TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 144

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Seien f:A→B und g:B→C surjektive Abbildungen. Man zeige, dass dann auch h=g∘f:A→C surjektiv ist. ((g∘f)(x)=g(f(x)))

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Surjektivität
Surjektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

Jedes Element der Zielmenge tritt mindestens einmal als Funktionswert auf: ∀b∈B ∃a∈A:b=f(a)

Verkettung

Kategorie:Verkettung


Anmerkung: ∘ steht für eine Verkettung. --Mnemetz 16:55, 21. Nov 2005 (CET)

Eine Abbildung f:A→B ist surjektiv, wenn für alle b∈B mindestens ein a∈A existiert, sodaß f(a)=b.

Wir müssen daher nun zeigen, dass bei der Hintereinanderausführung g∘f:A→Cfür alle c∈C mindestens ein a∈A existiert, sodass f(a)=c:

(g∘f)(a)=g(f(a))=c∃ a∈A∀c∈C

Da die Abbildung g surjektiv ist, gibt es ein b∈B für alle c∈C, sodass:

g(f(a)⏟=b)=g(b)=c

Da auch f surjektiv ist, gibt es auch tatsächlich ein a∈A für alle b∈B mit:

f(a)=b

Daraus folgt, dass es ein a∈A für alle c∈C gibt, für die

g(f(a))=c

gilt. Das bedeutet, dass die Hintereinanderausführung g∘f der surjektiven Abbildungen g und f selbst auch surjektiv sein muss.