TU Wien:Geographische Geschichte des Computers VO (Zemanek)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Die Informatiklegende Prof. Heinz Zemanek erzählt über die Geschichte des Computers.

Ablauf[Bearbeiten]

Keine Anwesenheitspflicht, keine Übungen. Die Vorlesung findet jedes Wintersemester statt. Weitere Vorlesungen von Prof. Zemanek:

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine.

Vortrag[Bearbeiten]

Prof. Zemanek hat einen angenehmen Vortragsstil, er schmückt die Vorträge mit netten Anekdoten aus.

Prüfung[Bearbeiten]

Prüfung aktuell: Ab Wintersemester 2006/07 gibt es eine Beschränkung der Anzahl der Prüfungsteilnehmer auf ca. 50, nachdem im Jänner 2006 508 Studierende zur Prüfung angetreten sind. Nur diejenigen, die sich zu Semesterbeginn zu der Vorlesung anmelden, können sich zur Prüfung anmelden. In Einzelfällen kann man dennoch zur Prüfung antreten, das muss man sich jedoch mit der Sekretärin ausmachen.

Die Prüfung findet an mehreren Terminen statt. Prof. Zemanek stellt einzelnen Personen unter den rund 20 Anwesenden einfache Fragen.


Prüfung alt: Die "Prüfung" lief bis 2005/2006 folgendermaßen ab: Im vollgestopften Zemanek-Hörsaal (ja, der wurde nach ihm benannt) sitzen/stehen/hocken alle "Prüfungskandidaten" und warten, bis eine Liste durchgeht, auf die sie ihren Namen, Matrikelnummer und ihre Studienkennzahl (keine Unterschrift, ein Schelm wer hier Böses plant!) schreiben. Dazu kreuzt man an, ob man ein Zeugnis für "Geographische Geschichte des Computers", die einstündige VO "Abstrakte Computer-Architektur" oder beides will. Die Noten werden dann mit "einem Würfel, welcher nur Einsen und Zweien aufweist", ausgewürfelt. Der Ordnung halber wählt Prof. Zemanek nach einem kurzen Zusammenfassungsvortrag dann noch stochastisch Leute aus der Menge aus, welchen er jeweils eine Frage stellt. Dies beschränkt sich jedoch auf vier bis fünf Leute in den vordersten Reihen und die Qualität der Antwort hat keinerlei Auswirkung auf die Note. Er stellt die Fragen dabei eher aus geographischer Perspektive - Fragen waren zB, welche Entwicklungen es in den Niederlanden, in England oder in Deutschland gab.

Wie bereits erwähnt, ist die Prüfung gut besucht. Wenn sie um 10h15 beginnt, so bekommt man im Normalfall gegen 9h30 schon keinen Sitzplatz mehr, wer pünktlich um 10h kommt kann gleich 45 Minuten auf den zweiten Termin warten. Hauptgründe für diesen Troubel:

  • die Prüfung findet nur einmal im Jahr (Ende Jänner) statt
  • das Fach ist Wahlfach für die Studienrichtung Informatikmanagement
  • viele wollen ein Zeugnis mit dem Namen "Zemanek" drauf
  • es hat sich bereits herumgesprochen, dass die Prüfung sehr billig ist

Professor Zemanek regt sich alljährlich über diesen übertriebenen Trubel auf und wenn man ihm so zuhört bekommt man fast ein schlechtes Gewissen, so billig ein Zeugnis abzustauben. In Anbetracht der ersten drei oben genannten Gründe und der Tatsache, dass bereits die Vorlesung sehr voll ist und man dort schwer einen Sitzplatz bekommt, braucht man sich eigentlich nicht dafür schämen, wenn man nur zur Prüfung kommt.

Literatur[Bearbeiten]

Heinz Zemanek - "Vom Mailüfterl zum Internet - Geschichte, Perspektiven und Kritik der Informationstechnik" - Wiener Vorlesungen - Picus Verlag, ISBN 3-85452-378-5 um 7,90€ ein ganz günstiges Buch, ist in 1-2 Stunden durchgelesen, da es im A5 Format ist und nur an die 60 Seiten hat. Enthält eine Rede Zemaneks, die einen Teil seiner Vorlesung abdeckt.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

1-2 Stunden dort sitzen/stehen und sich in die Liste schreiben.

hilfreiche Links[Bearbeiten]

Erfahrungsberichte aus dem Informatikforum:

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Alpha 1 Wiki Bietet Mitschriften und Audiomitschnitte der Vorlesung, Stand WS03. Die Mitschrift umfasst in etwa 18 Seiten und ist schnell durchgelesen, wenn man es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ganz unvorbereitet hinzugehen.

Tipps[Bearbeiten]

  • Wer die Zeit hat, sollte doch auf jeden Fall mindestens einmal in die Vorlesung kommen, um Prof. Zemanek live zu erleben. Bei der Prüfung bekommt man nämlich inmitten der Menschenmassen nicht viel von ihm mit.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen