TU Wien:Mathematik 2 UE (diverse)/Übungen WS10/Beispiel 8

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Wird der Wechselstroms i(t)=i0sin⁡(t) gleichgerichtet, so ergibt sich ein pulsierender Gleichstrom der Form

(a) i1(t)={i0sin⁡(t)0≤t≤π0π<t<2π beim Einweggleichrichter bzw.

(b) i2(t)=|i0sin⁡(t)|,0≤t≤2π beim Doppelgleichrichter.

Man ermittle den Gleichrichtwert des Wechselstromgleichrichters, d. i. der Mittelwert der Stromstärke i1(t) bzw. i2(t) auf dem Intervall [0,2π] (Skizze).

Lösungsvorschlag

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i1‾=∫0πi0sin⁡tdt+∫π2π0dt2π=i02π∫0πsin⁡tdt=i02π(−cos⁡t)|0π=i02π(−cos⁡π−(−cos⁡0))=i02π(1+1)=i0π

Von 0 bis π ist der Sinus sowieso positiv, durch −sin wird der Sinus im Bereich π bis 2π positiv.

i2‾=∫0πi0sin⁡tdt+∫π2π−i0sin⁡tdt2π=i02π(∫0πsin⁡tdt−∫π2πsin⁡tdt)=i02π((−cos⁡t)|0π−(−cos⁡t)|π2π)=i02π((−cos⁡π−(−cos⁡0))−(−cos⁡2π−(−cos⁡π)))=i02π(cos⁡2π−cos⁡π−cos⁡π+cos⁡0)=i02π(1+1+1+1)=2i0π