TU Wien:Systemplanung und Simulation VO (Katzenberger)

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Daten[Bearbeiten]

Wichtig[Bearbeiten]

Die Vorlesung 320.750 Systemplanung gehört zum Studienplan der Studien:

  • 066 445 Maschinenbau
  • 066 482 Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau
  • 740 Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau

Die Informationen welche hier erfasst wurden beziehen sich aber auf die Vorlesung TU_Wien:Systemplanung_und_Simulation_VO_(Katzenberger)

Inhalt[Bearbeiten]

  • Systemtheorie
  • Dynamik in Systemen
  • Komplexität in Systemen
  • Fehler und Vermeidung selbiger im Umgang mit komplexen Systemen
  • Managementmethoden
  • Prinzipien in der Planung
  • Grundsätze der modernen Planung
  • Modelle

Ablauf[Bearbeiten]

  • geblockt im Sommersemester in einer Woche
  • 4-5 Termine von 5-7 Stunden am Tag
  • kompletten Vormittag/Nachmittag mit Pause(n)
  • Aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl können die Studierende gut einbezogen werden
  • Häufige Anekdoten bzw. reale Beispiele aus Unternehmen verdeutlichen häufige Fehlerquellen (die Anekdoten fressen aber ziemlich viel Zeit auf - eigentlich könnte der gesamte Stoff in etwa die Hälfte der Zeit durchgemacht. Oft wird über eine Folie für eine Minute gesprochen und danach folgt endlose Geschichten, die oft wenig Zusammenhang mit der Folie oder gar mit dem Stoff haben). Wenn Prof Katzenberger mit einer seiner Anekdoten anfängt, einfach ignorieren und eventuell was konstruktives machen - man hat mehr davon.
  • Andere Meinung: Ich fand diese besonders hilfreich und sind mir eigentlich eine der wenigen Dinge die mir ein paar Jahre nach Besuch dieser VO noch in Erinnerung sind und sich diese Schilderungen auch für mich als nützlich erwiesen haben, die vorhin hier gebrachte Darstellung war sicherlich nicht fair.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

  • Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Der Inhalt der Vorlesung ist gut verständlich und wird vom Professor anschaulich erklärt.
  • Die üblichen Pflichtvorlesungen in Winf sind empfehlenswert, aber es sollte auch ohne Vorkenntnisse keine Schwierigkeiten machen der Vorlesung zu folgen.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

  • Die Prüfungen sind ausschließlich schriftlich. Ein großer Hörsaal wird reserviert, in dem andere Fächer mit wenigen Teilnehmern abgeprüft werden. Prof Katzenberger ist nicht mal da, um Fragen zu beantworten, sondern es gibt nur AssistentInnen aus oft komplett anderen Studien. Wenn man also eine Frage hat, kann man sie eigentlich eh nicht stellen.
  • Die Prüfungen und das Fragenkatalog in den gespeicherten Materialien decken die meisten Fragen recht gut ab, die kommen können. Wenn man die alle auswendig kann, sollte man keine Probleme haben.
  • Prof Katzenberger sagt schon seit gut 2 Jahren, dass keine Rechenbeispiele zur Prüfung kommen aber immer wieder kommen dieselben. Sie sind (laut ihm) nicht schwer und eigentlich sind sie auch nicht, aber man muss sich die Formeln und die Umformungen recht gut merken. Es werden nicht alle Formeln oder gar ihre beschrifteten Variablen auf der Prüfung stehen, so wie er in der Vorlesung meint - auswendig lernen. Er meint auch, dass man keinen Taschenrechner braucht, aber wieder lügt er (nachdem dies nach der Prüfung mehrmals per Email angesprochen wird, kommt immer wieder die Ausrede, die mehr oder weniger lautet: "Pech gehabt"). Diese Rechenbeispiele muss man allerdings nicht können, um bei der Prüfung positiv zu sein - sie machen nur einen kleinen Anteil der Gesamtpunkte aus.
    • Andere Meinung: Kann diese Darstellung nicht bestätigen - Prüfung ist fair abgelaufen. Auch bei meinen Kollegen war keine Beschwerde zu hören.
  • Bei der Prüfung wird nur geprüft, ob man die Folien auswendig gelernt hat und gar nicht, ob man überhaupt verstanden hat, worum es in der LVA geht. Für Winf'ler macht die LVA sowieso kaum Sinn, da oft in der Vorlesung gesagt wird, "Das machen wir aber bei der Übung in Detail durch" und dann wird gar nicht mehr darüber gesprochen. Da aber Winf'ler die Übung nicht machen müssen, bekommt man daher sehr wenig in der Vorlesung mit.
    • Andere Meinung: Für mich war die VO sehr lehrreich, trotz oder gerade wegen der Anekdoten)

Beispiele für Fragen[Bearbeiten]

  • Siehe Fragenkatalog und Prüfungen aus früheren Semestern.
  • Anmerkung: Bei dem VoWi-Eintrag zu Systemplanung VO gibt es alte Prüfungsfragen (und ganz allgemein mehr Materialien, wie z.b. das Skriptum zu "Systemplanung und Simulation").

