TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS07/Beispiel 10

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Man beweise mittels vollständiger Induktion

∑j=1nj(j+1)=n6(2n2+6n+4), wobei (n≥1)

(i) Induktionsanfang
n=1:n=1→2=16(2+6+4)=126=2

(ii) Induktionsschritt

Induktionsvoraussetzung:

∑j=1nj(j+1)=n6(2n2+6n+4) für ein beliebiges n≥1

Induktionsbehauptung:

∑j=1n+1j(j+1)=n6(2n2+6n+4)+(n+1)(n+2)



∑j=1n+1j(j+1)=n(n+1)(2n+4)+(n+1)(6n+12)6

∑j=1n+1j(j+1)=(n+1)(2n2+10n+12)6

∑j=1n+1j(j+1)=n+16(2(n+1)2+6(n+1)+4)        q.e.d.


Lösung von Schnuffel:

Hab mir das Beispiel für den Test angesehen und habe den Eindruck, dass bei der oben geposteten Lösung Behauptung und Beweis irgendwie verdreht sind. Hier meine Lösung:


Induktionsanfang:

siehe obige Lösung


Induktionsannahme:

siehe obige Lösung


Induktionsbehauptung:

∑j=1n+1j(j+1)=(n+1)6(2(n+1)2+6(n+1)+4)

=(n+1)(2n2+4n+2+6n+6+4)6

=(n+1)(2n2+10n+12)6

=2n3+12n2+22n+126

=2n(n2+6n+11)6+2


Induktionsbeweis:

(n)(2n2+6n+4)6+(n+1)(n+2)

=2n3+6n2+4n6+n2+3n+2

=2n3+6n2+4n+6n2+18n+126

=2n3+12n2+22n+126

=2n(n2+6n+11)6+2


q.e.d