Difference between revisions of "TU Wien:Knowledge-based Systems VU (Egly, Eiter, Tompits)"

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== Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse ==
 
== Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse ==
  
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== Vortrag ==
 
== Vortrag ==
Vorlesung einmal wöchentlich - 3 Stunden am Stück, was ziemlich anstrengend werden kann, vor allem wenn die Themen völlig neu für einen sind und man sich durchgehend sehr konzentrieren muss. Prof. Toplits hat ein gutes angenehmes Englisch zu bieten; Prof. Egly länger zuzuhören kann dagegen etwas ermüden.
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Vorlesung einmal wöchentlich - 3 Stunden am Stück, was ziemlich anstrengend werden kann, vor allem wenn die Themen völlig neu für einen sind und man sich durchgehend sehr konzentrieren muss. Prof. Toplits hat ein gutes angenehmes Englisch zu bieten; Prof. Egly länger zuzuhören kann dagegen etwas ermüden. Die Vorträge von Professor Leiter sind wesentlich dichter und kompläxer (also schwieriger zu lernen und verstehen) als die die von Egly und Tompits.
  
 
== Übungen ==
 
== Übungen ==
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== Zeitaufwand ==
 
== Zeitaufwand ==
Für 6 ECTS eigentlich OK. Wenn man EWBS gemacht hat, ist die LVA merklich leichter, weil sich ein Großteil des Stoffes wiederholt.
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Für 6 ECTS eigentlich OK. Wenn man EWBS gemacht hat, ist die LVA merklich leichter, weil sich ein Großteil des Stoffes wiederholt. Für die Vorbereitung für die mündliche Prüfung braucht man (wenn man das Maximum möchte) ungewähr ein und ein halb Wochen (nachdem man die praktische Prüfung schon bestanden hat), hauptsächlich wegen des Eiters Teils, die an der praktischen Prüfung nicht so in der Tiefe gehen.
  
 
== Unterlagen ==
 
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* Am besten laufend lernen, denn es ist ein guter Packen Stoff (ein Foliensatz kann auch schon 80 Seiten betragen), den man nicht einfach an einem Wochenende aufholen kann. Von vielen wurden daher gerne die letzten Folien zu "Probabilistic Reasoning" ausgelassen, doch dann wurden sie gerade auch zu diesen in der mündlichen Prüfung befragt.
 
* Am besten laufend lernen, denn es ist ein guter Packen Stoff (ein Foliensatz kann auch schon 80 Seiten betragen), den man nicht einfach an einem Wochenende aufholen kann. Von vielen wurden daher gerne die letzten Folien zu "Probabilistic Reasoning" ausgelassen, doch dann wurden sie gerade auch zu diesen in der mündlichen Prüfung befragt.
 
* Die Folien eignen sich gut zum selbstständigen Lernen. Wenn da noch Fragen über bleiben kann man die in den Tutor_innen-Stunden klären.
 
* Die Folien eignen sich gut zum selbstständigen Lernen. Wenn da noch Fragen über bleiben kann man die in den Tutor_innen-Stunden klären.
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* Man muss aufpassen, dass man fürs Lernen der Lektionen von Professor Leiter ungefähr viel Zeit braucht, als für die von Egly und Tompits zusammen (mindestends dann, wenn man Einführung in Wissenbasierte Systeme schon bestanden hat). Professor Leiter wird auch relativ viel über Details während der Prüfung fragen.
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* Professor Eiter kann während der Prüfung auch Fragen stellen, an den die Antworten nicht in den Folien zu finden sind. Deswegen ist besonder für seinen Teil (natürlich auch für andere zwei) wichtig, dass man den Stoff mit Verständnis gelernt hat.
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* Prinzipiell sind Folien für die mündliche Prüfung genügend. Man soll aber die Vorlesungen doch besuchen, da man zusätzliche Erklärungen hören kann (besonders wichtig für Rete Algorithm von Egly und Descript Logic von Eiter).
  
 
== Verbesserungsvorschläge / Kritik ==
 
== Verbesserungsvorschläge / Kritik ==

Latest revision as of 18:38, 29 June 2020

Daten[edit]

Lecturers Uwe Egly, Thomas Eiter, Hans Tompits, Christoph Redl (Übungsteil)
ECTS 6
Department Forschungsbereich Knowledge Based Systems
When summer semester
Language English
Abbreviation KBS
Links tiss:184730 , Mattermost-Channel
Zuordnungen
Master Data Science Wahlmodul VAST/EX - Visual Analytics and Semantic Technologies - Extension
Master Business Informatics Wahlmodul DA/EXT - Data Analytics Extension
Master Logic and Computation Pflichtmodul Knowledge-based Systems
Master Technische Informatik Wahlmodul Verbreiterung

Mattermost: Channel "knowledge-based-systems"RegisterMattermost-Infos

Inhalt[edit]

Rules/Rule-based Systems (Egly)
First-order Logic (Egly)
PL1 as a Representation Language (Egly)
Description Logics (Eiter)
Truth Maintenance Systems (Eiter)
Answer-Set Programming (Tompits)
Probabilistic Reasoning (Tompits)

Ablauf[edit]

Einmal wöchentlich eine 3-stündige Vorlesung, 3 Übungen zu je 8-9 Bispielen und 2 Projekte aus den Gebieten "Description Logics" und "Answer Set Programming". Am Anfang des Semesters gibt es ggf. im TUWEL einen kleinen Eingangstest zur ersten Vorlesungseinheit, den man zwar bestehen muss (mind. 2 von 3 Pkt. sind zu erreichen), der aber eher einen symbolischen Charakter hat.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[edit]

Vortrag[edit]

Vorlesung einmal wöchentlich - 3 Stunden am Stück, was ziemlich anstrengend werden kann, vor allem wenn die Themen völlig neu für einen sind und man sich durchgehend sehr konzentrieren muss. Prof. Toplits hat ein gutes angenehmes Englisch zu bieten; Prof. Egly länger zuzuhören kann dagegen etwas ermüden. Die Vorträge von Professor Leiter sind wesentlich dichter und kompläxer (also schwieriger zu lernen und verstehen) als die die von Egly und Tompits.

