TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS06/Beispiel 109

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Seien f:A→B und g:B→C surjektive Abbildungen. Man zeige, daß dann auch h=g∘f:A→C surjektiv ist. ((g∘f)(x)=g(f(x)))

Anmerkung: ∘ steht für eine Verkettung. --Mnemetz 16:55, 21. Nov 2005 (CET)

Eine Abbildung f:A→B ist surjektiv, wenn für alle b∈B mindestens ein a∈A existiert, sodaß f(a)=b.

Wir müssen daher nun zeigen, daß bei der Hintereinanderausführung g∘f:A→Cfür alle c∈C mindestens ein a∈A existiert, sodaß f(a)=c:

(g∘f)(a)=g(f(a))=c∃ a∈A∀c∈C

Da die Abbildung g surjektiv ist, gibt es ein b∈B für alle c∈C, sodaß:

g(f(a)⏟=b)=g(b)=c

Da auch f surjektiv ist, gibt es auch tatsächlich ein a∈A für alle b∈B mit:

f(a)=b

Daraus folgt, daß es ein a∈A für alle c∈C gibt, für die

g(f(a))=c

gilt. Das bedeutet, daß die Hintereinanderausführung g∘f der surjektiven Abbildungen g und f selbst auch surjektiv sein muß.