MU Wien Diskussion:Bildgebende Verfahren in der Medizin VO (Karch)

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PASSWORT??[Bearbeiten]

What the... FUCk? Das ist absolut inakzeptabel. Was ist denn das passwort und warum ist es nicht hier gepostet? -- Mati 20:35, 20. Feb. 2008 (CET)

Beruhige dich. Ich denke nicht, dass Andyka das Passwort aus bösartigen Gründen nicht hier postet. --mdk 22:01, 20. Feb. 2008 (CET)
Also den Passwortschutz hab ja nicht ICH mir einfallen lassen ;) - Ich denke, wenn man Prof. Karch ne Mail schreibt, kann man sicher das Passwort erfahren. (die Gründe fürs Passwort sind wahrscheinlich die Üblichen: Copyright) --Andyka 22:43, 20. Feb. 2008 (CET)
Kennst du das Passwort? Falls ja, schick mir bitte eine Mail oder eine Jabber-Message an klausi[ät]fsinf.at. Falls nein werden wir das Passwort mit einer Brute-Force-Attacke (pdfcrack) knacken. --klausi 00:58, 21. Feb. 2008 (CET)
Nein, ich kenn es leider nicht. Und Brute-Force und dann auf einem public-Wiki wie hier veröffentlichen kann ich eigentlich nicht gutheißen.

Ethik der Informationsbefreiung[Bearbeiten]

Hi. Ich würd ja gern hier eine Diskussion über die Ethik dieses Befreiens von LVA-Informationen anzetteln ;-). Was mich hier irgendwie verwirrt, dass es ein Skriptum ist (ist es, oder?). Bei Prüfungsfragen oder so hätt ich ja gar keine Skrupel, "Schutzmaßnahmen" zu umgehen, denn es gab irgendwie immer Lehrende, die gemeint haben sie wollen ihre Prüfungen gern geheimhalten, aber das war irgendwie zu irgenwie zu ignorieren. Das einzige was das bewirken würd, da mitzuspielen wäre (wie hin und wieder passiert) dass es eine privilegierte Elite gibt, die die Daten dann doch irgendwie hat, und alle Menschen ohne Mittel oder Netzwerke sind dem gegenüber benachteiligt.

Aber in dem Fall gehts um ein Skriptum, und da werd ich (spontan) vorsichtiger, nicht dass es vielleicht nicht eh auch gerechtfertigt wäre das zu äh befreien. Vor allem aber versteh ich die Motivation nicht da einen PW-Schutz reinzuknallen. Wenn ich das richtig versteh kriegt das PW eh jedeR, die in die LVA geht? Dann kann der Vorteil ja kein monetärer sein, oder? Flo 08:48, 21. Feb. 2008 (CET)


Das Skriptum wird nicht verkauft(!!), also um Geld gehts sicherlich nicht. Aber wie gesagt, ich denke, dass er doch relativ viele Bilder und Diagramme aus Büchern gescannt hat, und er nicht die offizielle Erlaubnis hat, dies zu tun und dass er sich deshalb nur selbst schützen will. Und deswegen find ich es einfach unverantwortlich, das Passwort offiziell zu posten (zumindest könnte man ja vorher fragen). Das Passwort an vereinzelte Studenten weiterzugeben, die es sich mal durchschauen wollen, ist aber akzeptabel, denke ich.
Prof. Karch hat mir bei der Prüfung gesagt, dass er sehr viel Arbeit in das Skriptum rein gesteckt hat und ich denke, wer auch immer es hier veröffentlichen will, sollte zumindest mit ihm Kontakt aufnehmen.--Andyka 09:30, 21. Feb. 2008 (CET)