Übungen[edit]

3 Übungen zu je 7-8 Beispielen. Diese sind vollkommen freiwillig. Es gibt am Zu jedem Blatt eine Übungsstunde wo die Beispiele von Assisten_innen vorgerechnet werden. Zusätzlich gibt es Tutor_innen-Stunden, wo Fragen gestellt werden können. Am Ende gibt es einen schriftlichen Übungstest wo Beispiele aus den Übungsblättern (mit geringeren Umfang und geänderten "Zahlen") gefragt werden. Dies ist die einzige Bewertung des Übungsteils.

Projekte[edit]

2 Projekte, für die man jeweils 10 Pkt. erreichen kann. Für das Bestehen des Projektteils sind insgesamt min. 10 Pkt. erforderlich.

  • Erstes Projekt zu "Description Logics" wird mit dem Tool Protege gelöst. Dazu reicht es aus (und ist gleichzeitig empfehlenswert), dieses Manual durchzulesen. Danach reicht ein Tag, um das Projekt zu erstellen.
  • Zweites Projekt zu "Answer Set Programming" besteht am Ende aus nur ca. 9 Zeilen Code, allerdings ist es ziemlich tricky. Es dauert, um auf eine fehlerfreie Lösung zu kommen. Es gibt einen Online-Solver, mit dem man seine Lösung bequem testen kann, aber ACHTUNG: testet eure Lösung vor der Abgabe unbedingt auch mit der Offline-Version von DLV, die unsichere Regeln aufdeckt, während die Online-Version diese toleriert. Euer abgegebenes Programm wird nämlich automatisiert ausgewertet und gibt einen Fehler an, wenn es nicht sauber ist, was Punkteabzüge bedeutet.

Prüfung, Benotung[edit]

Eine mündliche Prüfung auf Englisch am Ende des Semesters (bzw. im Folgesemester), bei der man zu 2-3 Personen vor zwei Professoren sitzt und ca. 30-45 Minuten lang (pro Gruppe) zu den behandelten Themengebieten befragt wird. Von welchen zwei Professoren man geprüft wird, ist vorher allerdings nicht bekannt, und auch, wenn fast alle Themengebiete angesprochen werden, fragen die Professoren gerne mehr zu ihrem eigenem Schwerpunkt. Man erfährt seine Note im Anschluss an die Prüfung. Sollte man sie nicht bestehen, hat man eine weitere Chance bei einem Nebentermin. Die Benotung ist fair.

Dauer der Zeugnisausstellung[edit]

Zeitaufwand[edit]

Für 6 ECTS eigentlich OK. Wenn man EWBS gemacht hat, ist die LVA merklich leichter, weil sich ein Großteil des Stoffes wiederholt. Für die Vorbereitung für die mündliche Prüfung braucht man (wenn man das Maximum möchte) ungewähr ein und ein halb Wochen (nachdem man die praktische Prüfung schon bestanden hat), hauptsächlich wegen des Eiters Teils, die an der praktischen Prüfung nicht so in der Tiefe gehen.

Unterlagen[edit]

Folien sind nach Anmeldung zur LVA via TISS downloadbar.

  • Materialen aus dem SS2018 hinzugefügt (Exercise Sheets & Übungstestangabe)
  • Materialien

Tipps[edit]

  • Ein großer Teil des Inhalts wird aus Einführung in Wissenbasierte Systeme übernommen, wenn man dort etwas aufgepasst hat, hat man es hier viel einfacher.
  • Am besten laufend lernen, denn es ist ein guter Packen Stoff (ein Foliensatz kann auch schon 80 Seiten betragen), den man nicht einfach an einem Wochenende aufholen kann. Von vielen wurden daher gerne die letzten Folien zu "Probabilistic Reasoning" ausgelassen, doch dann wurden sie gerade auch zu diesen in der mündlichen Prüfung befragt.
  • Die Folien eignen sich gut zum selbstständigen Lernen. Wenn da noch Fragen über bleiben kann man die in den Tutor_innen-Stunden klären.
  • Man muss aufpassen, dass man fürs Lernen der Lektionen von Professor Leiter ungefähr viel Zeit braucht, als für die von Egly und Tompits zusammen (mindestends dann, wenn man Einführung in Wissenbasierte Systeme schon bestanden hat). Professor Leiter wird auch relativ viel über Details während der Prüfung fragen.
  • Professor Eiter kann während der Prüfung auch Fragen stellen, an den die Antworten nicht in den Folien zu finden sind. Deswegen ist besonder für seinen Teil (natürlich auch für andere zwei) wichtig, dass man den Stoff mit Verständnis gelernt hat.
  • Prinzipiell sind Folien für die mündliche Prüfung genügend. Man soll aber die Vorlesungen doch besuchen, da man zusätzliche Erklärungen hören kann (besonders wichtig für Rete Algorithm von Egly und Descript Logic von Eiter).

Verbesserungsvorschläge / Kritik[edit]

  • Es ist unverständlich warum auch hier wieder eine ganze Einheit Einführung in PL1 gemacht wird, das sollten Studis im Master echt drauf haben.
  • Es ist unverständlich warum das ein Pflichtfach ist.