TU Wien:Datenmodellierung VU (Seyr): Unterschied zwischen den Versionen

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#WEITERLEITUNG [[TU Wien:Datenmodellierung VU (Skritek)]]
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{{TU Wien LVA umbenannt (2011)|alt=Datenmodellierung VL}}
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{{Archiv}}
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== Daten ==
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* LVA-Leiter: [http://www.dbai.tuwien.ac.at/staff/seyr/ Katrin Seyr], [http://www.dbai.tuwien.ac.at/staff/pichlm/ Markus Pichlmair]
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* ECTS: 3 (SWS: 2)
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* HP der LVA: [http://www.dbai.tuwien.ac.at/education/dm/ www.dbai.tuwien.ac.at/education/dm/]
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* TISS: {{TISS|184685}}
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* {{Forum|38-Datenmodellierung-VU}}
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* {{DBAI}}
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* {{532|Modellierung}}
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* {{533|Modellierung}}
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* {{534|Modellierung}}
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* {{535-W|Modellierung}}
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* {{522}}
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* {{526}}
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* {{884}}
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== Inhalt ==
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Einführung in Datenbanken:
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* Datenbankentwurf
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* Entity-Relationship-Modell
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* Relationale Algebra
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* SQL
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* Relationale Entwurfstheorie
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== Ablauf ==
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Im Laufe des Semester sind in zwei Übungsrunden auf freiwilliger Basis - wobei zu beachten gilt, dass man sowohl auf jedes der beiden Übungsblätter als auch die dazugehörigen Abgabgegespräche mindestens einen (1) Punkt braucht, da man ansonsten automatisch negativ ist. Freiwillig ist für mich etwas anderes ;) -  etliche Übungsbeispiele über ER-Diagramme und SQL-Queries auszuarbeiten und abzugeben. Mit Hilfe der Kentnisse, die man sich (in der Vorlesung) angeeignet hat und vor allem mit Hilfe des Buches Datenbanksysteme, 5., 6. oder 7. Auflage von Alfons Kemper/André Eickler sollten diese Beispiele jedoch kein Problem darstellen. Weiters muss am Anfang des Semesters ein Multiple-Choice-Test elektronisch abgegeben werden. Dieser stellt die endgültige Anmeldung zur LVA dar.
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AB WS2011: Übungen sind NICHT freiwillig und müssen gemacht werden, aber selbe Bedingungen wie oben (mind. 1 Punkt pro Blatt und 1 Punkt pro Gespräch)
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Zum Ende des Semesters gibt es einen computergestützten SQL-Test sowie eine Vorlesungsprüfung, letztere auch zu drei weiteren Terminen im folgenden Semester. Sowohl SQL-Test als auch Vorlesungsprüfung sind für das positive Absolvieren der LVA nötig.
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Ergänzung: wer die zwei Übungen selbstständig gemacht hat, kann bei der Prüfung nur schwer durchfallen, da hauptsächlich nur überprüft wird, ob man es verstanden hat.
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== Benötigte Vorkenntnisse ==
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Für Relationale Algebra solltet ihr ein wenig mit Mengenlehre vertraut sein, dafür reichen aber die in [[Spezial:LVASuche/Mathematik 1|Mathematik 1]] (bzw. in der Schule) vermittelten Kenntnisse locker aus.
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== Empfehlenswerte Vorkenntnisse ==
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Ein bisschen Erfahrung mit SQL kann nicht schaden.
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== Literatur ==
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Empfohlen: Alfons Kemper/André Eickler: Datenbanksysteme, R. Oldenbourg Verlag, 5. Auflage (2004, ISBN 3-486-27392-2), 6. Auflage (2006, ISBN 3-486-57690-9, 41 EUR) oder 7. Auflage (2009, ISBN 978-3-486-59018-0, 41 EUR).
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Das Buch gibt es auch auf der Homepage der TU-Bibliothek gratis als e-book zum "ausborgen".
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Es existiert zu dieser Lehrveranstaltung kein Skriptum, stattdessen stehen die Vorlesungsfolien auf der LVA-Seite zum Download zur Verfügung.
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== Vortrag ==
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Bericht aus der Sicht eines Höhersemestrigen: Ich habe die LVA in meinem 6ten Semester noch einmal besuchen müssen (bin damals durchgeflogen). Ich fand den Vortrag eher zu langsam, was aber meiner Meinung nach daran lag, dass immer wieder mehr auf mathematische Details eingegangen wurde (etwa Mengenlehre etc.). Etwas, für das ich als Zweitsemestriger aber sicher dankbar gewesen wäre, aber nach 6 Semestern war es natürlich eher unnötig. Mein Eindruck war allerdings, dass Katrin Seyr sehr bemueht war, den Stoff für alle verständlich rüberzubringen.
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==== Havelka ====
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Nachdem der unten stehende Absatz (bis auf den einleitenden Satz) zur gänze schon im alten Havelka-Artikel war, markier ich ihn hier mal als gesondert... [[Benutzer:Mati|Mati]] 15:54, 30. Okt. 2007 (CET)
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Der Vortrag wird nun zur Gänze (bis auf die Übungsvorbereitungen) von Katrin Seyr gehalten. Nach der Meinung einiger Studenten gestaltet sich die Vorlesung unabhängig vom Vortragenden langweilig bis einschläfernd, nach höchstens 60 Minuten ist bei den meisten Hörern die Schmerzgrenze erreicht.
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: Wer ebenfalls dieser Meinung ist sollte die Vorlesungen nicht besuchen und sich das Wissen durch Selbststudium des empfohlenen Buches von Kemper und Eickler sowie durch sorgfältiges Ausarbeiten der Übungsbeispiele aneignen. Gerade noch auszuhalten sind die Vorbesprechung sowie die Besprechungen der Übungsbeispiele, die zur Vorlesungszeit stattfinden; von diesen Terminen kann man noch ein wenig neue Erkenntnisse mitnehmen.