Also auf einer Ebene eine Fair-Use-Frage, oder? Irgendwie hab ich im Kopf, dass du für Zwecke der Forschung und Lehre ziemlich viel copyright-ignorieren darfst, aber irgendwie spontan keinen Beleg dafür.
Das mit "viel Arbeit" versteh ich zwar, wäre aber glaub ich kein guter Grund, arbiträre Beschränkugen zu akzeptieren. Prüfungsfragen sind auch z.T. viel Arbeit (or so it is said), und vor allem ist die Behauptung mal schnell im Raum. In any case wärs eher eine Sache von respektvollem Umgang mit dem Menschen, wenn sein Skriptum besonders gut ist (-> um gute Skripten zu fördern :) ), als ein Frage der Anerkennung seiner tollen Leisung (tolle leistung => ich nehm das, für Zwecke der Argumentation jetzt einfach mal als gegeben hin), denn was er davon hat, wenn er was tolles macht und das geheim bleibt ist mir unklar. Flo 10:03, 21. Feb. 2008 (CET)

Eine Frage des Respekts[Bearbeiten]

Jep Flo, es ist genau eine Fair-Use-Frage und einfach eine Frage des Respekts von Leistungen anderer (ob das nun Studenten, Professoren oder Hausfrauen sind). Wenn ich objectX gewissenhaft mache, möchte ich auch, dass man mich fragt, ob man das auf locationY veröffentlichen darf! Kann sein, dass hier einige ganz anderer Meinung sind - das würd mich nicht stören, wenn wir das hier diskutieren wollen. Aber damit ich nicht nur rede, werde ich Prof. Karch einfach mal anschreiben, dachte nicht, dass ein passwortgeschütztes Skriptum so schlimm ist (zumal ich glaube, dass, wenn man die Prüfung machen will oder wenn man sich für Bildgebende Verfahren interessiert, man ohnehin zumindest 1x in die Vorlesung geht). --Andyka 10:26, 21. Feb. 2008 (CET)


Äh. Mit Fair-Use hab ich gemeint, dass der Prof u.U. durchaus Copyright ignorieren darf, für sein Skriptum. Das mit dem objektX und locationY, würd ich noch nicht als wasserdichtes Argument sehen :) Anschreiben ist vermutlich eine gute Idee, wobei ich mir denk das die Frage hier eigentlich eine andere ist, für das VoWi. Nämlich was die Interessen der Studis sind (für die das Vowi ja ist?) bzw. was eventuell gerechtfertigt sein könnte zu tun, wenn Profs nicht kooperieren, oder gegen diese Interessen arbeiten. Und mir fallen zumindest 2 Szenarien ein, in denen es gut wäre das Passwort öffentlich zu haben oder das PDF ungeschützt: 1) Wenn ich mir ein Bild der LVA bzw. des Skriptums machen will, mal unverbindlich ohne mich gleich zu commiten. Dass ist quasi der Ur-Zweck des Vowis, und im Skriptum zu blättern kann hier helfen. Wobei Auszüge eventuell ausreichen (aber natürlich suboptimal sind). 2) Es ist möglich, dass ich eine Prüfung machen will/muss/soll, ohne Zeit, Gelegenheit oder Lust zu haben in die LVA zu gehen (2a. weil ich werktätig bin 2b. weil die LVA schon vorbei ist -> haben manche Lehrenden zwar vielleicht was dagegen, aber ich finds höchstgradig legitim, und außerdem ist das hier eine Uni :) ) Und in dem Fall bin ich hier aufgeschmissen, weil der Zugang zu den Lehrmaterialen an den Besuch der LVA gekoppelt ist. Außer ich kenn zufällig Leute, die das Passwort kennen und die nett genug sind mir das zu geben, aber davon darfs ja nicht abhängig sein, oder? Flo 11:22, 21. Feb. 2008 (CET)

Keine Frage des Respekts[Bearbeiten]

