TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS07/Beispiel 442

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Man untersuche nachstehende Folgen im Hinblick auf Monotonie, Beschränktheit und bestimme gegebenenfalls mit Hilfe der bekannten Rechenregeln für Grenzwerte den Grenzwert lim⁡an.

a0=2,an+1=an+1 für alle n≥0

Lösungsvorschlag von Luki

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Angabe lesen wir heraus: ao=2 und an+1=an+1

daraus folgt

a1=ao+1=2+1=3

a2=a1+1=3+1

a3=a2+1=3+1+1

was bedeutet, dass

a0>a1>a2>a3>....

Es ist dadurch anzunehmen, dass es sich um eine streng monoton fallende Folge handelt.


Also nehmen wir folgendes an:

an>an+1

das wird nun ausgerechnet:

an>an+1 |2

an2>an+1

an2−an−1>0


Jetzt benutzen wir die Formel für die Quadratische Gleichung:

a2−a−1=0

=>

an=12±124+1

=>

an=1,618 ist der Grenzwert.

(Das negative Ergebnis - -0.6irgendwas - kann weggelassen werden, da die negativen Zahlen nicht behandelt werden)

Als Beweis setzen wir das nun noch in die Formel ein und erhalten:

1,6182−1,618−1=0 q.e.d.

- Luki (Ich hoffe ich habs richtig erklärt)


Siehe TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS07/Beispiel 440


Diskussion im Informatik-Forum: Beispiel 442