TU Wien:Einführung in wissensbasierte Systeme VU (Egly)/Prüfung 2013-01-30/Beispiel 3

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Sei M eine Interpretation und P ein grundiertes Programm

1. Definieren Sie den Begriff des Reduktes PM

2. Wann ist M ein Answer Set von PM?

Lösungsvorschlag

1.

PM={a1∨…∨an:−b1,…,bk|a1∨…∨an:−b1,…,bk,notbk+1,…,notbm∈P und {bk+1,…,bm}∩M=∅}

2.

M ist ein AS von P genau dann wenn es eine minimale Menge von Literalen ist die ein Modell von PM ist

Gegeben seien folgende Programme (a,b,c sind Grundatome):

P = {a :- not a, a :- a}
Q = {b :- not b, a :-a}
R = {a∨b :- , a∨c :- }

Für welche der folgenden Programme ist {a} das einzige Answer Set?

(i) P∪a

(iI) Q∪a

(iii) R

(iv) Q∪R

Lösungsvorschlag

(i)  : richtig

(ii)  : falsch

(iii)  : falsch

(iv)  : falsch

Betrachten Sie folgendes Programm (a, b, c sind Grundatome):

P={c∨¬b:−,¬b∨a:−,c∨a:−}

Geben Sie eine Menge Q von Constraints an sodass P∪Q nur {a, c} als Answer Set besitzt. (6 Punkte)

Lösungsvorschlag:

{¬b,c}∈AS(P)

{a,¬b}∈AS(P)

{a,c}∈AS(P)


⇒Q={:− ¬b}

Was versteht man unter einer abduktiven Diagnose eines abduktiven Diagnose Problems (H,T,O)?

Lösungsvorschlag

Eine Menge S ist eine abduktive Diagnose eines abducktiven Diagnose Problem (H,T,O) wenn für sie gilt:

S⊆H und S∪T⊨O

Dürfen Programmregeln für konsistenz-basierte Diagnose in DLV Disjunktion enthalten?

(2 Punkte)

Lösungsvorschlag:

Nein