Auch wenn es noch so ein netter Prof ist und die Unterlagen noch so toll sind: Er ist Angestellter einer öffentlichen Bildungseinrichtung, er wird dafür bezahlt den Menschen möglichst gut Wissen zu vermitteln. Ich weiß zwar nicht, wie die Gesetzeslage zur Online-Veröffentlichung von möglicherweise Copyright-verletzenden Unterlagen für Lehrzwecke aussieht, aber da sollten es die Leute ruhig mal drauf ankommen lassen und erst bei Beschwerden seitens der Copyright-BesitzerInnen entsprechend reagieren. Im Vorhinein schon automatisch aus Angst alles zu verstecken halte ich für eine sehr bedenkliche Entwicklung (genau wie beim TUWEL). Deshalb habe ich auf Vowi:Mission bei den Materialien ja auch hingeschrieben, dass die "Informationsbefreiung" eines der Ziele des VoWi ist, dass das Hochladen von entsperrten Unterlagen sehr erwünscht ist. Und wegen rechtlicher Bedenken: das VoWi ist jetzt schon eine einzige große Urherberrechtsverletzung (Inhalte werden aus dem TUWIS oder von LVA-Seiten kopiert, Mitschriften zu Lehrveranstaltungen "gehören" dem Urheberrecht nach auch noch immer der Vortragenden [da gabs mal einen Fall auf der WU, wo jemand gleich einen Brief von einer AnwältIn erhalten hat, weil sie eine Mitschrift online gestellt hat], für Prüfungsordner gilt das selbe etc.). --klausi 11:48, 21. Feb. 2008 (CET)

Möglichst gut Wissen vermitteln[Bearbeiten]


Bzgl. Flo: Szenarium 1:

  • Ich kenne eigentlich relativ wenig (mir fällt ad hoc nichtmal einer ein) Einträge, wo das Skriptum tatsächlich verfügbar ist.
  • Das Themenverzeichnis und die Kommentare zur LV sollten doch einen guten ersten Überblick über die LV geben.


(Disclaimer: ich versuch mal, her einfach rein Antworten zu schreiben, weil ich akut nicht mehr weiß, welcher Stil am wenigsten verwirrend ist) Äh. Nein, IMHO. Das ist ein Irrtum, dem leider auch viele Lehrenden aufsitzen, und eine Situation, die das VoWi eigentlich vielleicht gut lösen kann. _Mir_ sagt das Inhaltsverzeichniss gar nichts (ok, ich bin kein MedInf-Mensch, hab die LVA nicht gemacht, aber genau darum gehts doch). Das ist ein Text, der vielleicht dem Vortragenden was sagt, oder wo er oder sie glaubt, dass das eine Erklärung der Inhalte ist, aber nicht-eingeweihten sagt das gar nichts (oder nur sehr wenig). Was aus Inhaltsverzeichnissen auch _sehr_ schlecht rauspars-bar ist: Welches Vorwissen wird benötigt (das können Leute, die das Vorwissen haben schlecht wissen und ermitteln, aber wenn du kurz ins Skriptum schaust, wirst du sehen wo und ob du, oder du nicht mitkommst)
Außerdem ist es ein Hinderniss. Siehe z.B. uns. Wir müssen über das Skriptum und seine Inhalte diskutieren, ohne das Skriptum und die Inhalte zu kennen. Wenn das PDF offen wär, hätt unsere Diskussion irgendwie vielleicht mehr Fakten.Flo 14:13, 21. Feb. 2008 (CET)
OK, da könntest vielleicht recht haben, dass es schwer ist einen Eindruck zu bekommen, ob die LV etwas für einen ist. Doch kein noch so gutes Wiki oder auch Skriptum kann meiner Meinung nach die Erfahrung ersetzen, die LV selbst besucht zu haben. Dort kann nämlich das unverständlichste Skriptum plötzlich völlig klar werden oder das verständlichste völlig unklar (und auch für die Prüfung unbrauchbar). Deswegen denke ich, dass gerade die radikale Offenlegung aller Informationen zu einer LV die Illusion vorantreibt, man bräuchte ohnehin nirgends mehr hinzugehen, denn es würde ja eh nichts "bringen". Ich find dieses Wiki toll und deswegen arbeite ich hier ja auch mit, sogut es geht, aber es kann das Uni-Leben Vorlesung, Kommilitonen, etc. nicht ersetzen (Vielleicht ist das bei mir auf der Hauptuni auch ganz anders als bei euch, weil wir einfach zu wenig Leute sind, die dort Informatik studieren - oder auf der TU zu viele). --Andyka 18:51, 21. Feb. 2008 (CET)
Nein, vermutlich kann das Wiki ein Studium nicht ersetzen. Aber das VoWi war glaub ich schon ursprünglich dafür da Infos, die sonst nur verteilt in der Menge aller Studis schweben wo zu sammeln. (Beispiel: "Beim letzen Test ist Prof X ein ******" - das ist wichtiges Wissen, das vielleicht alle wissen, aber nur hinterher, wenns nix mehr bringt.) Also Leuten mit weniger Netzwerken zu helfen, bzw. die Netzwerke zu vernetzen, damit der Effekt größer ist. IMHO zumindest, ich war schon lang nicht mehr hier -> Kein Anspruch, die Mission des VoWis zu definieren.
Web 2.0ig gedacht: Wikis sind auch Kommunikation, und vielleicht sind wir in einer Zukunft, wo Wiki-Diskussionen über passwort-geschützte Files zum akademischen Diskurs, und Lernprozess (Uni-Leben) aller gehören ;-) Flo 19:11, 21. Feb. 2008 (CET)


