TU Wien:Mathematisches Arbeiten VU (Hetzl)/Übungen 2023W/Beispiel 6

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Aufgabe 1. Geben Sie eine beschreibende Darstellung (verwenden Sie die Notation {x I P(x)} oder eine ihrer in der Vorlesung beschriebenen Abkürzung) der Menge ...

a) ... der Primteiler eines gegebenen n ∈ ℤ
b) ... der reelen Zahlen die größer als ihr eigenes Quadraht sind
c) ... der k-ten Wurzel eines gegebenen z ∈ ℂ
d) ... der Teilmengen der ganzen Zahlen die keine zwei relativ primen Elemente enthalten

Aufgabe 2. Seien A, B, C Mengen. Beweisen oder widerlegen Sie:
a) A×(B∪C)=(A×B)∪(A×C)
b) (A∪B)∩(B∁∪C)⊆A∪C

c) P(A)×P(B)=P(A×B)

Dieses Beispiel ist als wrong markiert. Ist dies falsch oder ungenau? Aktualisiere den Lösungsstatus (Details: Vorlage:Beispiel)


Lösungsvorschlag von Marco Z.

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

a) A = (p ∈ ℙ: p | (n ∈ ℤ))

b) B = (g ∈ ℝ: g>g2)

c) C = (w: w = z∈ℂk)

d) D = (t⊆ℤ:∀x1,x2:ggt(x1,x2)≠1

⊆ : x sei ein Element der linken Seite. Das kartesische Produkt besteht also nun aus den Paaren (x,y) mit x∈A und y∈(B∪C). Daraus folgt y∈(B∪C)⇒y∈B∪y∈C⇒((x,y)∈A×B)∪((x,y)∈A×C) [Wenn (x,y) möglich ist, dann ist y Element von B oder C, folglich muss (x,y) auch ein Element von A x B oder A x C sein.]

⊇ : x sei ein Element der rechten Seite. Das kartesische Produkt besteht also nun aus den Paaren (x,y) mit x∈A und y∈(B∪C). Daraus folgt ((x,y)∈A×B)∪((x,y)∈A×C)⇒y∈B∪y∈C⇒y∈(B∪C).


Alternativ:

Es gilt

x∈A;y∈(B∪C)⇒y∈B∪y∈C⇒((x,y)∈A×B)∪((x,y)∈A×C)

und

x∈A;((x,y)∈A×B)∪((x,y)∈A×C)⇒y∈(B∪C)⇒y∈B∪y∈C
Nicht ganz Richtig - mit der Prompt " (A or B) and ((Complement B)or C) subset (A or C)" kommt aber das selbe Venn Diagramm bei wolfram-alpha hinaus
Nicht ganz Richtig - mit der Prompt " (A or B) and ((Complement B)or C) subset (A or C)" kommt aber das selbe Venn Diagramm bei wolfram-alpha hinaus

Links das Venn-Diagramm der Aussage.

Es folgt eine Wahrheitstabelle für alle Mengen

C B A (A∪B) (B∁∪C) (A∪B)∩(B∁∪C) A∪C
0 0 0 0 1 0 0
0 0 1 1 1 1 1
0 1 0 1 0 0 0
0 1 1 1 0 0 1
1 0 0 0 1 0 1
1 0 1 1 1 1 1
1 1 0 1 1 1 1
1 1 1 1 1 1 1





nehmen wir an X={∅},Y={∅,{∅}} daraus folgt:

X×Y={<∅,∅>,<∅,{∅}>}

das Kreuzprodukt P(X×Y) hat 22 Elemente, während P(A)×P(B),2∗4=8 Elemente hat. Es stimmt also nicht einmal die Anzahl der Elemente überein.