TU Wien:Theoretische Informatik und Logik für Wirtschaftsinformatik VU (Freund)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Automaten, Tableau Kalkül, Hilbert Kalkül, Chomsky, Modellstrukturen, strukturelle Induktion, ...

Ablauf[Bearbeiten]

2 Übungsblätter + Abgabegespräche und eine Abschlussprüfung

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Formale Modellierung! Sollten die Kenntnisse schon eingerostet sein, ist es auf jeden Fall ratsam, die alten Folien wieder auszugraben und vor der Vorlesung durchzulesen.

Vortrag[Bearbeiten]

Der Vortrag ist sehr interessant gestaltet und Prof. Freund arbeitet viel mit praktischen Beispielen. Es kann dabei aber auch vorkommen, dass er sich in irgendetwas "reinsteigert" und dann völlig andere Themen auspackt, die dann meistens auch recht interessant, aber halt nicht prüfungsrelevant sind. Prof. Freund redet einfach sehr gerne und viel - damit muss man klarkommen :)

Übungen[Bearbeiten]

Das erste Übungsblatt wird erst relativ spät im Semester ausgegeben und man hat auch nur 1-2 Wochen Zeit, es in einer 4er-Gruppe zu lösen. Im ersten Abgabegespräch bekommen dann alle Teammitglieder eine einheitliche Punktezahl. Es ist also wichtig, dass jedes Mitglied jedes Beispiel versteht, weil das sonst die Punkteanzahl von allen beeinflusst. Das zweite Übungsblatt befasst sich mit Logik und wird kurz vor der Abschlussprüfung ausgegeben. Das zugehörige Abgabegespräch findet dann erst nach der Prüfung statt, damit Prof. Freund bei fehlenden Punkten (auf die bessere Note) noch etwas aus den Studierenden rausholen kann. Die Benotung erfolgt hier individuell.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Alle Unterlagen (sogar Computer) erlaubt, das einzig Verbotene ist Chatten mit Kollegen. Die Prüfung umfasst 6 Beispiele (3 Bsp Logik, 3 Bsp theoretische Informatik). Die Beispiele ähneln stark denen aus den Übungen und Prof. Freund macht eine umfassende Fragestunde in der letzten Vorlesung. Wenn man abgeben will, liest er sich die Prüfung mindestens einmal durch und gibt Tipps, wo noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Die Prüfung sollte also wirklich jeder schaffen, der sich halbwegs mit der Materie beschäftigt hat.

Der Notenspiegel ist außerdem sehr freundlich gestaltet. 2 x 50 Punkte Übung 100 Punkte Prüfung ab 100 Punkten gesamt positiv (man muss also nicht separat auf Prüfung und Übung positiv sein) ab 160 bereits ein Sehr Gut

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

2017SS: Nach den Abgabegesprächen und der schriftlichen Prüfung, wir haben leider nach 5 Monaten noch immer kein Zeugnis bekommen.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Wenn ein bisschen Vorwissen aus "Formale Modellierung" vorhanden ist: Vorlesungsbesuch, ca. 3 Stunden pro Übung, 0.5-1 Stunde pro Abgabegespräch, ca. 3 Stunden Prüfungsvorbereitung, 2 Stunden Prüfung Also deutlich geringer als 75 Stunden (= 3 ECTS)

Unterlagen[Bearbeiten]

noch offen

Tipps[Bearbeiten]

  • Prof. Freund kommt immer mindestens eine viertel Stunde zu spät. Kann man schon fix einplanen
  • Nachdem Computer bei der Prüfung erlaubt sind, kann man auch nützliche Tools nutzen (TabVis für Tableau Kalkül)
  • Der Teamname ist überraschend wichtig. Wer einen extrem nerdigen Namen wählt, macht sich nicht besonders beliebt. Gut sind naturwissenschaftlich angehauchte Namen oder Wortspiele.
  • Man sollte sich in der Vorlesung eher weit nach vorne setzen, weil sich Prof. Freund dann das Gesicht merkt und schon mal positiv gestimmt ist, wenn er dich beim Abgabegespräch erkennt.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Wer sich wirklich sehr für die Materie interessiert, sollte sich vielleicht Zusatzlektüre besorgen oder das "große" TIL für Informatiker machen. Diese Vorlesung kratzt nur an der Oberfläche der Logik, weil das laut eigener Aussage nicht unbedingt Prof. Freunds Lieblingsthema ist.