Bzgl. Flo: Szenarium 2: Wenn ich die LV absolvieren will und keine Zeit habe, sie zu besuchen, dann setze ich mich mit dem Prof. in Verbindung und frage nach einer einvernehmlichen Lösung (das hat bei meinen 2x, wo ich das gemacht habe, recht gut funktioniert). Kommunizieren scheint mir hier das Schlüsselwort zu sein - nicht nur zwischen Studenten, sondern auch mit Professoren, und auch das macht eine Universität aus. Wenn etwas in einem Wiki steht, ist es eine nette Erst-&Zusatzinformation, die kann aber die Kommunikation mit Kommilitonen oder Professoren nicht ersetzen (die Dinge ändern sich auch viel zu schnell, um immer aktuell zu sein). Ich finde, dass eine Universität nicht nur eine Dienstleistungsstätte ist, wo man sich in Selbstbedienungsmanier Wissen "downloaden" kann, sondern eine Community, und zwar nicht nur eine virtuelle. Und zu einer Community gehört auch, dass man Leute kennt, reale Personen, die einem helfen können.

Naja, die Universität als Community. Vielleicht sind wir unterschiedlich sozialisiert, ich hab keine Ahnung inwiefern das eine Massen-LVA ist. Ich kann mir vorstellen, sagen wir, Szenario: eine große LVA mit 600 Leuten, und der Prof bekommt zu jeder Prüfung 10-20 Mails, ob Mensch da _eh_ hingehen kann, wenn er/sie nie die LVA besucht hat ..... also ich kann mir vorstellen, dass diese Person dann wegen genau so einem Verhalten beschließt, dass Studis doof sind, denn das ist ja wohl klar dass du einfach a) das Skriptum lesen und b) zu einer Prüfung gehen kannst, und wenn du's schaffts, gut für dich, kannst.
Ich find das Bild der Universität als Selbstbedienungsladen nicht so schlecht. Wissen geht dir ja nicht verloren, wenn es wer anderer erwirbt, insofern find ichs gut wenn jeder und jede sich Skripten saugen, LVAs besuchen oder wie auch immer sich Wissen, das auf der Uni "herumliegt", holen kann. Flo 14:13, 21. Feb. 2008 (CET)
Natürlich braucht man all das, was du sagst. Die Möglichkeit, sich Skripten, Prüfugnsordner etc. herunterzuladen, doch andererseits ist es als Student damit nicht getan - damit ist man IMHO noch nicht im Besitz von Wissen. Natürlich gibt es Massen-LVA's, wos einfach darum geht, dass man die Prüfung schafft. Aber ein Studium ist mehr. Da geht es auch tatsächlich um Anwesenheit und Echtzeit-Austausch, der vielleicht beim Großteil der Massen-LVA's nicht wirklich stattfinden kann, doch bei NischenLVs etc. sehr wohl. Ich halte einfach an diesem heute vielleicht etwas zu romantischen Begriff von Studieren fest (weil es die Zahl der Studenten vielleicht nicht so zulässt), weil ich das anonyme und einsame Studieren nicht wirklich menschenwürdig finde ;). Auch wenns um Wissen geht, finde ich soziale Kontakte ganz wichtig. --Andyka 18:51, 21. Feb. 2008 (CET)

Bzgl Flo: Fair-use: Ähm ;) - Okey. Das hab ich wohl falsch verstanden. Weiß jetzt, was du meinst, aber gibts das auch Schriftlich und von einer Quelle von Autorität?

