TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 20

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Man untersuche durch vollständige Induktion, für welche n >= 0 folgende Ungleichung gilt:

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}}

oder

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zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

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}}


SS08 Beispiel 3

Lösungsvorschlag

Als ersten Schritt untersuchen wir die Gleichung durch Einsetzen für n:

     (1)      	   wahr
     (3)      	   falsch
    (9)      	  falsch
   (27)           richtig
   (81) 	  richtig
   (243) 	  richtig

Dies ergibt die Vermutung, dass die Gleichung für alle gilt, da stärker wächst als .

Der Induktionsanfang für n = 3 ist bereits bewiesen.

Die Induktionsvoraussetzung, dass die Gleichung für alle gilt.

Die Induktionsbehauptung:

Induktionsschluß:

   | Term * 3
   	               |
                  

und die Gleichung ist für alle und bewiesen. //Heholord fragt: Warum ist sie damit für und bewiesen? A: wenns für 3 gilt und für den nachfolger von 3 (3+1) gilt, dann hast dus für alle ab 3 bewiesen. und 0 einsetzen

Hapi

Lösungsvorschlag von Ryus

Induktionsanfang siehe oben.

Zum Induktionsschritt:

Unsere Induktionsvoraussetzung lautet:

Unsere Induktionsbehauptung lautet:

Die beste Vorgehensweise bei Ungleichungen ist, nicht beide Seiten gleichzeitig umzuformen, sondern eine Kette aus = und -Ketten zu bilden, um so von der linken Seite auf die rechte zu kommen (siehe [1]). Wir fangen also mit der linken Seite an und formen sie ein bisschen um:

Wir müssen es irgendwie schaffen, unsere Induktionsvoraussetzung zu nutzen. Um dies zu schaffen, formen wir unsere Induktionsvoraussetzung etwas um:

Diese umgeformte IVR können wir nun in unsere letzte Formel einsetzen und dann weiter umformen:

Was steht hier nun? Wir haben , dazu wird 3 dazu addiert und 3n subtrahiert. 3n ist sicher größer als 3 (da laut Induktionsanfang). Daher ist sicher kleiner 0. Sprich wir ziehen etwas von ab. Lassen wir diese Subtraktion einfach weg, erhalten wir etwas, was sicher größer ist.

Nun folgen ein paar simple Schritte:

Wir haben nun also eine lange Kette gebildet, auf deren linker Seite steht, dann folgen lauter = bzw , und am rechten Ende steht . So haben wir also die Induktionsbehauptung gezeigt und die Aussage bewiesen.

--Ryus (Diskussion) 21:58, 18. Okt. 2015 (CEST)

Hilfreiches von Har203

Vollständige Induktion
Vollständige Induktion[Bearbeiten, Wikipedia]
  1. Induktionsanfang (IA)
  2. Induktionsschritt (IS): Induktionsvoraussetzung (IV) Induktionsbehauptung (IB)

Lösungsvorschlag von Har203

--Har203 03:01, 21. Feb. 2026 (CET)

Man untersuche mittels vollständiger Induktion, für welche die angegebene Ungleichung gilt: .

Die Ungleichung

Induktionsanfang

Wir sehen, dass die Gleichung für und gelten dürfte. Daher setzen wir ausgehen von der oberen Tabelle die vollständige Induktion mit dem Anfangswert mit fest. Für den Anfangswert überprüfen wir die Ungleichung und erhalten , also ist die Ungleichung für den Anfangswert gültig.


Wenn wir uns die Ungleichung anschauen, erkennen wir, dass auf der linken Seite die Werte exponentiell zur Basis 2 und auf der rechten exponentiell zur Basis 3 wachsen. D.h., den besten Aufschluss über diese Ungleichung gibt uns der Differenzenquotient. Daher werden wir für beide Seiten den diskreten Differenzenquotienten bilden und die beiden Funktionen und für die beiden Seiten definieren. Der Differenzenquotient der linken Seite bzw. der rechten ist dann:

.

Induktionsvoraussetzung (IV)

Sei nun die Ungleichung für ein festes gültig.

Induktionsbehauptung

Ausgehend von der Induktionsvoraussetzung, dass die Ungleichung für ein festes gilt, müssen wir zeigen, dass die Ungleichung auch für gilt:

.

Induktionsschritt

Wir schauen uns die linke Seite der Ungleichung an:

Laut Induktionsvoraussetzung gilt .

  • Ergebnis der Induktion für gilt:
  • Gesamtergebnis: Die Ungleichung ist für gültig. Für würde die Ungleichung auch gelten.

Links

Wikipedia:

Mathepedia:

Ähnliche Beispiele: