TU Wien:Analysis UE (diverse)/Übungen WS19/Beispiel 11

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Für n = 1, 2, 3, ... sei

an=1n2,bn=1(n+1)(n+2),cn=1n+1,dn=1n+2

Weiter sei

A=∑n=1∞an,B=∑n=1∞bn,C=∑n=1∞cn,D=∑n=1∞dn

(a) Berechnen Sie die Partialsummen und den Grenzwert von B.

(b) Warum ist B = C-D falsch, obwohl bn=cn−dngilt?

(c) Zeigen Sie, dass an≤6bnfür n≥1 , und schließen Sie daraus auf die Konvergenz der Reihe A?

Lösungsvorschlag von Bisco

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(a)

bn=1(n+1)(n+2) Siehe Beispiel 4.38, Seite 150

Wir setzen: k=(n+1)⇒bn=1k(k+1)

Wir wissen: ∑1k∗(k+1)=1k−1k+1

Somit ist bn=∑n=1∞1n+1−1n+2 =

sn=12−13+13−14+...+1n−1n+1+1n+1−1n+2sn=12−1n+2

limn→∞sn=12

(b)

B = 1/2, cnund dn gehen gegen 0... daher 0 - 0 = 0

(c) [Edit von Walden99]
1. müssen wir zeigen, dass 1n2<=6∗1(n+1)(n+2) gilt.
2. Konvergenz von Reihe A können wir durch das Majorantenkriterium (Buch Seite 167, Satz 4.47) sehen. Denn daraus folgt, wenn Folge a kleiner gleich Folge b ist und B (wie bereits vorher gezeigt) konvergent ist, dann ist auch die Reihe A konvergent.