Bzgl. Flo: objectx locationy: Kann sein, dass es nicht wasserdicht ist - aber warum nicht? :)

Hehe. Also, in der Form wie's dortsteht argumentierst du doch nur, dass jemand gefragt werden will, wo sein "Werk" veröffentlicht wird. Es gibt Gegenbeispiele von Leuten die nicht jedesmal gefragt werden wollen. Außerdem les ich eine Art moralische Verpflichtung rein, zu fragen. Und die ist sicher auch nicht immer gegeben. Bin da zwar sicher sehr in der amerikanischen Sichtweise auf Copyright, aber für Zwecke der Kritik und der Parodie z.B. ist es eher unüblich, vermut ich mal. Flo 14:13, 21. Feb. 2008 (CET)
Ich denke durchaus, dass es eine moralische Verpflichtung ist, das kann ich ruhig zugeben, und deswegen hab ich dein "Fair-Use"-Prinzip auch in diesem Sinne interpretiert. Es gehört für mich zu einer Würdigung der geleisteten Arbeit, wenn ich nachfrage, ob ich dieses "Werk" für eigene Zwecke verwenden darf (und für mich ist dieses Wiki ein eigener Zweck - denn man kann nicht bestreiten, dass man das Studium nicht auch ohne Wiki schaffen könnte - aber angenehmer wirds auf alle Fälle). Natürlich, wenn ich etwas parodiere, werde ich kaum nachfragen, da ich wahrscheinlich die Leistung auch gar nicht würdige. Und falls ich es leid bin, gefragt zu werden, füge ich meinem "Werk" einen Hinweis oder gar eine Creative-Commons-Lizenz hinzu.--Andyka 18:51, 21. Feb. 2008 (CET)

Zur Frage des Respekts: Was ich ein bisschen bedenklich finde sind die Dinge, die ich zu Szenario2 gesagt habe. Kann schon sein, dass es in Einzelfällen vorkommt, dass die Professoren wirklich nicht mit den Studenten zusammenarbeiten wollen, aber ich habe auch schon sehr viele Fälle erlebt (und die überwiegen IMHO), wo sie dies explizit wünschen und tatsächlich wollen, dass die Studis verstehen, worums geht, nur oft scheiterts auch am Motivationsmangel der Studenten. Will damit nur sagen, dass nicht immer die Professoren Schuld sind, wenn die Kooperation nicht klappt.

Nicht an allen sind Profs schuld, nein. Aber es ist insofern nicht symmetrisch, als dass Studis selten Druckmittel auf Profs haben, umgekehrt aber eher schon. Flo 14:13, 21. Feb. 2008 (CET)
OK, wenn nicht-legitime Druckmittel eingesetzt werden, sollte man auch rechtlich Schritte einleiten und sich an eine höhere Instanz wenden (ich muss zugeben, ich bin da gar nicht informiert, weil ich diesbezüglich noch keine Probleme hatte).--Andyka 18:51, 21. Feb. 2008 (CET)
Äh. Naja, nein. Wir reden vielleicht aneinander vorbei. Die Situation ist asymetrisch schon allein deswegen weil die meisten annehmen dass Profs am längeren Ast sitzen, falls A und B nicht einer Meinung sind oder sonst wie einen Interessenskonflikt haben. Und ich muss gestehen, ich glaub noch dazu dass das so ist. Also: Dass die Lehrenden mehr Macht haben, als die Studierenden (ich vereinfach natuerlich furchtbar, und es ist auch natuerlich keine so saubere Dualität)
Anderer Ansatz: Legitime Druckmittel sind auch Druckmittel
Und noch ein Ansatz: Was "legitim" ist, wird hier (=Uni) immer wieder neu verhandelt, kommt mir vor. Flo
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das Machtverhältnis ein Asymmetrisches ist, doch was ich mit meiner obigen Bemerkung sagen wollte ist, dass ich glaube, dass die Fälle, wo dies ausgenützt wird (ich rede jetzt von den Professoren bei LV's, nicht von den Dingen, die in den Kommissionen, etc. abgehen)- doch sehr gering sind (oder ich bin unerfahren, naiv oder hatte Glück). --Andyka 19:39, 21. Feb. 2008 (CET)


