TU Wien:Einführung in wissensbasierte Systeme VU (Egly)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

  • First order logic
  • Non-monotonic reasoning
  • Answer set programming
  • Probabilistic reasoning

Ablauf[Bearbeiten]

Seit WS2014: Für die Teilnahme an der LVA ist in der ersten Woche ein Multiple Choice Test im Tuwel zu absolieren. Anders als bei anderen LVAs hat man nur 3 Versuche, muss mindestens 2 von 3 Punkten erreichen, und hat beim Test ein Zeitlimit. Der Stoff des Tests ist aus den ersten Vorlesungseinheiten, und für manche schon ein echtes Hindernis. Fragen und Antworten bei den Materialien (Einführungstest2014)

Die Vorlesung wird zu Beginn des Semesters geblockt abgehalten.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Vortrag[Bearbeiten]

Es hilft, bei allen Vorträgen anwesend zu sein. Bringt man etwas Vorwissen über Syntax, Semantik und Deduktion in Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe mit, gestalten sich die diese Themen behandelnden Vorlesungseinheiten eher langweilig.

Übungen[Bearbeiten]

Seit WS2015:

  • Verpflichtender Eingangstest (Multiple Choice) zu maximal 3 Punkten. Mindestens 2 Punkte sind notwendig um an der LVA teilnehmen zu dürfen.
  • 1 verpflichtende Programmieraufgabe in DLV (Logische Programmiersprache) zu maximal 17 Punkten. Mindestens 9 Punkte sind für eine positive Note notwendig.
    • Es gibt 2 Abgabetermine für die Programmieraufgabe. Es zählt der beste Versuch, jedoch bekommt man bei der zweiten Abgabe nur 80% (also z.B. für eine perfekte Lösung 13.8 Punkte).
  • 3 optionale Übungsblätter zu je 8 Kreuzen (Logic, Nonmonotonic Reasoning, ASP & Probablistic Reasoning) welche auf maximal 15 Punkte umgerechnet werden.
    • Die Übungsblätter sind komplett optional und dienen nur zur Übung und zum Verbessern der Note.
    • Um die Punkte der Übungsblätter zu erhalten muss man ein Abgabegespräch absolvieren.
    • Beim Abgabegespräch wird man über die gekreuzten Beispiele befragt. Aus dem Abgabegespräch ergibt sich eine Punkte-Bewertung (0-15). Diese Punkte werden dann mit dem Prozentanteil der gekreuzten Beispiele multipliziert. Diese Zahl wird dann gerundet. Angegebenes Beispiel in TUWEL: "Student X checked 70% of the examples and the discussion is evaluated with 12 points. Therefore he gets 8 bonus points."
      • Abgabegespräch beim Egly: man musste die Beispiele ohne Mitschriften präsentieren können und auch die notwendige Theorie dafür kennen, also einfach war es nicht, aber Egly war fair und hat immer wieder geholfen, wenn einer nicht gleich die Antwort eingefallen ist.

Prüfung[Bearbeiten]

Eine schriftliche Prüfung, welche an 4 Terminen angeboten wird. Es ist möglich bei allen 4 Terminen anzutreten, aber ab dem 2. Versuch wird jedes Mal ein Zeugnis ausgestellt. In anderen Worten: Beim 1. negativen Antritt gibt es kein Zeugnis, danach bei jedem. Für Details zur Prüfung siehe Materialien bzw. Sektion zu Verbesserungsvorschlägen/Kritik.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

  • seit WS 2013 ca. 4 Wochen, mit Ausreißer in Richtung 6 Wochen
  • im WS 2017 wurden die gesetzlichen 4 Wochen nicht eingehalten. Begründung: hohe Teilnehmerzahl (zur Prüfung angemeldet waren bis kurz vor Abmeldeschluss ca 80/150) sowie andere Prüfungen
  • WS17 Prüfung:15.03.2018 Zeugnis(Ergebnisse):18.04.2018. (fast 5 Wochen)

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Lernaufwand für die Prüfung ungefähr eine Woche, wenn man immer brav für die Übungen mitgelernt hat. Pro Übungsbeispiel ca. 2h einrechnen, also etwa 8-16h pro Übungsblatt, je nach angepeilter Punktezahl. Es wird sehr großer Wert auf formale Beweisführung gelegt, es empfiehlt sich daher sehr stark die Folien des optionalen Tutorial on proofs durchzuarbeiten. Bevor man also mit dem Übungsblatt 1 starten kann, sollte man einige Tage Vorbereitung einplanen, um sowohl den VO-Stoff als auch das Tutorial on proofs durchzuackern. Warnung: Die Vorlesung und die Übung hängen abgesehen von der "Rahmenhandlung", dass wir im Logikbereich agieren, leider nur marginal zusammen. Alles aus der VO zu können reicht leider nicht, um die Übungsbeispiele zu lösen (die lerntheoretische Botschaft dahinter ist natürlich fatal, also bereitet euch jetzt schon mal mental auf nen ziemlichen Schock vor). Vorher gründlich über Beweis durch Vollständige Induktion, Implikationsbeweise (A->B bzw. -B -> -A), indirekte Beweise (A & -B auf Widerspruch führen) etc. philosophieren anhand der Hilfestellungen unbedingt erforderlich. Weiters natürlich massiv googeln, ist glaube ich auch so gedacht, da manche Beweise sich aus die Finger zu saugen, schlicht unmöglich ist. Nichts desto trotz selbstverständlich darauf achten, dass man die Beweise tatsächlich versteht!

