TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 221

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Bestimmen sie die allgemeine Lösung der Differenzengleichung: an=nn+2.an−1+1n2+3n+2

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Lösungsvorschlag von ...

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Post im Forum der im wesentlichen das selbe besagt. Hier hab ich mich bemueht etwas mehr Rechenschritten dazwischen zu machen...

Angabe umformen

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In der Angabe ist nicht an+1 explizit:

an=nn+2.an−1+1n2+3n+2

Damit die Formeln aus dem Buch angewendet werden koennen, muss zuerst die Angabe umgeformt werden. Dies geschieht, indem einfach statt n eben n+1 eingesetzt wird:

an+1=n+1(n+1)+2a(n+1)−1+1(n+1)2+3(n+1)+2=n+1n+3an+1n2+2n+1+3n+3+2=n+1n+3an+1n2+5n+6

Lösung der homogenen Gleichung

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Mit der umgeformten Angabe ist die Lösung der homogenen Gleichung xn(h)=C∗∏i=0n−1i+1i+3

  • Einfaches ausrechnen des Produktes ∏i=0n−1i+1i+3 ergibt schnell 2(n+1)(n+2)

Anmerkung von --Lewurm 22:42, 29. Jun 2008 (CEST)

das kann man sich so überlegen:

13⋅24⋅35⋯1+(n−1)3+(n−1)

im Zähler sieht man dass das einfach n! ist und im Nenner (n+2)! wobei 1⋅2 ausgenommen werden sollen, also schreibt man diese einfach in den Zähler um sie rauszukuerzen.

n!⋅1⋅2(n+2)!

schliesslich kann man noch n! rauskürzen und kommt auf das oben stehende Ergebnis. [ (n+2)! = n! * (n+1) * (n+2) ]

  • Ergibt im Endeffekt: xn(h)=C∗2(n+1)(n+2)

Anmerkung von --Matmö 22:25, 15. Jun. 2010 (CEST): Bei uns in der Übungsgruppe wurde das auch so wie oben vorgerechnet, aber es ist laut unserem Ü-Leiter nicht notwendig, die Angabe umzuformen. Man kann statt dessen einfach die Indizies der Lösungsformel anpassen:

an=nn+2∗an−1=∏i=1nii+2∗a0=n!∗1∗2∗a0(n+2)!=2a0(n+2)(n+1)

Anmerkung von --Benutzer:Fabianm 08:16, 01. Dez. 2021 (CET): Die Zwischenschritte zuvor sind eventuell etwas schnell. Schaut man sich den Nenner genauer an, sieht man:

∏i=1ni+2=3∗4∗5∗...∗n∗(n+1)∗(n+2)≠(n+2)!

Deshalb ausführlich:

an=nn+2∗an−1=(∏i=1nii+2)∗a0=1∗21∗2(∏i=1nii+2)∗a0=1∗2∗n!∗a0(n+2)!=2a0(n+2)(n+1)

Partikulaere Loesung der inhomogenen Gleichung

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Diesmal mit der Methode der Variation der Konstanten. Daher gilt: xn(p)=Cn∗2(n+1)(n+2)

Nun wird die xn(p) in die Angabe eingesetzt:

Cn+1∗2(n+2)(n+3)=Cn∗2(n+1)(n+2)∗n+1n+3+1n2+5n+6

Nun wird durch den Multiplicator von Cn+1 dividiert, was die Gleichung gleich wesentlich vereinfacht:

Cn+1=Cn∗2(n+1)(n+1)(n+2)(n+3)2(n+2)(n+3)+1n2+5n+62(n+2)(n+3)=Cn∗2(n+1)∗(n+2)(n+3)(n+1)(n+2)(n+3)∗2+1∗(n+2)(n+3)(n2+5n+6)∗2=Cn+12

Daraus folgt: Cn=12∗n=n2 und die partiklulaere Loesung der inhomogenen Gleichung ist somit:

xn(p)=Cn∗2(n+1)(n+2)=n2∗2(n+1)(n+2)=n(n+1)(n+2)

Die Loesung ist somit:

xn=xn(h)+xn(p)=C∗2(n+1)(n+2)+n(n+1)(n+2)=2C+n(n+1)(n+2)

ähnliche Beispiele:

  • Diskussion im Informatik-Forum WS07 Beispiel 205