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Im SS2011 wurde der gesamte Vortragsteil von Markus Pichlmair abgehalten. -
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Im WS 2011 genauso. Vortrag war auf keinen Fall langweilig, laufend werden Tipps zur Prüfung gegeben.
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== Übungen ==
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Die Übung besteht aus drei Übungsbeispielen, wobei das erste elektronisch abgegeben werden muss und das zweite und dritte getrennt voneinander bei einer Tutorin/einem Tutor im Informatiklabor abgegeben und besprochen werden.
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# Multiple-Choice-Test: Dieser ist verpflichtend, kann jedoch beliebig oft durchgeführt werden.
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# Umwandeln von zwei (von drei Angaben) Texten in ER-Diagramme sowie Umwandlung dieser in Relationen.
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# 17 (davon 12 verpflichtend und fünf aus einem Pool von weiteren 12) SQL-Queries.
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Für die Beispiele 2 und 3 gibt es jeweils maximal 15 Punkte. Die Abgaben sind zwar freiwillig, aber auf jeden Fall empfehlenswert.
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Positiv anzumerken sind die wirklich ausgesprochen netten TutorInnen. Anstatt wie in anderen Fächern üblich dich beim Abgabegespräch zu verunsichern, versuchen sie, konstruktive Verbesserungstipps für die Beispiele zu geben. Doch gibt es unter den TutorInnen selbstverständlich auch schwarze Schafe, die so lange bohren, bis sie in den Ausarbeitungen des Studierenden einen Fehler finden, der nach Einschätzung des Tutors/der Tutorin Anlass genug ist, das Beispiel schlechter zu bewerten.
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Das Programm [http://live.gnome.org/Dia Dia] ist hilfreich zum Erstellen der ER-Diagramme.
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===WS 2011:===
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Es gab 2 Übungsblätter mit je 9 Aufgaben. Man musste auf beide Übungsblätter jeweils einen von 5 Punkten erhalten, sonst ist man automatisch negativ. Nach jeder Abgabe muss man zu einem Abgabegespräch, bei dem allerdings nicht die Abgabe besprochen wird, sondern man bekommt eine normale Angabe mit 2 Beispielen, die man lösen muss. Es ist also eher eine kleine Prüfung als ein Abgabegespräch. Auf beide Abgabegespräche braucht man ebenfalls jeweils mindestens 1 Punkt.
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Da fast jede der 10 Aufgaben mehrere Unterpunkte hat, ist der Aufwand, wenn man das komplette Übungsblatt lösen will, ziemlich hoch. Vor allem, wenn man noch nie mit SQL gearbeitet hat, denn im WS2011 bestand allein die Aufgabe 1 vom 2. Übungsblatt aus ca. 20 SQL-Abfragen, die immer schwieriger wurden. Für den SQL-Test war das aber die ideale Vorbereitung.
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Wenn man beide Übungsblätter und beide Abgabegespräche positiv absolviert hat, kann man zum SQL-Test. Hier hat man 2 Versuche, der Test läuft auf dem gleichen System wie die SQL-Abfragen des 2. Übungsblattes.
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Hat man auch den SQL-Test positiv absolviert, kann man zur Vorlesungsprüfung antreten. Diese muss man innerhalb der 4 angebotenen Termine positiv absolvieren, ansonsten verfällt die Übung.
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== Prüfung ==
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Am Ende des Semesters findet eine einstündige Prüfung (mit den gesetzlich vorgeschriebenen 3 Nachterminen im Folgesemester) über den in der Vorlesung und den beiden Übungsbeispielen gebrachten Stoff statt.
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Hat man die beiden Abgaben der beiden Übungsbeispiele mehr oder weniger problemlos überstanden und die für die Prüfung notwendigen Kapitel über Datenmodellierung (1-6) gelernt haben, sollte es kein Problem sein, die Prüfung mit einem einigermaßen guten Ergebnis zu schaffen. Seit SS09 kein SQL mehr bei der Prüfung, da es durch den elektronischen SQL -Übungstest abgeprüft wird.
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'''WICHTIG: Ab Sommersemester 2006 ist XML nicht mehr Prüfungsstoff!''' (wen XML interessiert, der besuche [[Spezial:LVASuche/Semistrukturierte Daten|Semistrukturierte Daten]]).
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Empfehlenswert ist auf jeden Fall, sich den Prüfungsordner der LVA zu besorgen, da die Prüfungen alle ähnlich gestaltet sind.
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Weiters sind auf der LVA Homepage [http://www.dbai.tuwien.ac.at/education/dm/Pruefung/ alte Prüfungsangaben und Musterlösungen] online verfügbar.
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Beim Durcharbeiten der Prüfungsordner sollte der Schwerpunkt selbstverständlich auf den aktuelleren Prüfungen liegen.
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'''Bei der Prüfung sind folgende Unterlagen gestattet:'''
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# Das Buch "Alfons Kemper/André Eickler: Datenbanksysteme, 5./6. Auflage", oder ein adäquates Buch
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# Ausdrucke der in der Vorlesung verwendeten Folien
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# Wörterbuch
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Andere Unterlagen sind ausnahmslos nicht erlaubt, insbesondere alte Prüfungsangaben und -lösungen, sowie Angaben und Lösungen der Übungsbeispiele.
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===WS 2011:===
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Man darf zur Vorlesungsprüfung antreten, wenn man die Übungsblätter, die Abgabegespräche und den SQL-Test positiv absolviert hat. Stoff ist die gesamte Vorlesung. SQL ist auch Teil des Stoffs, man soll also Abfragen verstehen und Befehle kennen, allerdings muss man keine Abfragen schreiben (das wurde schon beim SQL-Test abgeprüft). Hat man alle Aufgaben der Übungsblätter selbst gelöst und verstanden, muss man für die Prüfung nicht mehr so viel lernen. Man kann sich sehr gut an alten Prüfungen orientieren, da sich viele Fragen wiederholen.
 +
 