Andere Meinung: Der Zeitaufwand ist bei mir ungefähr hingekommen, für manche Beispiele braucht man echt etwas Bedenkzeit, 2h sind aber eher die Ausnahme. Allerdings, dem Punkt, dass VO und UE nicht zusammenhängen kann ich aber absolut nicht zustimmen! Die Folien genau durchlesen, die vorhanden Beispiele selbst nachvollziehen und etwas Verständnis in der Materie reichen vollkommen um alle Übungsbeispiele ohne weiterer Hilfe zu lösen. Da besonders die Beweise nicht gerade Schema F sind, ist es aber notwendig, die Materie wirklich zu verstehen, dann gehts auch ohne Google.

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Tipps[Bearbeiten]

noch offen

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

  • Meinung aus WS 2017:
    • Die LVA hat zwar nur 7 prüfungsrelevante Foliensätze (ca. 230 Folien), die haben es aber doch durchaus in sich. Während bei TIL und FMOD noch mit vielen Beispielen gearbeitet wurde, sind es bei EWBS eher Beweise, die zur Verdeutlichung von Sachverhalten verwendet werden. Die Folien sind außerdem auf Englisch. Grundsätzlich gilt es EWBS keinesfalls zu unterschätzen, auch wenn man nur positiv sein möchte, wird man wohl schwer an den 125 h (= 5 ECTS) vorbeikommen. Eine intensive Woche Vorbereitung für den Test sollte man auch einplanen. Wenn man die Übungsbeispiele nicht oder nur wenige davon gemacht hat, eher zwei Wochen. Die Organisation ist aber ordentlich und Fragen werden im TISS äußerst schnell vom Assistenten beantwortet. Die Tutor(innen)?stunden sind auch sehr hilfreich.
  • Meinung aus WS 2016:
    • Die Vorlesung sind im Informatik HS gehalten und die Akustik ist ziemlich schlecht. Außerdem nuschelt Tompits die ganze Zeit und man kann fast gar nichts verstehen. Trotzdem sind die Vorlesungen sehr empfehlenswert, weil viele Sachen gut erklärt werden und allein drauf zu kommen ist schon eine Herausforderung!
  • Meinung aus WS 2013:
    • Vortrag: gut
    • Übungsblätter: genug Zeit dafür einplanen, vor allem wenn man mit Beweisen auf Kriegsfuß steht (solide TIL-Kenntnisse reichen in der Regel nicht aus! Formeln mit Tableaux (diese sehen in EWBS übrigens auch anders aus als in TIL) zu beweisen ist nur erlaubt wenn auch explizit in der Angabe, Wahrheitstabellen sind ein absolutes NO-GO und dürfen nicht verwendet werden; indirekte Beweisführung, Vollständige Induktion und der richtige Umgang mit Interpretationen in PL1 ist das tägliche Brot!
    • Programmieraufgabe: auch hierfür genug Zeit einplanen, kommt wahrscheinlich auch auf das Vorwissen an (LogProg). Generell ist es zu schaffen - die Übungsblätter sind wesentlich aufwändiger und schwieriger
    • Tutorenbetreung: Spitze und einfach Klasse, die kümmern sich echt um die Studenten und wollen einem weiterhelfen. Kann nur empfehlen die angebotenen Stunden auch zu nutzen, egal ob man wo nicht weiterkommt oder nicht! Einfach hingehn und zuhören bringt extrem viel, da man vielleicht auch Fehler in seinen Lösungen bemerkt
    • Prüfung: Die Beispiele haben sich beim Egly-Teil ziemlich geändert - vor allem bezüglich Schwierigkeitsgrad. Früher wurde immer ein Textbeispiel gegeben, dass dann in eine Wissensbasis abzuleiten war. Danach noch eine Anfrage, und dann noch semantisch beweisen (manchmal sogar mit Tableau-Kalkül) ob sie aus der Wissensbasis folgt. Jetzt kann man mit allem rechnen, beim 2. Antritt aus WS13 waren z.B. die natürlichen Rechenoperationen und generelle Eigenschaften von natürlichen Zahlen (größer, kleiner, es gibt immer nur einen Nachfolger etc.) in PL1 zu formulieren. Der Tompits-Teil ist aber dennoch recht ähnlich geblieben wie in vorigen Semestern. Hervorzuheben ist generell, dass weitaus mehr Beweise durchzuführen sind, als in alten Prüfungen. Daher nicht nur Theoreme lernen, sondern auch beweisen können!
    • Mein Tipp für die Prüfung: Ignoriert anfgangs das Beispiel 1. Dieses besteht zu einem großen Teil meist aus in der Regel unlösbaren (selbst bei unbegrenzter Zeit) 1++++Schüler Fragen. Daher Anfangs weder wertvolle Zeit noch Konzentration verschwenden und bei Beispiel 2 beginnen. Man muss bei dieser Prüfung leider akzeptieren, dass man von vornherein nur auf etwa 75% der Punkte spielt. Dass es natürlich sehr lästig, frustrierend und unfair ist, dass alles gelernt zu haben, kein Garant dafür ist, alle Beispiele lösen zu können ist natürlich eine andere Sache...aber vielleicht erinnert sich Herr Egly ja doch eines Tages wieder zurück, was realistische Anforderungen in der Studienzeit sind. Eine hohe Durchfallquote gilt in dieser LVA offenbar leider als Qualitätskriterium und nicht als Zeichen einer mangelhaften Vermittlung der für den Test erforderlichen Kenntnisse bzw. es werden einfach unpassende Tests gestellt, was um fair zu bleiben, das eigentliche Problem ist. Die Betreuung ist zwar nicht immer freundlich aber trotz allem durchaus bemüht. Nichts desto trotzt: Positiv zu sein, sollte machbar sein, aber vorher viel üben. Leider auch etwas eine Schnellschreibübung...eine Fähigkeit die sehr essentiell ist, beim Universitätsstudium zu vermitteln...ebenso wie die Botschaft, dass sich lernen nicht lohnt...