TU Wien:AKBIO Brain Modeling VO/AG (Rattay)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Diskutiert wird alles mögliche rund um Neuronale Strukturen, natürliche Vorgänge, Neuroprothetik aber auch generell Kognitivwissenschaften und medizinische Informatik. Im Grunde genommen hat ziemlich alles hier Platz.

Ablauf[Bearbeiten]

Diese Vorlesung ist nicht umsonst ein Geheimtip unter technischen Mathematikern, sie ist eigentlich eine Art Konversatorium bzw Seminar. Anwesenheitspflicht herrscht keine, jeder kommt, wann er will oder Zeit hat. Will man ein Zeugnis, so muss man nur einen Vortrag halten. Das Thema hierbei sollte entfernt etwas mit der LVA zu tun haben, was aber nicht schwerfällt, weil in der LVA so gut wie alle Themen der Informatik und viel viel mehr Platz finden. Die Dauer des Vortrags ist eher unwichtig (Zitat Prof. Rattay sinngemäß "Sie können 5 Minuten reden, Sie können eine Stunde reden, wie Sie wollen"). Man braucht sich übrigens nicht einmal voranmelden - Professor Rattay lässt auch Spontanreferate zu! Folien braucht man sowieso nicht unbedingt vorbereiten, denn wenn niemand einen Beamer mitnimmt, steht nur eine Tafel zur Verfügung.

Zweite Meinung: Ich war jetzt dreimal da und es ist so gut wie nichts gemacht worden, was unter "alle Themen der Informatik und viel viel mehr", wie oben angepriesen, fällt, bis auf Medizinisches. So interessant die Inhalte für manche sein mögen: Ich finde die LVA ist im Medizinische-Informatik-Master wohl gut aufgehoben, aber z. B. Studenten von Computational Intelligence, die es als Wahlfach machen wollen und die sich noch nicht mit der Materie beschäftigt haben (und z. B. wie ich den Bachelor in SE gemacht haben), ist das Meiste wohl unverständlich. Prof. Rattay betont zwar, man könne und solle immer Fragen stellen bei Unklarheiten, und macht einen sehr lockeren Vortrag, aber wenn man mit der Materie noch nichts zu tun gehabt hat, fühlt man sich vielleicht ziemlich fehl am Platz.

Benötigt/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine, man braucht eben nur ein Thema, über das man reden will. Entweder man improvisiert sich eines, oder man macht das, was die meisten dort machen: Man redet über ein Praktikum / eine Diplom/Doktoratsarbeit, an der man arbeitet/gearbeitet hat / arbeiten wird. So ist die Vorbereitungszeit gering, denn man redet über etwas, von dem man sowieso eine Ahnung haben sollte.

Vortrag[Bearbeiten]

Hält an einem Termin gerade niemand ein Referat, so erzählt Professor Rattay selbst etwas. Auch hier sind die Themen breit gestreut und meist improvisiert. Als ich einmal dort war, hat Prof. Rattay einfach einen Kollegen gefragt, was ihn so interessiert, und als dann ein "Gedanken lesen" kam, hat Prof. Rattay aus dem Stehgreif fast eine Stunde darüber geredet, Wissenschaftler genannt, die Projekte in die Richtung gestartet haben, was rauskam usw. - wirklich beeindruckend! In keiner anderen Vorlesung wird man so überrascht, was den Inhalt angeht.

Prüfung[Bearbeiten]

Um das Zeugnis zu bekommen, muss man sich nach dem Referat in eine Liste eintragen. Man sollte dann nichts Schlechteres als eine 2 bekommen.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Sehr sehr gering wenn man nur auf ein gutes Zeugnis aus ist (wie gesagt, sogar Spontanreferate sind möglich) - wer einmal dort war, wird im Normalfall aber bemerken, wie interessant die Themen der Diskussionen dort sind, und gerne wiederkommen.

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Nirgends, aber da man sich für die Referate nicht anmelden muss und die Diskussionsthemen stark variieren, wäre die LVA auch viel zu unberechenbar für so etwas.

Tipps[Bearbeiten]

  • Haltet das Referat einfach über euer Diplomarbeitsthema oder über das Thema eurer Bakkalaureatsarbeit, dann ist die LVA quasi null Mehraufwand.
  • Die LVA wird sowohl im SS als auch im WS abgehalten. Wer von der Thematik begeistert ist, kann also im nächsten Semester wiederkommen. Ein zweites Zeugnis kann man sich dafür auch holen - auf Wunsch stellt einem Prof. Rattay ein Zeugnis für die gleichnamige AG statt der VO aus!
  • Es ist auch möglich die Vorlesung Nervenmodelle zu machen und dafür ein Zeugnis für Brain Modeling zu bekommen.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen