TU Wien:Einführung in wissensbasierte Systeme LU (Fink)

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In der Studienplanänderung 2011 der Technischen Universität Wien wurde "Einführung in wissensbasierte Systeme LU" aus dem Studienplan gestrichen.

  • Studierende der TU, die im WS11 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können diese LVA nicht mehr für ihr Studium als Pflicht- bzw. Wahlfach verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS11 inskribiert waren, können, sofern sie für diese LVA ein Zeugnis haben, dieses Fach gemäß den Übergangsbestimmungen verwenden.
    • Ist dieses Fach eine Vorlesung, so muss es (wie immer) noch 3 weitere Semester Prüfungen geben.

Für Details siehe bitte auch das FAQ Studienplan 2011.


Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Programmierung eines Diagnose- und eines Planungstasks mit Hilfe von DLV.

Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Ablauf[Bearbeiten]

Am Anfang des Semesters gibt es zwei Einführungsvorlesungen ohne Anwesenheitspflicht, die aber hilfreich sind. Über den Stoff der ersten Vorlesung (Answer Set Programming mit DLV) gibt es einen Einstiegstest im Multiple Choice-Verfahren, der auf Grund seines Schwierigkeitsgrades auch im Drogenrausch um drei Uhr morgens bestanden werden könnte.

Anmerkung: Es ist trotzdem nicht empfehlenswert den Test um drei Uhr morgens im Drogenrausch zu machen, da er in die Note einfließt, und einige unerwartete Ergebnisse hervorbringt - die Fragen sind einfach knifflig gestellt (siehe Thread im Informatik-Forum https://www.informatik-forum.at/forum/archiv/archiv-aa/nicht-mehr-angebotene-lvas/einf%C3%BChrung-in-wissensbasierte-systeme-lu/84226-einstiegstest-ws10)

Nach dem Einführungsteil sind zwei Übungsbeispiele selbständig zu lösen. Bei Unklarheiten bezüglich der Beurteilung wird man gegen Ende des Semesters noch zu einem weiteren Gespräch mit der Lehrveranstaltungsleitung eingeladen.

Das erste Übungsbeispiel befasst sich mit Diagnose, das zweite mit Planen. Vom Schwierigkeitsgrad her einfacher als Logprog.

Seit/ab WS0910 gibt es aufgrund der gestiegenen Studentzahl keine Abgabegespräche. Die Punkte werden durch auto. Testfälle ermittelt. Dafür gibt es eine 2te Deadline bei der man die Aufgabe nochmal abgeben kann. Zusätzlich gibt es noch einen Endtest.

Prüfung[Bearbeiten]

Seit dem WS09 gibt es einen Abschlußtest. Dieser dauert 1h und fragt Theorie aus den Folien und praktische Aufgaben. Die praktischen Aufgaben sind aber sehr leicht, und sollten bei selbständigen lösen der Aufgaben kaum ein Problem darstellen.

Dabei ist besonders zu beachten, dass eine positive Absolvierung dieses Tests (mind. 15 von 30 Punkten) notwendig, um eine positive Gesamtnote zu bekommen. Üblicherweise sind solche Abschlußteste bei Lehrveranstaltung der Typ LU nicht vorgesehen.

Dauer der Zeugnisausstellung / Bekanntgabe der Noten[Bearbeiten]

  • Prüfung am 26.01.2010: die Noten wurden am 06.03.2010 bekanntgegeben (fast 6 Wochen nach der Prüfung)
  • Prüfung am 26.01.2011: die Noten wurden am 10.03.2011 bekanntgegeben (über 6 Wochen nach der Prüfung)
  • Prüfung am 24.03.2011: die Noten wurden am 11.04.2011 bekanntgegeben (2,5 Wochen nach der Prüfung; war aber nur ein Nebentermin)
  • Prüfung am 30.06.2011: die Noten wurden am 05.08.2011 bekanntgegeben (5 Wochen nach der Prüfung)

Zeitaufwand[Bearbeiten]

  • Kommt auf die Vorkenntnisse an pro Bsp wahrscheinlich 6-15 h
  • Das 1. Beispiel wurde in 2 Tagen (ohne Vorlesungsbesuch) mit 25 von 30 mögliche Punkte mit Hilfe von http://www.informatik-forum.at erfolgreich geschafft.
  • Test: 1-2 h Folien durchlesen und Übungsbsp nochmal anschauen.

Tipps[Bearbeiten]

  • Auf jeden Fall die Einführungsveranstaltung besuchen.
  • Einige Files die zum Testen des Programms benötigt werden, werden mit der Angabe mitgeliefert. Aber leider nur im PDF. Unbedingt abschreiben und nicht kopieren! Beim Kopieren aus einem PDF werden immer wieder mal Zeichen weggelassen, ohne dass man das bemerkt. Blöd wenn man dann deshalb Zeit mit Fehersuche verliert.

Literatur[Bearbeiten]

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

  • Plagiatscheck: Die Angaben werden sehr genau spezifiziert (in richtung step-by-step) dh. Lösungen schaun meistens sehr ähnlich aus, jedoch werden Abgaben durch einen Plagiatschecker laufen gelassen. Dieser hat bei einigen nachweisliche false-positiv geliefert. Abgabe wurde niemanden gezeigt und angeblich war es die gleiche eines Kollegen, den man nicht kennt. Punkteabzüge sind saftig: je nachdem, üblich bei einer Umgfrage: ca. 25 % (von den gesamtpunkten) pro Beispiel

Man bekommt zwar die Möglichkeit bei einem Gespräch zu beweisen, dass man das Beispiel selbst gelöst hat die Art wie dieser "Beweis" erbracht werden muss ist allerdings mehr als seltsam. Um zu beweisen dass man das Beispiel selbst gelöst hat muss man Theoriefragen aus Themengebieten beantworten die mit dem Beispiel nicht viel zu tun haben.

Bei dem Plagiatscheck werden folgende Dinge nicht berücksichtigt (von dem Tool weggerechnet):

  • Kommentare
  • Whitespaces und Zeilenumbrüche
  • Variablenumbenennungen
  • Anordnung der Klauseln innerhalb einer Datei

Dies führt dazu, dass jeder mit jedem mind. 60-70% Übereinstimmung hat.

Die Zeugnisausstellung dauert die letzten Jahre immer länger als die gesetzlich festgelegte Höchstdauer von einem Monat. Auch auf mehrmaliges Nachfragen, kam von der Lehrveranstaltungsleitung keine Rückmeldung, warum das Bewerten der Tests so lange dauert. Wer also das Zeugnis früher als 6 Wochen nach der Prüfung braucht, sollte mit der LVA-Leitung Kontakt aufnehmen.

Ich persönlich finde es eine Frechheit, dass die LVA-Leitung ohne Grund sich einfach so lange Zeit lässt. Wenn ihr auch der Meinung seid, beschwert euch bei der Fachschaft über Prof. Fink und Prof. Tompits. --W1n5t0n 23:08, 10. Mär. 2011 (CET)