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

SS14: 1-2 Wochen

SS17: Prüfung am 28.04.2017, Zeugnis am 12.05.2017 (2 Wochen)

Zeitaufwand[Bearbeiten]

  • Der Zeitaufwand ist geringer als die 3 ECTS. Durch die geblockte LVA wird der Stoff sehr kompakt durchgenommen und man muss denn Stoff nur mehr für die schriftliche Prüfung noch einmal kurz wiederholen (Die Formeln für z.B. die Warteschlangentheorie stehen auf dem Prüfungsbogen man muss diese aber korrekt zuordnen können).
  • 2 Tage intensiv lernen sollten für zumindest eine 4 ausreichen - kommt darauf an, wie gut man auswendig lernen kann.
  • Für eine positive Note sollte man mit 2-3 Tagen auskommen

Unterlagen[Bearbeiten]

Es gibt ein Skriptum zur LVA in der ersten LVA-Einheit zu kaufen. Ebenso empfiehlt es sich die Materialien in TU Wien:Systemplanung VO (Katzenberger) anzusehen

Tipps[Bearbeiten]

  • Die Zusammenfassung (PDF) und das Fragenkatag ausdrucken und beim "Lesen" der Folien Notizen machen
  • Kauf die Folien nicht in der Vorlesung, sondern lade einfach die Folien aus SS14 herunter. Die Folien haben sich seit 2007 nicht geändert und sowohl die ausgedruckten Kopien als auch die PDF haben Tippfehler bei den Formeln. Die Folien, die in der Vorlesung gezeigt werden, haben jedoch die richtigen Formeln darauf - wenn man sie also lernen will, dann brav abkopieren.
  • Prof Katzenberger will keine elektronische Kopie von seinen richtigen Folien hergeben, also muss man mit fehlerhaften ausgedruckten oder mit der PDF zu Recht kommen. Zahl aber die Kohle für die Folien besser nicht - PDF ist eh gratis.
  • Versuch einfach wach zu bleiben und hin und wieder Notizen in der PDF zu machen. Es gibt vielleicht gar keine Vorlesung aus dem Winf Studium, die fader als diese ist. Im Vergleich ist sogar OOP aufregender und spannender.
  • Die Zeiten in TISS stimmen nie. Am besten gleich am Anfang beim ersten Termin dabei zu sein, damit man den richtigen Zeitplan bekommt. Wenn es steht, dass der Raum am zB Freitag von 08-16 reserviert ist, ist die Vorlesung vielleicht schon um 12 vorbei - keine Panik bekommen, wenn alle 5 Tage der Woche für die Vorlesung reserviert sind, die Realität schaut deutlich anders aus.
  • Ich empfand die Vorlesung eher als Zeitverschwendung. Sie gibt zwar einen kleinen Einblick in das Feld der Simulation, aber die Vorträge von Prof. Katzenberger sind gespickt von Anekdoten die oft wenig bis nichts mit dem Stoff zu tun haben. Die Behandlung der Themen wirkt oft wirr und es fühlt sich an als würde man in einer VO von 1997 sitzen. Das Lernen für die Prüfung gestaltet sich als relativ easy und schnell, einen wirklichen Wissenszuwachs kann man aber nicht erwarten. Wenn ihr die LVA nicht als Pflichtfach habt, macht sie bitte nicht und sucht euch etwas, das euch interessiert.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

  • Aktualisierte Folien zur Verfügung stellen und bitte auch im elektronischen Format (€10 für Folien, die so viele Tippfehler haben, ist wirklich eine Abzocke) ohne Tippfehler!
  • Das Skriptum kostet mittlerweile 7 Euro, die Tippfehler sind immer noch vorhanden. Das ist meiner Meinung nach wirklich eine Frechheit. Für ein gutes Skriptum hätte ich gerne auch mehr bezahlt, aber für einen Schwarz-Weiß-Druck der Vorlesungsfolien mit Tippfehlern 7 Euro zu verlangen ist ein wenig zu viel des Guten.
  • Nicht so viel Zeit mit Anekdoten verschwenden, die sowieso keinen Sinn haben.
  • Eigentlich sollte die ganze LVA aus dem Winf Studium gestrichen werden - sie bringt absolut gar nichts.