@Klaus: Der Lehrauftrag: Möglichst gut wissen vermitteln

  • Weil du sagst, dass der Prof. verpflichtet ist, Wissen möglichst gut zu vermitteln. Da ist die Frage, und das entscheidet auch jeder Prof. anders, was die beste Art ist, Wissen zu vermitteln.
  • Und ich glaube, das ist auch eine wichtige Frage. Ich glaube, dass man Wissensvermittlung nicht nur über ein Skriptum machen kann und soll, sondern vor allem auch mit dem Gespräch zu den Studenten. Wie bei Szenario2 gesagt, ich finde die Universität ist eine Community und kein Selbstbedienungsladen. Wenn man etwas haben will, muss man kommunizieren.
Wieder die Community. Wenn Menschen das finden, dass das so gut ist - ok. Aber die andere Sichtweise ist auch legitim, und sollte IMHO nicht durch technische Mittel enforced werden, insbesondere nicht gegen die potentiell schwächere Partei, in dieser Transaktion. Flo 14:13, 21. Feb. 2008 (CET)


Vielleicht ist das etwas radikal ausgedrückt, aber in den Grundzügen ist das meine Meinung.

--Andyka 12:33, 21. Feb. 2008 (CET)


Kompromissvorschlag[Bearbeiten]

Wie wärs damit: Wenn Prof. Karch sich bereiterklärt das Passwort allen Menschen zu schicken, die ihm eine Mail schreiben und darum bitten das Passwort zu geben, könnt ich damit leben, wenn gleichzeitig auf dieser Seite steht dass das a) so ist und b) wir die files haben, und sie potentiell cracken können, damit sich Menschen rühren, wenn die Vereinbarung nicht hält. IMHO zwar Zeitverschwendung für ihn, und immer noch eine blöde Schwelle, aber es sollte gewährleisten, dass alle potentiell das Skripum haben können, und der Personenkreis theoretisch eingeschränkt ist (siehe [1] deutsche Verhältnisse, aber vielleicht ists ja bei uns ähnlich.) Flo 14:13, 21. Feb. 2008 (CET)

Ich denke das bringt so nichts. Wer nur mal schnell einen Blick auf die Unterlagen werfen will, die wird nicht extra ein Mail schreiben wollen und verzichtet lieber drauf. Diejenigen, die es dringend brauchen, wissen nicht wie schnell der Prof antwortet und können sich unter Umständen nicht mehr rechtzeitig auf die Prüfung vorbereiten. Mittlerweile sind wir im Besitz des Passwortes, also können wir es entweder direkt reinschreiben oder die Unterlagen entsperrt hochladen. Noch was: wir haben bis jetzt das Copyright noch nie respektiert, wenn wir jetzt damit anfangen wird nicht mehr viel vom VoWi übrigbleiben. --klausi 15:47, 21. Feb. 2008 (CET)
Nicht, dass ich nicht dafür zu haben wär Copyright zu ignorieren. Aber ich glaub du überschätzt das Ausmaß des Copyright-Verletzungen vom VoWi. Nicht alles, von dem wer behauptet es wär copyright-geschützt ist das tatsächlich. LVA-Beschreibungen, LVA-Nummern, Prüfungsfragen, Vornamen sind glaub ich alle nicht ernsthaft copyright-schützbar. Oder täusch ich mich da?Flo 16:50, 21. Feb. 2008 (CET)

