TU Wien:Einführung in wissensbasierte Systeme VU (Egly)/Beweissammlung

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Beweistechniken

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[...]

Deduction theorem

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φ⊨ψ if and only if ⊨φ→ψ

  • Wir beweisen zuerst φ⊨ψ⟹⊨φ→ψ:

Angenommen es gilt ⊭φ→ψ, dann existiert eine Interpretation I⊭φ→ψ also I⊨φ und I⊭ψ (nach der Semantik von →, da die Implikation nur falsch ist, wenn die linke Seite der Implikation wahr ist und die rechte falsch.).

Dann ist aber I∈Mod(φ), I∉Mod(ψ) und somit gilt Mod(φ)⊈Mod(ψ). Daher gilt φ⊭ψ

  • Nun beweisen wir φ⊨ψ⟸⊨φ→ψ

Angenommen es gilt φ⊭ψ, dann gilt, nach Definition von ⊨: Mod(φ)⊈Mod(ψ) und es existiert eine Interpretation I mit I∈Mod(φ) und I∉Mod(ψ). Deswegen gilt I⊨φ, aber I⊭ψ. Daher gilt I⊭φ→ψ.

Contraposition theorem

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W∪{ϕ}⊨¬ψ iff W∪{ψ}⊨¬ϕ

Damit aus W∪{ψ}, ¬ϕ folgt, gibt es drei Möglichkeiten:

  1. I(ψ) = t und I(¬ϕ) = t , d.h. I(ϕ) = f
  2. I(ψ) = f und I(¬ϕ) = t , d.h. I(ϕ) = f
  3. I(ψ) = f und I(¬ϕ) = f , d.h. I(ϕ) = t


Wenn man nun die Wissensbasis hernimmt und sie mit ϕ vereinigt, passiert folgendes:

ad 1 und 2: Da I(ϕ) = f ist, wird der ganze linke Teil der logischen Konsequenz falsch und aus Falschem lässt sich ja bekanntlich alles ableiten.

ad 3: I(ϕ) = t und I(ψ) = f, d.h. I(¬ψ) = t - hier gilt die logische Konsequenz auch, weil aus Wahrem Wahres folgt.


Da für alle Fälle die lgosiche Konsequenz erfüllt ist, gilt das Contraposition Theorem.

Contradiction theorem

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W∪{ϕ} is unsatisfiable (i.e. a contradiction) iff W⊨¬ϕ

contradiction theorem

Equivalent replacement lemma

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Let

  • I be an Interpretation
  • α a variable assigment and
  • Iα⊨ψ1↔ψ2

then Iα⊨ϕ[ψ1]↔ϕ[ψ2]

TODO

Equivalent replacement theorem

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Let ψ1≡ψ2 then ϕ[ψ1]≡ϕ[ψ2]

TODO


Prüfung 2012-11-12 Beispiel 1. c) 2.

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⊨ϕ→ψ iff ϕ∧¬ψ is unsatisfiable.

Premisses:

  1. ⊨φ holds iff φ is valid.
  2. A formula φ is valid iff ¬φ is unsatisifiable.
  3. By semantics of →, p→q≡¬p∨q


⊨ϕ→ψ holds

  • iff ϕ→ψ is valid (1.)
  • iff ¬ϕ∨ψ is valid (3.)
  • iff ¬(¬ϕ∨ψ) is unsatisifiable (2.)
  • iff ϕ∧¬ψ is unsatisfiable (De Morgan)

Kann mir vorstellen, dass 1. (Semantik vom Entailment) noch explizit zu beweisen ist damit's bei der Prüfung durchgeht --Thrau (Diskussion) 22:35, 11. Dez. 2012 (CET)