 +
Im WS 2011 war ein einseitig mit blauem Kugelschreiber beschreibener A5-Zettel bei der Prüfung erlaubt, ebenso ein Wörterbuch. Sonst nichts.
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== Zeitaufwand ==
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Man sollte für die zwei späteren Übungsrunden sicherlich je ein Wochenende Arbeitsaufwand einrechnen. Für die Prüfung reicht es nach sorgfältiger Bearbeitung und erfolgreicher Abgabe der Übungsbeispiele auf jeden Fall, eine Woche lang jeden Tag zwei oder drei Stunden zu lernen.
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== Weiterführende und verwandte LVAs ==
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* [[Special:LVASuche/Datenbanksysteme|Datenbanksysteme]]
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* [[:Kategorie:Datenbanken|Datenbanken]]: Alles aus dieser Kategorie baut wohl irgendwie drauf auf ;-)
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== Links ==
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=== Wikipedia-Links ===
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Datenbanksystem Datenbanksystem]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Entity-Relationship-Modell Entity-Relationship-Modell]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Relationales_Datenbankmodell Relationales Datenbankmodell]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/SQL SQL]
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== Verbesserungsvorschläge / Kritik ==
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noch offen
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[[Kategorie:Datenbanken]]
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[[Kategorie:STEOP]]

