TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (Panholzer)/Prüfung 2014-04-02

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Aufgabe 1 [8 Punkte]

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Man zeige durch vollständige Induktion, dass 9n−1 für alle n∈ℕ durch 8 teilbar ist.

Aufgabe 2 [8 = 2(1.)+3(2.)+3(3.) Punkte]

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Im folgenden betrachten wir Wörter endlicher Länge, gebildet aus den Buchstaben a, b und c.

  1. Sei xn die Anzahl aller solcher Wörter der Länge n. Wie groß ist xn, für n∈ℕ?
  2. Sei yn die Anzahl solcher Wörter der Länge n, in denen je zwei aufeinanderfolgende Buchstaben verschieden sind (d.h., die keine Teilwörter aa, bb oder cc enthalten). Wie groß ist yn, für n≥1? Hinweis: Man überlege sich, wie viele Möglichkeiten es für den 1. Buchstaben, dann den 2. Buchstaben, dann den 3. Buchstaben, etc. eines solchen Wortes gibt.
  3. Sei zn die Anzahl solcher Wörter der Länge n, die keine zwei aufeinanderfolgende a und keine zwei aufeinanderfolgende b enthalten (d.h., die keine Teilwörter aa und bb enthalten). Es läßt sich leicht zeigen, dass zndie folgende Differenzengleichung erfüllt (braucht hier aber nicht nachgewiesen werden): zn=2zn−1+zn−2,n≥2,z0=1,z1=3Man löse diese Differenzengleichung und ermittle so eine allgemeine Formel für zn, n∈ℕ,

Aufgabe 3 [8 = 4(1.)+4(2.) Punkte]

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Achtung, Aufgabenstellung wahrscheinlich fehlerhaft!

Gegeben sind die folgenden drei Vektoren x→,y→,z→∈ℝ3:x→=(−1−2−3),y→=(2w2),z→=(1ww),mit w∈ℝ.

  1. Man bestimme alle Werte w∈ℝ für welche die drei Vektoren linear unabhängig sind.
  2. Für jeden dieser in Aufgabe (1) gefundenen Werte w gebe man eine nicht-triviale Linearkombination der drei Vektoren an, welche den Nullvektor liefert, d.h. man finde Skalare λ1, λ2, λ3 mit (λ1,λ2,λ3)≠(0,0,0), sodass λ1x→+λ2y→+λ3z→=0→.

Anmerkung: Es wird verlangt, dass die Aufgaben mit den in der Vorlesung kennengelernten Methoden der Linearen Algebra systematisch gelöst werden und nicht durch "Herumprobieren"!

Aufgabe 4 [8 = 3(1.)+2(2.)+3(3.) Punkte]

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  1. Man formuliere die "Euler'sche Polyederformel" für planare Graphen. Die verwendete Notation muss unbedingt definiert werden!
  2. Man gebe das sogenannte "Handschlaglemma" für einfache ungerichtete Graphen an.
  3. Man formuliere für gerichtete Graphen den Satz, welcher charakterisiert, wann diese eine geschlossene Euler'sche Linie besitzt.

Aufgabe 5 [8 Punkte]

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