TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 582
Sei
.
Man zeige, dass A nichtsingulär ist und berechne . Schließlich ermittle man und und
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}
oder
{{Beispiel|
Angabetext
}}
zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)
{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}
Lösungsvorschlag von mnemetz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachweis, daß A ist nichtsingulär ist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Damit ich sichergehen kann, dass A invertierbar ist, muss ich zeigen, dass die Determinante nicht Null ist.
.
Die Invertierbarkeit ist daher gegeben!
(Determinante nach der Regel von Sarrus mit der Formel berechnet)
Berechnung der Inversen (mit Hilfe der Determinante)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe z.B. auch den entsprechenden Wikipedia-Eintrag!
Die Inverse lässt sich mit Hilfe der Determinanten der Matrix berechnen, und zwar nach der Formel
,
dabei ist die komplementäre Matrix zu A (auch algebraisches Komplement genannt).
Die Transponierte der aus den vorzeichenbehafteten Minoren bestehende Matrix bezeichnet man als die zu A komplementäre Matrix A#:
Als erstes benötigen wir eine Art "Vorzeichenmuster":
.
.
Die Matrix muss nun transponiert werden:
.
Somit erhalten für die inverse Matrix von A:
,
Berechnung der Inversen (mit Hilfe des Gauss-Verfahrens)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch mit dem Gauss'schen Eliminatiosnverfahren kann die Inverse berechnet werden (wird hier nicht behandelt!).
Berechnung von A*A^(-1) und A^(-1)*A
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Falk-Methode
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Falksche Schema ist eine Tabelle, die eine optische Hilfe bei der Matrizenmultiplikation von Hand bietet. Der linke Faktor, die (m × r)-Matrix, wird links von der (m × n)-Ergebnismatrix und der rechte Faktor, die (r × n)-Matrix, wird oberhalb der Ergebnismatrix platziert. Wo sich die ite Zeile des linken Multiplikanden und die jte Spalte des rechten Multiplikanden kreuzen, wird das entsprechende Skalarprodukt eingetragen.
Gegeben sind die Matrizen
- und .
Es soll das Produkt C = A · B ermittelt werden. C ist eine 3 × 2-Matrix.
|
Es wird das Falksche Schema aufgestellt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die erste Zeile von A wird elementweise mit der ersten Spalte von B multipliziert: 1 · (-1) + 4 · 1 = 3 und ergibt das Element c11 = 3. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die erste Zeile von A wird elementweise mit der zweiten Spalte von B multipliziert: 1 · 1 + 4 · (-2) = -7 und ergibt das Element c12 = -7. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
- ...
|
Die dritte Zeile von A wird elementweise mit der zweiten Spalte von B multipliziert: 3 · 1 + (-6) · (-2) = 15 und ergibt das Element c32 = 15. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
A * A^-1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach dem Falkschem Schema ergibt sich:
A^-1*A
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach dem Falkschem Schema ergibt sich: