet man die in einem DBMS gespeicherten Daten.
Datenbankschema
Das Datenbankschema legt die Struktur der Daten fest.

Entity-Relationship (ER) Modell

  • Entitytypen: Rechtecke
  • Beziehungstypen: Rauten
    • Es gibt zwei Notationen für Kardinalitäten, die verschiedenes ausdrücken:
      • Funktionalitäten — wie viele Entitäten sind in einer Relation?
      • (min,max) Notation — wie viele Relationen kann eine Entität insgesamt haben?
  • Attribute: Ellipsen
    • Im Schlüssel enthaltenen Attribute werden unterstrichen.
  • Generalisierung notiert mit Pfeilen
Schwache Entities
Entities, deren Existenz von einer anderen, ̈ubergeordneten Entity abhängen und die durch eine Kombination mit dem Schlüssel der übergeordneten Entity identifizierbar sind.

Relationales Modell

Schlüssel
Ein Schlüssel ist eine minimale Menge von Attributen, deren Werte ein Tupel eindeutig identifizieren.
Fremdschlüssel
Eine Menge von Attributenwelche auf den Schlüssel einer (anderen) Relation verweist.

Datenabfragesprachen

Relationale Algebra und Relationenkalkül bilden die theoretische Grundlage für SQL, sind gleich ausdrucksstark und relational abgeschlossen.

Relationale Algebra

Siehe auch de.wikipedia:Relationale Algebra.

  • Basisoperatoren
    • \sigma_F(R) Selektion
    • \pi_A(R) Projektion — Duplikate werden eliminiert
    • \cup Vereinigung
    • - Mengendifferenz
    • \times kartesisches Produkt (Kreuzprodukt)
    • \rho_{A \leftarrow B}(R) Umbenennung von Attributen
    • \rho_V(R) Umbenennung von Relationen
  • \bowtie Join (natürlicher Verbund)
  • ⟕, ⟖, ⟗ linker, rechter bzw. voller äußerer Join
  • \rtimes, \ltimes linker bzw. rechter Semi-Join
  • \cap Durchschnitt
  • \div Division

Relationenkalkül

\{ t \mid P(t)\}

Relationale Tupelkalkül

Atome:

  • t \in R — Tupelvariable in Relation
  • s.A\ \phi\ t.B — Vergleich zweier Tupelvariablen (\phi \in \{=, \neq, <, \leq, >, \geq\})
  • s.A\ \phi\ c — Vergleich einer Tupelvariablen mit einer Konstanten
Relationale Domänenkalkül

Atome:

  • [v_1, \dots, v_n] \in R — Domänenvariablen in Relation
  • x \ \phi\ y — Vergleich zweier Domänenvariablen
  • x \ \phi\ c — Vergleich einer Domänenvariable mit einer Konstante

SQL

  • SQL stellt keinen Allquantor zur Verfügung. Realisierung durch
    • Logische Äquivalenz (mittels 2x NOT EXISTS)
    • Teilmengen (mittels EXISTS und EXCEPT)
    • Abzählen (mittels COUNT)
    • Division (mittels EXCEPT)

Funktionale Abhängigkeiten

Bedingungen und Basisdeklarationen:

Ein relationales Datenbankschema \mathcal{S} bestehend aus n Relationsschemata \mathcal{R}_1,\mathcal{R}_2,..,\mathcal{R}_n mit möglichen Ausprägungen R_1, R_2,..,R_n. Auch ein Schema \mathcal{R} mit Ausprägung R ist möglich.


Funktionale Abhängigkeiten stellen eine Bedingung an die möglichen gültigen Ausprägungen eines Datenbankschemas dar. Eine FD (Funktionale Abhängigkeit) wird als \alpha \rightarrow \beta< dargestellt, wobei α und β Attribute von \mathcal{R} sind (Teilmengen von \mathcal{R}). \alpha \rightarrow \beta<

Entwurfstheorie und Zerlegung

Normalformen