Version vom 8. November 2019, 17:42 Uhr

Im Rahmen der Studienplanänderung 2011 der Technischen Universität Wien wurde "Datenmodellierung VL" in "Datenmodellierung VU" umbenannt. Die beiden LVAs sind daher äquivalent.

  • Studierende der TU, die im WS11 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können nur die LVA mit neuem Titel, sofern sie noch nach dem "Studienplan" ein Pflicht-/Wahlfach ist, für ihren Abschluss verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS11 inskribiert waren, müssen genau eine dieser beiden LVAs absolvieren.

Für Details siehe auch FAQ Studienplan 2011.



Diese LVA wird nicht mehr von dieser Person angeboten, ist ausgelaufen, oder läuft aus und befindet sich daher nur noch zu historischen Zwecken im VoWi.

Daten

|Pflichtmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

|Pflichtmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

|Pflichtmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

|Wahlmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

|Pflichtmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

|Pflichtmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

|Pflichtmodul Unbekannt oder "Prä-Modul-Ära" - EDIT ME |-

Inhalt

Einführung in Datenbanken:

  • Datenbankentwurf
  • Entity-Relationship-Modell
  • Relationale Algebra
  • SQL
  • Relationale Entwurfstheorie

Ablauf

Im Laufe des Semester sind in zwei Übungsrunden auf freiwilliger Basis - wobei zu beachten gilt, dass man sowohl auf jedes der beiden Übungsblätter als auch die dazugehörigen Abgabgegespräche mindestens einen (1) Punkt braucht, da man ansonsten automatisch negativ ist. Freiwillig ist für mich etwas anderes ;) - etliche Übungsbeispiele über ER-Diagramme und SQL-Queries auszuarbeiten und abzugeben. Mit Hilfe der Kentnisse, die man sich (in der Vorlesung) angeeignet hat und vor allem mit Hilfe des Buches Datenbanksysteme, 5., 6. oder 7. Auflage von Alfons Kemper/André Eickler sollten diese Beispiele jedoch kein Problem darstellen. Weiters muss am Anfang des Semesters ein Multiple-Choice-Test elektronisch abgegeben werden. Dieser stellt die endgültige Anmeldung zur LVA dar.

AB WS2011: Übungen sind NICHT freiwillig und müssen gemacht werden, aber selbe Bedingungen wie oben (mind. 1 Punkt pro Blatt und 1 Punkt pro Gespräch)

Zum Ende des Semesters gibt es einen computergestützten SQL-Test sowie eine Vorlesungsprüfung, letztere auch zu drei weiteren Terminen im folgenden Semester. Sowohl SQL-Test als auch Vorlesungsprüfung sind für das positive Absolvieren der LVA nötig.

Ergänzung: wer die zwei Übungen selbstständig gemacht hat, kann bei der Prüfung nur schwer durchfallen, da hauptsächlich nur überprüft wird, ob man es verstanden hat.

Benötigte Vorkenntnisse

Für Relationale Algebra solltet ihr ein wenig mit Mengenlehre vertraut sein, dafür reichen aber die in Mathematik 1 (bzw. in der Schule) vermittelten Kenntnisse locker aus.

Empfehlenswerte Vorkenntnisse

Ein bisschen Erfahrung mit SQL kann nicht schaden.

Literatur

Empfohlen: Alfons Kemper/André Eickler: Datenbanksysteme, R. Oldenbourg Verlag, 5. Auflage (2004, ISBN 3-486-27392-2), 6. Auflage (2006, ISBN 3-486-57690-9, 41 EUR) oder 7. Auflage (2009, ISBN 978-3-486-59018-0, 41 EUR). Das Buch gibt es auch auf der Homepage der TU-Bibliothek gratis als e-book zum "ausborgen".