Prof. Karch hat mittlererweile zurückgeschrieben. In Seiner Mail heißt es unter Anderem:
"Selbstverstaendlich kann jede interessierte Studentin / jeder interessierte Student gerne von mir (oder auch von Ihnen) das Passwort bekommen." 
Ich sehe nicht ein, warum das jetzt ein Problem ist. Falls Anfragen kommen, schickt der Prof. das Passwort und alle sind glücklich?!? 2-3 Tage Zeit wird man sich ja für die Prüfungsvorbereitung nehmen und bis dahin kommt sicherlich auch das Passwort (wahrscheinlich ohnehin schneller).--Andyka 16:54, 21. Feb. 2008 (CET)
Ich kapier noch immer nicht, warum er ueberhaupt ein passwort braucht! -- Mati 17:45, 21. Feb. 2008 (CET)

Er hat mir dazu Folgendes geschrieben:

Ich wollte mir damit - wie schon gesagt - Copyright-Diskussionen, z.B. mit Verlagen, ersparen.

Das ist ja durchaus kein Novum bei den Professoren, dass sie ihre Lernunterlagen gar nicht online stellen oder aber die Homepage oder das Skript mit einem PWD schützen. Wenn das hier so ein Problem ist, werde ich das nächste Mal einfach gar nichts von Skripten erwähnen... (Stubs/Fehlende Informationen werden hier scheinbar bereitwilliger akzeptiert als der Hinweis auf passwortgeschützte Informationen) --Andyka 18:00, 21. Feb. 2008 (CET)


Hm. Ich glaub ja nicht, dass irgendwer auf dich böse ist (Andyka), also in Bezug auf "bereitwilliger akzeptiert", sondern prophylaktisch auf den Prof, der das in dem Fall vielleicht gar nicht verdient hat.
Btw, den Ärger um geschützte PDFs versteh ich schon, ein bißchen. Manchmal ist das einfach nur unnötig. z.B. sind die Urlaubs-Scheine der TU veränderungs-geschützte PDFs. Keine Ahnung, wer das gemacht hat, vielleicht hat er oder sie auch gute Gründe gehabt. Aber der praktische Effekt ist einfach, dass ein Arbeitsschritt unnötig mühsam ist, wenn du dir Urlaub nehmen willst. (du musst nämlich selbst mitschreiben, wie viel Urlaub du dir wann genommen hast - nur dass das nicht geht, weil du die PDFs nicht abspeichern kannst)
Oh, und wenn jemand wirklich das Formular verändern will, geht das auch sicher. DRM funktioniert nun mal nicht.
Sorry, btw, für den kleinen Off-Topic-Rant :)


Der Unmut ist ja nicht gegen dich gerichtet Andyka. Im VoWi wird jegliche Information breitwillig akzeptiert, es bleibt selbstverständlich ganz dir überlassen was du reinschreiben willst und was du nicht reinschreiben willst. Allerdings ist das VoWi ein Wiki, das heißt andere Leute können deine Informationen ergänzen und erweitern. Geheimhaltung von Information, die einigen Studierenden einen Vorteil gegenüber anderen Studierenden verschafft, lässt mich einfach nur schaudern *brrr*. --klausi 19:07, 21. Feb. 2008 (CET)


Nagut, Leute, für mich ist das Thema halt erstmal erledigt (auch wenn von Geheimhaltung hier IMO sicher nicht die Rede sein kann, Geheimhaltung wäre es gewesen, wenn ich nicht geschrieben hätte, DAS es ein Scriptum gibt und WIE man das PWD kommen kann). Kann auch verstehen, dass PWD-Schutz manchmal-oft nervig und unnötig, ja teilweise sogar diskriminierend ist.
btw: gibts irgendwie eine Hilfe für gut strukturierte Diskussionen, weil teilweise war das hier schon etwas unübersichtlich? --Andyka 19:16, 21. Feb. 2008 (CET)