TU Wien:Analysis 2 UE (diverse)/Übungen SS12/Beispiel 61

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Sei A=(aij)∈ℝm×n eine m×n-Matrix und x→=(xi)∈ℝn ein Vektor. Unter der zu einer Vektornorm ‖x→‖ zugehörigen Matrixnorm oder Operatornorm ‖A‖ versteht man

‖A‖=supx→≠0→‖Ax→‖‖x→‖=sup‖x→‖=1‖Ax→‖.

Man zeige (mindestens zwei der nachstehenden drei Behauptungen):

  • Mit der so genannten Betragssummennorm ‖x→‖=∑i|xi| als Vektornorm erhält man die Spaltensummennorm ‖A‖=maxj∑i|aij| als zugehörige Matrixnorm,
  • der so genannten Maximumsnorm ‖x→‖=maxi|xi| entspricht die Zeilensummennorm ‖A‖=maxi∑j|aji|, und
  • zur Euklidischen Norm ‖x→‖=∑ixi2 gehört die Spektralnorm ‖A‖, d.i. die Wurzel des größten Eigenwerts der Matrix ATA. (Anleiung: Die Matrix ATA ist - wie man zeigen kann - stets symmetrisch, positiv semidefinit, alle ihre Eigenwerte sind reell und nicht negativ, und es gibt eine Orthonormalbasis in ℝn aus lauter Eigenvektoren. Bemerkung: Ist die Matrix A symmetrisch, dann ist die Spektralnorm ‖A‖ gleich dem betragsmäßig größten Eigenwert von A.)