TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 6

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Man beweise mittels vollständiger Induktion:

∑j=0nj2j=2n+1(n−1)+2(n≥0)

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Lösung von Weaver

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Induktionsanfang:

n=0

Zu zeigen ist also:

∑j=00j2j=21(−1)+2

0∗1=−2+2

0=0q.e.d.

Induktionsvoraussetzung:

Diese entspricht der Angabe:

∑j=0nj2j=2n+1(n−1)+2

Induktionsbehauptung:

Die durch die Gleichung beschriebene Eigenschaft überträgt sich von n auf n+1:

∑j=0n+1j2j=2n+2(n)+2

Induktionsschritt:

Wir betrachten die Induktionsbehauptung:

∑j=0n+1j2j=2n+2(n)+2

Wir extrahieren den letzten Summanden (mit j=n+1) aus der Summe links:

(∑j=0nj2j)+(n+1)2n+1=2n+2(n)+2

Wir setzen aus der Induktionsvoraussetzung für die übrig gebliebene Summe ein:

(2n+1(n−1)+2)+(n+1)2n+1=2n+2(n)+2

Wir subtrahieren auf beiden Seiten 2 und heben links 2n+1 heraus:

2n+1(n−1+n+1)=2n+2(n)

Den resultierenden Faktor 2 aus dem Klammernausdruck 2n links verschieben wir in den Exponenten der Potenz (erhöhen ihn also um 1):

2n+2n=2n+2nq.e.d.