TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen SS10/Beispiel 61

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Zu folgenden konvergenten Zahlenfolgen bestimme man den Grenzwert:

(a) xn=n3−4n2−4n+12n3+1

(b) xn=n2+3−n2+1

Lösungsvorschlag

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xn=n3−4n2−4n+12n3+1=n3⋅(1−4n−4n2+1n3)n3⋅(2+1n3)=1−4n−4n2+1n32+1n3

limn→∞(1−4n−4n2+1n3)=1

limn→∞(2+1n3)=2

limn→∞(1−4n−4n2+1n32+1n3)=limn→∞(1−4n−4n2+1n3)limn→∞(2+1n3)=12

xn=n2+3−n2+1=n2+3−n2+11=(n2+3−n2+1)⋅(n2+3+n2+1)n2+3+n2+1=n2+3−n2−1n2+3+n2+1=2n2+3+n2+1=2n2⋅(1+3n2)+n2⋅(1+1n2)=2n⋅1+3n2+n⋅1+1n2=2n⋅(1+3n2+1+1n2)


limn→∞1+3n2=1

limn→∞1+1n2=1

limn→∞(1+3n2+1+1n2)=limn→∞1+3n2+limn→∞1+1n2=1+1=2

limn→∞n⋅(1+3n2+1+1n2)=limn→∞n⋅limn→∞(1+3n2+1+1n2)=∞⋅2=∞

limn→∞2n⋅(1+3n2+1+1n2)=limn→∞2limn→∞n⋅(1+3n2+1+1n2)=2∞=0


Hinweis: Es ist leichter, wenn man die beiden Terme getrennt betrachtet, und einzeln zum Bruch erweitert. (Wurzel*Wurzel/Wurzel). Wenn man dann noch oben und unten das n^2 heraus hebt, bekommt man für jeden Term als lim 2/wurzel(2), und zuletzt 0.

Frage: Wieso überhaupt zum Bruch erweitern? ohne dem kommt man wie hier bei einem der späten schritte drauf das beide wurzeln zu 1 gehen, dann hat man 1 - 1 = 0 stehen ohne das man jemals irgendetwas erweitert hat