TU Wien:Grundlagen der Makroökonomie VO (Hof)

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Daten


Inhalt

  • Zusammenfassung der Geschichte der Makroökonomie seit der großen Depression (1929), stoffbedingt teils sehr stark aus amerikanischer und tw. deutscher Sicht.
  • Eckdaten der großen Depression, Auslöser, New Deal etc.
  • Entwicklung der (amerikanischen) Wirtschaft nach 1945 bis ca. 2000: Wirtschaftspolitik unter Kennedy, Fed mit Paul Volcker, Reagan, Bush senior, Clinton und jeweils makroökonomische Eingriffe der genannten Personen. Ist interessanter, als es hier eventuell klingt.
  • Makroökonomische Modelle: IS-LM-Modell (d.h. wann herrscht auf Geldmarkt und Gütermarkt Gleichgewicht?), AS-AD-Modell (d.h. wann herrscht auf Angebots- und Nachfrageseite Gleichgewicht?), Analyse von Auswirkungen expansiver und restriktiver Geld- und Fiskalpolitik
  • Ganz am Ende ein ziemlich interessantes, leider kurzes Kapitel über Wechselkurse, Zinssätze und ziemlich praxisrelevanten Themen. Besuch der letzten VO zahlt sich aus!

Ablauf

Klassische VO: 1x pro Woche 2h Vorlesung. Am Ende mündliche Prüfung. Es gibt eine Menge Prüfungstermine von Ende Jänner über den ganzen Februar verstreut. Details zur Prüfung siehe weiter unten.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse

Theoretisch wir eine Mikroökonomie-VO manchmal erwähnt. Ich hatte 0 Vorkenntnisse und hab trotzdem einen 1er bekommen. Definitiv nötig sind grundlegende Mathematik-Kenntnisse, d.h. wie funktioniert partielles Differenzieren (allerdings höchst einfache Dinge), Kettenregel. Des weiteren Addition, Subtraktion, Division, Multiplikation, was allerdings aus der Volksschule bekannt sein sollte. Wissen, was eine Funktion ist, wie man sie in ein Koordinatensystem skizziert.

Vortrag

Ausgezeichneter Vortrag! Es lohnt sich hinzugehen. Andererseits ist wiederum das bereitgestellte Material für die Prüfung ausreichend.

Hin und wieder sagt er allerdings Sachen, worauf er in der Prüfung Wert legt, die nicht im Material stehen.

Es werden im Vortrag auch immer wieder interessante Fragen vonseiten der Studenten gestellt und entweder prompt beantwortet, oder er stellt eine umfangreiche Kollektion an einschlägigen Artikeln extra für den Fragesteller her (die können dann natürlich trotzdem alle herunterladen). Z.B. Fragen zu Einlagensicherung etc.

Allerdings Warnung: Selten, aber doch, empfindet er eine Frage für unpassend oder dumm. Seine Reaktion ist zwar höflich, aber trotzdem für den Fragenden eventuell nicht 100%ig angenehm.

Übungen

keine, zum Glück

Prüfung, Benotung

Es gibt einen umfangreichen Fragenkatalog zum Herunterladen, der sich sehr stark mit den von ihm online gestellten Unterlagen deckt (die Unterlagen sind noch etwas umfangreicher).

Es gibt von vornherein 3 Prüfungstermine Ende Jänner und Anfang Februar. Wenn diese drei Termine vor Ende der Anmeldefrist völlig befüllt sind, werden im Februar weitere Termine aufgemacht.

ACHTUNG: Selbst wenn ihr weit hinten auf der Warteliste für einen Termin seid: Bei jeder Prüfung melden sich letztlich in den 2 Tagen davor 50-70% wieder ab! Daher unbedingt aufpassen, dass ihr nicht auf die angemeldet-Liste reinrutscht!

