TU Wien:Analysis VU (diverse)/Übungen 2024S/Beispiel 67

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Seien P1 und P2 beliebige Punkte der Zahlengeraden. Man halbiere fortgesetzt die Strecke P1P2‾ in P3, die Strecke P2P3‾ in P4, P3P4‾ in P5, usw. und bestimme die Lage von Pn für n→∞.

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Mathematik für Informatik, Seite 165, Beispiel 4.37:

Unter einer geometrischen Reihe versteht man eine Reihe der Form

∑n≥0qn=1+q+q2+q3+...

[...](Beweis im Buch oder bei Wikipedia)

Im Fall |q| < 1 folgt daraus die Konvergenz der geometrischen Reihe:

∑n≥0qn=11−q

Lösungsvorschlag von Fabs

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Als erstes schauen wir uns einmal an, wie sich das Ganze entwickelt. Wir können o.B.d.A sagen, dass P1=0 und P2=1 ist, weil wir ja abhängig von ihnen die Position von Pn für n→∞ suchen. Also ist P3=12, P4=34, P5=58 und P6=1116.

Wenn wir uns die Strecken, also die Unterschiede zwischen den Werten ansehen, dann ist P1P2‾=1, P2P3‾=−12, P3P4‾=14, P4P5‾=−18 und P5P6‾=116. Das Ganze setzt sich in diesem Muster fort.

Wir haben hier also eine geometrische Reihe vorliegen. Unser q ist offensichtlich −12 (wer will, kann das durch Einsetzen überprüfen...). Da |−12|<1, ist die Reihe konvergent und wir verwenden die entsprechende Formel:

∑n≥0qn=11−q=11−(−12)=132=23

Der Grenzwert ist also 23, Pn geht für n→∞ also gegen P1+P1P2‾⋅23

Hier noch eine Erklärung aus dem infoforum