TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 589

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Man bestimme die Eigenwerte der Matrix A sowie zu jedem Eigenwert alle Eigenvektoren: A=(3−1−13)

Dieses Beispiel hat einen unbekannten Lösungsstatus. Bitte editiere diese Seite und schreibe den dir bekannten Status ins Beispiel. Die möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert. Führe folgende Änderung durch:
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}

oder

{{Beispiel|
Angabetext
}}

zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}


Lösungsvorschlag von sleepwalker

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

det(λ∗In−A)=0
det(λ−311λ−3)=0
λ2−6∗λ+8=0
λ1=4,λ2=2
(1111)∗x=0→x1=−x2
(−111−1)∗x=0→x1=x2

Eigenwerte:
λ1=4
λ2=2

Eigenvektoren:
[(1−1)]
[(11)]

Anmerkung: Ich hab‘ bei den Vektoren jeweils ein t davor... t Element reele Zahlen

Eigenvektor und Eigenwert

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Eigenvektor einer Abbildung ist in der Algebra ein vom Nullvektor verschiedener Vektor, dessen Richtung durch die Abbildung nicht verändert wird. Ein Eigenvektor wird also nur skaliert, wobei man den Skalierungsfaktor als Eigenwert der Abbildung bezeichnet.

Definition: Ist V ein Vektorraum über einem Körper K und f:V→V ein Endomorphismus, so bezeichnet man als Eigenvektor einen Vektor v→≠0V→, der durch f auf ein Vielfaches λ⋅v→ von sich selbst mit λ∈K abgebildet wird:

f(v→)=λ⋅v→

Den Faktor λ nennt man dann den zugehörigen Eigenwert.

Hat der Vektorraum eine endliche Dimension dim⁡(V)=n∈ℕ, so kann jeder Endomorphismus f durch eine quadratische (n×n)-Matrix A beschrieben werden. Die obige Gleichung lässt sich dann als Matrizengleichung

A⋅x→=λ⋅x→

schreiben, wobei x→ hier einen Spaltenvektor bezeichnet. Man nennt in diesem Fall eine Lösung x→≠0V→ Eigenvektor und λ Eigenwert der Matrix A.

Diese Gleichung kann man auch in der Form

A⋅x→=λ⋅En×n⋅x→

schreiben, wobei E die Einheitsmatrix bezeichnet, und äquivalent zu

(A−λ⋅E)⋅x→=0V→∧(λ⋅(E−A))⋅x→=0V→

umformen.

  • Die Eigenvektoren sind nur bis auf einen Faktor bestimmt. Wenn x→ ein Eigenvektor ist, dann ist auch λ⋅x→ mit beliebigem λ∈K Eigenvektor.

Lösungsvorschlag von Har203

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man bestimme die Eigenwerte der Matrix A sowie zu jedem Eigenwert alle Eigenvektor (über K):

A=(3−1−13)

Folgende Gleichung werden wir lösen:

A∗=(3−λ−1−13−λ)=(00)

Für die Gleichung werden wir die Determinante berechnen und diese auf 0 setzen:

det⁡(A∗)=(3−λ)2−1=λ2−6⋅λ+8⟹λ1/2=3±9−8=3±1=3±1⟹λ1=2∧λ2=4

Die beiden Eigenwerte der Abbildung A sind 2 und 4 mit einfacher Vielfachheit. Daher müssen wir diese beiden Gleichungssysteme lösen

A1∗=(3−λ1−1−13−λ1)=(1−1−11)∧A2∗=(3−λ2−1−13−λ2)=(−1−1−1−1)
  • Gleichungssystem für A1 mit Eigenwert 2:
A1∗=(1−1−11)→+Z1→(1−100)

Das resultierende Gleichungssystem ist 1⋅x1+(−1)⋅x2=0. D.h. wir können für x1 frei einen Wert λ∈K auswählen und x2=x1 leitet sich dann ab.

D.h. zum Eigenwert 2 wählen wir einen Eigenvektor (11) und für alle Eigenvektoren zum Eigenwert 2 gilt:

{x→∈K2∣x→=λ⋅(11),λ∈K} - das entspricht der 1.Mediane.
  • Gleichungssystem für A2 mit Eigenwert 4:
A2∗=(−1−1−1−1)⋅(−1)→−Z1→(1100)

Das resultierende Gleichungssystem ist 1⋅x1+1⋅x2=0. D.h. wir können für x1 frei einen Wert λ∈K auswählen und x2=−x1 leitet sich dann ab.

D.h. zum Eigenwert 4 wählen wir einen Eigenvektor (1−1) und für alle Eigenvektoren zum Eigenwert 4 gilt:

{x→∈K2∣x→=λ⋅(1−1),λ∈K} - das entspricht der 2.Mediane.

◼

Beispiele der Abbildung Har203

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Beispiele der linearen Abbildung:

A⋅(x1x2)=(3−1−13)⋅(x1x2):(10)→(3−1)(01)→(−13)(11)→(22)(22)→(44)(44)→(88)(1−1)→(4−4)(2−2)→(8−8)(4−4)→(16−16)(12)→(15)(21)→(52)