Der genaue Ablauf eines Prüfungstages selbst ist immens kompliziert, es gibt dazu ein 3seitiges PDF von ihm mit genauen Prüfungsbestimmungen. Bitte lest euch die Bestimmungen durch, sonst wird's unangenehme Überraschungen geben! Hier kommt nur die Spitze des Eisberges:

  • Am Prüfungstag müssen alle Kandidaten um 08:00 in der Argentinierstraße 8 im Erdgeschoß da sein. Die, die nicht da sind, werden für alle weiteren Termine in den Ferien gesperrt.
  • Bei der Prüfungs selbst hat der Prof. 5-6x den Katalog mit Prüfungsfragen ausgedruckt und auf jedem Katalog 5 Fragen ausgewählt. Der Kandidat wählt aus den verdeckten Katalogen nach Belieben einen aus, die angestrichenen Fragen muss er mündlich und, soweit Gleichungen und grafische Skizzen notwendig, schriftlich beantworten.
  • Der Prof. schreibt sich zu jeder Frage (nur für sich sichtbar) auf, wie gut der Kandidat war.
  • Am Ende kommt eine Notendiskussion. Der Kandidat gibt zuerst die Note bekannt, die er sich selbst geben würde. Dann sagt der Professor, was er dem Kandidaten geben würde und begründet es. Falls der Kandidat sich was schlechteres "wünscht" als der Prof., bekommt er die Note vom Prof. Andernfalls gibt's eine Diskussion, in deren Verlauf der Kandidat seine Wunschnote begründen muss.
  • Die Prüfung selbst dauert exakt 30 Minuten, von xx:30 bis yy:00 oder umgekehrt.

Es gibt Leute, die behaupten, man muss bei ihm zu jeder Frage so wenig wie möglich antworten, sodass die Frage gerade abgedeckt ist. Das stimmt das meiner Erfahrung nach nicht. Wer wenig antwortet, bei dem wird nachgebohrt. (Z.B. kann man bei sämtlichen Fragen zum AS-AD-Modell erwarten, dass er nachfragt, wie die AS- und AD-Kurven bestimmt sind und vllt sogar die Gleichungen wissen will. Auch wenn das in der "tatsächlichen" Frage überhaupt nicht vorkommt.)

Des weiteren gibt es Gerüchte, dass einem die Zeit "davonrennt". Das ist ein Blödsinn. Ich hab mich durch solche Aussagen zu Eile und "Schnellschüssen" verleiten lassen, was mich fast einen Notengrad gekostet hätte. Kurz ruhig Überlegen und dann ein gemäßigtes Redetempo sind viel zielführender. Jedenfalls gibt's bei entsprechenden Kenntnissen, selbst mit einigen Fehlern, sicher keine Zeitprobleme.

Dauer der Zeugnisausstellung

noch offen

Zeitaufwand

Der Stoff ist mehr, als man denkt! Ich habe 2 Wochen gelernt und nach den ersten 7 Tagen den ganzen Stoff ziemlich ordentlich durchgehabt (hätte mMn zu dem Zeitpunkt für nen 3er oder mindstens 4er reichen sollen).

Extremlerner schaffen es mit ordentlich Red Bull eventuell mit 3 Tagen lernen auf nen 2er. Die Prüfung selbst ist relativ genau!

Unterlagen

  • Materialien
  • Buch "Makroökonomie" von Blanchard und Illing. Der Kauf ist völlig unnötig und nur empfehlenswert, wenn man sich weitergehend mit dem Thema beschäftigen will.
  • Von ihm bereitgestellte PDFs mit Text und Grafiken, siehe LVA-Homepage. Diese sind zur Prüfungsvorbereitung mehr als ausreichend. Ich stelle die nicht in die Materialien, weil er seine HP passwortschützt (allerdings wird das Passwort per TISS-News bekanntgegeben, also letztlich völlig unnötig) und nicht will, dass es weitergegeben wird. (=> Er will aus irgendeinem Grund nicht, dass die Unterlagen frei verfügbar sind.)
  • Fragenkatalog zur Prüfung

Tipps

  • An alle Software-Engineers: Das Modul "Wirtschaft und Management" wird durch dieses Fach grandios aufgewertet. Trotzdem sollte man es sich äußerst gut überlegen, ob man sich das "IT-based Management" antun will, zu dem ich auch noch einen Eintrag hier verfassen werde, und das ebenfalls in dem Modul Pflicht ist.
  • In der letzten VO vor Weihnachten gab's im WS2012 Schoko von ihm :)
  • In der allerletzten VO werden von ihm sehr praxisrelevante Themen besprochen. Selbst wenn man sonst nie drin war, lohnt sich ein Besuch der letzten VO.

Verbesserungsvorschläge / Kritik

noch offen