Es existiert zu dieser Lehrveranstaltung kein Skriptum, stattdessen stehen die Vorlesungsfolien auf der LVA-Seite zum Download zur Verfügung.

Vortrag

Bericht aus der Sicht eines Höhersemestrigen: Ich habe die LVA in meinem 6ten Semester noch einmal besuchen müssen (bin damals durchgeflogen). Ich fand den Vortrag eher zu langsam, was aber meiner Meinung nach daran lag, dass immer wieder mehr auf mathematische Details eingegangen wurde (etwa Mengenlehre etc.). Etwas, für das ich als Zweitsemestriger aber sicher dankbar gewesen wäre, aber nach 6 Semestern war es natürlich eher unnötig. Mein Eindruck war allerdings, dass Katrin Seyr sehr bemueht war, den Stoff für alle verständlich rüberzubringen.

Havelka

Nachdem der unten stehende Absatz (bis auf den einleitenden Satz) zur gänze schon im alten Havelka-Artikel war, markier ich ihn hier mal als gesondert... Mati 15:54, 30. Okt. 2007 (CET)

Der Vortrag wird nun zur Gänze (bis auf die Übungsvorbereitungen) von Katrin Seyr gehalten. Nach der Meinung einiger Studenten gestaltet sich die Vorlesung unabhängig vom Vortragenden langweilig bis einschläfernd, nach höchstens 60 Minuten ist bei den meisten Hörern die Schmerzgrenze erreicht.

Wer ebenfalls dieser Meinung ist sollte die Vorlesungen nicht besuchen und sich das Wissen durch Selbststudium des empfohlenen Buches von Kemper und Eickler sowie durch sorgfältiges Ausarbeiten der Übungsbeispiele aneignen. Gerade noch auszuhalten sind die Vorbesprechung sowie die Besprechungen der Übungsbeispiele, die zur Vorlesungszeit stattfinden; von diesen Terminen kann man noch ein wenig neue Erkenntnisse mitnehmen.


Im SS2011 wurde der gesamte Vortragsteil von Markus Pichlmair abgehalten. - Im WS 2011 genauso. Vortrag war auf keinen Fall langweilig, laufend werden Tipps zur Prüfung gegeben.

Übungen

Die Übung besteht aus drei Übungsbeispielen, wobei das erste elektronisch abgegeben werden muss und das zweite und dritte getrennt voneinander bei einer Tutorin/einem Tutor im Informatiklabor abgegeben und besprochen werden.

  1. Multiple-Choice-Test: Dieser ist verpflichtend, kann jedoch beliebig oft durchgeführt werden.
  2. Umwandeln von zwei (von drei Angaben) Texten in ER-Diagramme sowie Umwandlung dieser in Relationen.
  3. 17 (davon 12 verpflichtend und fünf aus einem Pool von weiteren 12) SQL-Queries.

Für die Beispiele 2 und 3 gibt es jeweils maximal 15 Punkte. Die Abgaben sind zwar freiwillig, aber auf jeden Fall empfehlenswert.

Positiv anzumerken sind die wirklich ausgesprochen netten TutorInnen. Anstatt wie in anderen Fächern üblich dich beim Abgabegespräch zu verunsichern, versuchen sie, konstruktive Verbesserungstipps für die Beispiele zu geben. Doch gibt es unter den TutorInnen selbstverständlich auch schwarze Schafe, die so lange bohren, bis sie in den Ausarbeitungen des Studierenden einen Fehler finden, der nach Einschätzung des Tutors/der Tutorin Anlass genug ist, das Beispiel schlechter zu bewerten.

Das Programm Dia ist hilfreich zum Erstellen der ER-Diagramme.

WS 2011:

Es gab 2 Übungsblätter mit je 9 Aufgaben. Man musste auf beide Übungsblätter jeweils einen von 5 Punkten erhalten, sonst ist man automatisch negativ. Nach jeder Abgabe muss man zu einem Abgabegespräch, bei dem allerdings nicht die Abgabe besprochen wird, sondern man bekommt eine normale Angabe mit 2 Beispielen, die man lösen muss. Es ist also eher eine kleine Prüfung als ein Abgabegespräch. Auf beide Abgabegespräche braucht man ebenfalls jeweils mindestens 1 Punkt.

