TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 145

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Seien f:A→B und g:B→C Abbildungen.

Zeigen Sie, daß aus der Surjektivität von

g∘f die Surjektivität von g und aus der Injektivität von g∘f die Injektivität von f folgt.

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zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

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Injektivität
Injektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

"Verschiedene Elemente der Definitionsmenge werden auf verschiedene Elemente der Zielmenge abgebildet": a1,a2∈A,a1≠a2⇒f(a1)≠f(a2) oder äquivalent: a1,a2∈A,f(a1)=f(a2)⇒a1=a2

Surjektivität
Surjektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

Jedes Element der Zielmenge tritt mindestens einmal als Funktionswert auf: ∀b∈B ∃a∈A:b=f(a)

Lösungsvorschlag

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Aus der Surjektivität von g∘f folgt, dass es für jedes c∈C ein a∈A geben muss, für dass gilt

(g∘f)(a)=g(f(a))=c

Setzen f(a)=b ergibt das:

g(b)=c

Da b∈B gilt, ist somit bewiesen, dass es zu jedem c∈C ein b∈B mit g(b)=c gibt. Folglich ist g surjektiv.

Es ist (g∘f)(a)=g(f(a)) und (g∘f)(b)=g(f(b)).

Aus der Injektivität von g∘f folgt

g(f(a))=g(f(b))⇒a=b

Wir müssen zeigen, dass aus f(a)=f(b) folgt: a=b.

f(a)=f(b)⇒g(f(a))=g(f(b))⇒a=b.

Das beweist, dass f injektiv ist.