TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 388

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Seien φ:G→H und ψ:H→K Gruppenhomomorphismen. Man zeige: ψ∘φ:G→K ist auch ein Gruppenhomomorphismus.

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Lösungsvorschlag

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Die Verkettung von Funktionen ist wie folgt definiert: (g∘f)(x):=g(f(x)) (Quelle: Wikipedia)

Wir verwenden die Gruppen G, H und K mit den Operationen ∙, ⋆ und ∗. Ausserdem soll gelten

a,b∈G
c,d∈H
x,y∈K

Da φ(G) und ψ(H) Gruppenhomomorphismen sind, wissen wir, das die folgenden beiden Gleichungen gelten:

φ(a∙b)=φ(a)⋆φ(b)
ψ(c⋆d)=ψ(c)∗ψ(d)

Zu zeigen ist jetzt laut Angabe die folgende Behauptung:

ψ∘φ(a∙b)=ψ∘φ(a)∗ψ∘φ(b)

Wenn wir jetzt die Definition der Verkettung einsetzen erhalten wir

ψ(φ(a∙b))=ψ(φ(a))∗ψ(φ(b))

Einsetzen der Gleichung für den ersten Gruppenhomomorphismus auf der linken Seite bringt uns auf

ψ(φ(a)⋆φ(b))=ψ(φ(a))∗ψ(φ(b))

Und das diese Gleichung gültig ist, sieht man, wenn man φ(a)=c und φ(b)=d einsetzt. Dadurch erhält man nämlich nichts anderes als die Gleichung des zweiten Gruppenhomomorphismus.

mfg, W wallner