TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 241

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Lösen Sie die Rekursion mit der Ansatzmethode: an=2an−1+(1+2n)2(n≥1),a0=2

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Lösungsvorschlag von Setscha

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Zuerst müssen wir die allgemeine Lösung der homogenen Gleichung ausrechnen. Das machen wir mit der Formel an(h)=C∏i=0n−1ai. In unserem Fall also

an(h)=C∏i=0n−12=C2n−1

Jetzt müssen wir noch die partikuläre Lösung ausrechnen. Da unsere Störfunktion (1+2n)2=1+2n+1+22n ist, wenden wir das Superpositionsprinzip an. Dadurch haben wir drei partikuläre Lösungen mit den folgenden Ansätzen (siehe Buch S. 301):

sn(1)=1⟹an(1)=Asn(2)=2n+1⟹an(2)=An2n+1(Mal n, weil es sich hier um einen Resonanzfall handelt)sn(3)=22n⟹an(2)=A22n

Jetzt rechnen wir für jeden Ansatz A aus, indem wir die jeweiligen Ansätze in die ursprüngliche Gleichung einsetzten (nur mit ihrer eigenen Störfunktion):

an(1):A=2∗A+1|−2A−A=1|∗(−1)A=−1


an(2):An2n+1=2∗A(n−1)2n+1+2n+1|:2n+1An=An−A+1|−An+AA=1


an(3):A22n=2∗A22(n−1)+22nA22n=A22n−1+22n|:22nA=A2+1A=2

Jetzt können wir uns die Lösungsgesamtheit an=an(h)+an(1)+an(2)+an(3) ausrechnen, indem wir die jeweiligen A in die partikulären Lösungen einsetzen:

an=C2n−1⏟an(h)−1⏟an(1)+n2n+1⏟an(2)+2∗22n⏟an(3)

Zum Schluss müssen wir nur noch durch Einsetzen von a0=2 C ausrechnen:

2=C∗20−1−1+0∗20+1+22∗0+12=C2−1+2|−2+11=C2|∗2C=2

dann haben wir die Lösung:

an=2∗2n−1−1+n2n+1+2∗22n=2n−1+n2n+1+22n+1