MU Wien:Fuzzy Set Theory VO (Seising)

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In der Studienplanänderung 2006 der Technischen Universität Wien wurde "Fuzzy Set Theory" aus dem Studienplan gestrichen.
  • Studierende der TU, die im WS06 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können diese LVA nicht mehr für ihr Studium als Pflicht oder Wahlfach verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS06 inskribiert waren, können, sofern sie für diese LVA ein Zeugnis haben, dieses Fach gemäß den Übergangsbestimmungen verwenden.
    • Ist dieses Fach eine Vorlesung, so muss es (wie immer) noch 3 weitere Semester Prüfungen geben.
  • Studierende der Uni Wien haben einen eigenen Banner mit Hinweisen ueber oder unter diesem Banner.

Für Details siehe bitte auch das FAQ Der Übergang vom alten auf den neuen Studienplan (2006).


Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Diese LVA fängt da an, wo Medizinische Methodologie aufhört. Prof. Seising erzählt über weitere philosophische Theorien, den Umbruch zwischen Postmoderne und Moderne und speziell die Entstehung der Fuzzy Logik. Die konkreten Themen der LVA sind:

  • Einführung
  • Philosophische Aspekte
  • Elektrotechnik im 20. Jahrhundert
  • Kybernetik, Systemtheorie, Informationstheorie
  • "Thinking Machines" und Systems Theory
  • Fuzzy Sets und Fuzzy-Systeme
  • Mustererkennung, künstliche Neuronale Netze und Fuzzy Sets
  • Fuzzy Relationen, Fuzzy Logik, Fuzzy-Regelung
  • Fuzzy-Algorithmen, Fuzzy-Automaten
  • Zadehs Erweiterungsprinzip
  • Fuzzy Sets in der Medizin
  • (Medizinische) Fuzzy-Expertensysteme
  • Erste industrielle Anwendungen der Fuzzy Sets
  • Fuzzy Set Theorie versus Stochastik
  • "Unscharfe Mengen" in der DDR

Ablauf[Bearbeiten]

Es besteht keine Anwesenheitspflicht und Übungen gibt es ebenfalls keine. Man sollte jedoch trotzdem die LVA besuchen, nicht nur, weil Prof. Seising sehr unterhaltsam vorzutragen weiß, sondern auch, weil man aus seinen stark bebilderten Folien nur schwer lernen kann und sich das meiste Wissen beim Zuhören aneignet.

Benötigt/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Grobe Geschichtskenntnisse helfen dem besseren Verständnis, Philosophiekenntnisse auch. Die Kenntnisse aus "Computerunterstützte Diagnoseverfahren" helfen einem bei der Prüfung (z.B. für die MaxMin-Regel)

Vortrag[Bearbeiten]

Prof. Seising hat einen sehr guten Vortragsstil, er hält die Vorlesung amüsant, was sie niemals langweilig werden lässt.

Prüfung[Bearbeiten]

Die Prüfung ist mündlich und findet alleine oder gemeinsam mit bis zu 3 Kollegen statt. Prof. Seising stellt eher einfache Fragen und benotet auch sehr freundlich. Wenn man sich etwas angeschaut hat ist es schwer, mit etwas Schlechterem als einer 2 abzuschneiden.

Literatur[Bearbeiten]

Es ist zwar nicht verpflichten, aber folgendes Buch von Prof. Seising kann ganz hilfreich sein.

Rudolf Seising: Die Fuzzifizierung der Systeme. Die Entstehung der Fuzzy Set Theorie und ihrer ersten Anwendungen - Ihre Entwicklung bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. 2005 XIX, 395 Seiten mit 139 Abbildungen (Boethius, Band 54) ISBN 3-515-08768-0

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Wenn man regelmäßig in der Vorlesung war, genügt es, sich vor der Prüfung die Folien nochmals 1-2mal durchzulesen.

hilfreiche Links[Bearbeiten]

Fuzzy Logic erobert das Internet

Einführung in Fuzzy-Systeme

Basics of fuzzy sets

Alte Prüfungsfragen

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Die Folien finden sich auf der LVA-HP. Im Forum kursieren diverse Zusammenschriften/Fragensammlungen.

Verschiedene Fragenkataloge im Informatikforum

Tipps[Bearbeiten]

  • Einfach regelmäßig in die Vorlesung gehen und dann die Prüfung machen! Fürs Selbststudium ist diese LVA allerdings weniger geeignet.