Da fast jede der 10 Aufgaben mehrere Unterpunkte hat, ist der Aufwand, wenn man das komplette Übungsblatt lösen will, ziemlich hoch. Vor allem, wenn man noch nie mit SQL gearbeitet hat, denn im WS2011 bestand allein die Aufgabe 1 vom 2. Übungsblatt aus ca. 20 SQL-Abfragen, die immer schwieriger wurden. Für den SQL-Test war das aber die ideale Vorbereitung.

Wenn man beide Übungsblätter und beide Abgabegespräche positiv absolviert hat, kann man zum SQL-Test. Hier hat man 2 Versuche, der Test läuft auf dem gleichen System wie die SQL-Abfragen des 2. Übungsblattes.

Hat man auch den SQL-Test positiv absolviert, kann man zur Vorlesungsprüfung antreten. Diese muss man innerhalb der 4 angebotenen Termine positiv absolvieren, ansonsten verfällt die Übung.

Prüfung

Am Ende des Semesters findet eine einstündige Prüfung (mit den gesetzlich vorgeschriebenen 3 Nachterminen im Folgesemester) über den in der Vorlesung und den beiden Übungsbeispielen gebrachten Stoff statt.

Hat man die beiden Abgaben der beiden Übungsbeispiele mehr oder weniger problemlos überstanden und die für die Prüfung notwendigen Kapitel über Datenmodellierung (1-6) gelernt haben, sollte es kein Problem sein, die Prüfung mit einem einigermaßen guten Ergebnis zu schaffen. Seit SS09 kein SQL mehr bei der Prüfung, da es durch den elektronischen SQL -Übungstest abgeprüft wird.

WICHTIG: Ab Sommersemester 2006 ist XML nicht mehr Prüfungsstoff! (wen XML interessiert, der besuche Semistrukturierte Daten).

Empfehlenswert ist auf jeden Fall, sich den Prüfungsordner der LVA zu besorgen, da die Prüfungen alle ähnlich gestaltet sind. Weiters sind auf der LVA Homepage alte Prüfungsangaben und Musterlösungen online verfügbar. Beim Durcharbeiten der Prüfungsordner sollte der Schwerpunkt selbstverständlich auf den aktuelleren Prüfungen liegen.

Bei der Prüfung sind folgende Unterlagen gestattet:

  1. Das Buch "Alfons Kemper/André Eickler: Datenbanksysteme, 5./6. Auflage", oder ein adäquates Buch
  2. Ausdrucke der in der Vorlesung verwendeten Folien
  3. Wörterbuch

Andere Unterlagen sind ausnahmslos nicht erlaubt, insbesondere alte Prüfungsangaben und -lösungen, sowie Angaben und Lösungen der Übungsbeispiele.

WS 2011:

Man darf zur Vorlesungsprüfung antreten, wenn man die Übungsblätter, die Abgabegespräche und den SQL-Test positiv absolviert hat. Stoff ist die gesamte Vorlesung. SQL ist auch Teil des Stoffs, man soll also Abfragen verstehen und Befehle kennen, allerdings muss man keine Abfragen schreiben (das wurde schon beim SQL-Test abgeprüft). Hat man alle Aufgaben der Übungsblätter selbst gelöst und verstanden, muss man für die Prüfung nicht mehr so viel lernen. Man kann sich sehr gut an alten Prüfungen orientieren, da sich viele Fragen wiederholen.

Im WS 2011 war ein einseitig mit blauem Kugelschreiber beschreibener A5-Zettel bei der Prüfung erlaubt, ebenso ein Wörterbuch. Sonst nichts.

Zeitaufwand

Man sollte für die zwei späteren Übungsrunden sicherlich je ein Wochenende Arbeitsaufwand einrechnen. Für die Prüfung reicht es nach sorgfältiger Bearbeitung und erfolgreicher Abgabe der Übungsbeispiele auf jeden Fall, eine Woche lang jeden Tag zwei oder drei Stunden zu lernen.

Weiterführende und verwandte LVAs

Links

Wikipedia-Links

Verbesserungsvorschläge / Kritik

noch offen