TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (Panholzer)/Prüfung 2018-01-30

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Man erläutere das Prinzip der vollständigen Funktion anhand eines Beispiel. Gegeben ist eine Ungleichung, welche für alle n >= 1 gezeigt werden soll:

∑k=1nk2k<3−n+32n

Kombinatorik

Seien die Mengen A={a1,a2,a3,...,an} und B={b1,b2,b3,...,bn} mit Mächtigkeit n, wobei die Menge A Herren und die Menge B Damen einer Tanzgruppe repräsentiert.

  • Ermitteln Sie eine Formel für An, wobei An die Anzahl der Möglichkeiten sind, ein Paar für einen Eröffnungstanz auszuwählen.
  • Ermitteln Sie eine Formel für Bn, wobei Bn die Anzahl der Möglichkeiten sind, Paare für einen gemeinsamen Tanz zu bilden. (Hinweis: Die erste Dame hat ??? Herren zur Auswahl, die zweite ???, und so weiter)

Nun sei die Menge C mit |C|=2n die Anzahl der Mitglieder eines Schachklubs.

  • Ermitteln Sie eine Formel für Cn, wobei Cn die Möglichkeiten sind, 2 Mitglieder auszuwählen, um ein Weltmeisterspiel vorzustellen (ungeordnetes Paar)
  • Ermitteln Sie eine Formel für Dn, wobei Dn die Möglichkeiten sind, aus allen Mitglieder Paare für ein Schachturnier zu bilden. (Hinweis ähnlich B_n)

Zu ermitteln war die Basis zu einem Unterraum D=x→, welcher normal auf drei Vektoren aus ℝ4 steht. Die Vektoren waren (glaube ich)

a→=(2310) b→=(342−1) c→=(111−1)

Es war ein Hinweis auf das Skalarprodukt gegeben, und dass somit ein Gleichungssystem aufgestellt werden sollte.

Graphentheorie

  • Man definiere für gerichtete Graphen die Eigenschaften stark und schwach zusammenhängend.
  • Man formuliere das Handschlaglemma für ungerichtete Graphen (Voraussetzungen!), und zeige dieses anhand des vollständigen Graphen K4.
  • Man formuliere die Euler'sche Polyederformel und zeige deren Gültigkeit für die planare Darstellung des Graphen K4. (Hinweis auf Voraussetzungen und Erklärung der Bezeichnungen in der Formel)

Ankreuzaufgabe über imaginäre Zahlen, Aussagenlogik, Relationen (Funktionen) und Quantoren

(1) i3 ist definiert als:

(2) Wie lautet die kartesische Darstellung von 11+i

(3) Wie ist die symmetrische Differenz A△B zwischen zwei Mengen definiert?

(4) (A∪B)′,also das Komplement der Menge, kann auch geschrieben werden als:

(5) Welche dieser Aussagen ist richtig:

  • ∀x∀y:P(x,y)⟺∀y∀x:P(x,y)
  • ∀x∃y:P(x,y)⟺∀y∃x:P(x,y)
  • ∃x∃y:P(x,y)⟺∃y∃x:P(x,y)

(6) Welche der folgenden Aussagen ist gültig, welche eine erfüllbare Formel:

  • a∨¬a
  • a→b⟺¬b→a
  • ¬a∨(a→b)
  • a∨(a→b)

(7) Welche Eigenschaften erfüllt die Funktion ℝ0−→ℝ:f(x)=x2

  • surjektiv
  • injektiv
  • es existiert eine Umkehrfunktion f−1(x)

(8) Welche Funktion von ℝ→ℝ ist bijektiv?

  • f(x)=x
  • f(x)=x−1
  • f(x)=x2

6) - gültig - erfüllbar - erfüllbar - gültig

7) - injektiv - nicht surjektiv - die Umekehrfunktion sqrt(x) liegt nicht in der Menge von A (R_0)

8)

f(x) = x ist bijektiv