TU Wien:Analysis VU (diverse)/Übungen 2024S/Beispiel 304

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Man zeige, dass eine Menge O⊆ℝ2 bzgl. der Euklidischen Metrik d2 offen ist genau dann, wenn O offen ist bzgl. der Summen-Metrik d1.

Dieses Beispiel hat einen unbekannten Lösungsstatus. Bitte editiere diese Seite und schreibe den dir bekannten Status ins Beispiel. Die möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert. Führe folgende Änderung durch:
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}

oder

{{Beispiel|
Angabetext
}}

zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}


Offene Menge
Offene Menge[Bearbeiten, Wikipedia, Definition 6.6]

Eine Menge D⊆ℝn heißt offen, wenn aus x∈D folgt, dass es eine Umgebung Ue(x) gibt mit Ue(x)⊆D.

Euklidische Distanzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

d1((x1,x2),(y1,y2))=|x1−y1|+|x2−y2|

d2((x1,x2),(y1,y2))=(x1−y1)2+(x2−y2)2

Zuerst einmal schreiben wir die Angabe nochmal als Formel auf:

x∈O⟹∃Ue(x)⊆O⟺x∈O⟹∃Ud(x)⊆O wobei Ue von d2 abhängt und Ud von d1.

Die Aussage ∃Ue(x) kann man auch als ∃y∈O,e>0:d2(x,y)<e anschreiben. (Also es existiert ein y in einer epsilon Umgebung). Wenn wir nun zeigen, dass ∃y∈O,e>0:d2(x,y)<e und ∃y∈O,d>0:d1(x,y)<d äquivalent sind, so sind auch die ursprünglichen Formeln äquivalent. Dazu formen wir beide Ausdrücke so um, dass sie ähnlich ausschauen:

d2(x,y)<e⟺(x1−y1)2+(x2−y2)2<e⟺(x1−y1)2+(x2−y2)2<e2


d1(x,y)<d⟺|x1−y1|+|x2−y2|<d⟺(x1−y1)2+2⋅|x1−y1|⋅|x2−y2|+(x2−y2)2<d2⟺(x1−y1)2+(x2−y2)2<d2−2⋅|x1−y1|⋅|x2−y2|

Hier sieht man, dass die beiden Aussagen auf der linken Seite ident sind, aber auf der rechten etwas unterschiedlich. Wenn wir nun e2=d2−2⋅|x1−y1|⋅|x2−y2| wählen sind sie ident.

--DerPizzabäcker 09:01, 12. Jun. 2019 (CEST)