TU Wien:Mathematik 2 UE (diverse)/Übungen SS06/Funktionen in mehreren Variablen 9

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Eine Funktion f(x1,…,xn) heisst homogen vom Grad r, falls für jedes feste λ>0 unf alle (x1,…,xn) aus dem Definitionsbereich von f gilt:

f(λx1,…,λxn)=λr(x1,…,xn)

Man beweise, dass die beiden Produktionsfunktionen f(x,y)=cxαy1−α und g(x,y)=(cxα+dyα)1/α (x Arbeit, y Kapital, c,d,α konstant) homogene Funktionen vom Homogenitätsgrad r=1 sind.

Lösungsvorschlag von mnemetz. basierend auf dem untenstehenden PDF

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Eine Funktion f(x1,…,xn) heißt homogen vom Grad r, falls für jedes feste λ>0 und alle (x1,…,xn) aus dem Definitionsbereich von f gilt f(λx1,…,λxn)=λr⋅f(x1,…,xn)


Produktionsfunktion 1: f(x,y)=cxαy1−α

c⋅(λx)α⋅(λy)1−α=c⋅λα⋅xα⋅λ1−α⋅y1−α)=λα⋅λ1−α⋅(cxαy1−α)=λ1⋅(cxαy1−α)

λα+1−α⋅(cxαy1−α)=λ1⋅(cxαy1−α)

Homogen mit Grad r=1


Produktionsfunktion 2: g(x,y)=(cxα+dyα)1/α

(c⋅λ⋅xα+d⋅λ⋅yα)1/α=λ⋅(cxα+dyα)1/α

λα⋅1α⋅(cxα+dyα)1/α=λ1⋅(cxα+dyα)1/α

Homogen mit Grad r=1


Anmerkung von the_easterbunny: Ich denke, hier sind paar Klammerfehler aufgetreten - meine Lösung wäre folgende:

Produktionsfunktion 2: g(x,y)=(cxα+dyα)1/α

(c⋅(λ⋅x)α+d⋅(λ⋅y)α)1/α=(λα⋅(cxα+dyα))1/α

λα⋅1α⋅(cxα+dyα)1/α=λ1⋅(cxα+dyα)1/α

Homogen mit Grad r=1

Lösung aus Karigl 2004

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Panholzer Beispielsammlung SS06 Beispiel 4 / SS07 Beispiel 59