TU Wien:Multimedia Produktion 1: Materialien & Tools LU (Pölsler)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Einführung in die Produktion nicht-interaktiver audiovisueller Medien. Drehbuch, Regie, Filmen, Video Post-production, Audio Production, ...

Verwendete Software[Bearbeiten]

  • Adobe Premiere (Videoschnitt)
  • Adobe Audition (Audioverarbeitung)
  • QuickTime Pro 7

man kann aber auch andere Software verwenden z.B.:

  • Audacity (Audioverarbeitung)
  • SUPER (Konvertierung der MM Files)

Ablauf[Bearbeiten]

Am Anfang der Lehrveranstaltung gibt es eine Vorbesprechung und zwei Themen-basierte Vorträge

  • PÖSLER: Video Production, Regie, Plot und Treatment schreiben, etc...
  • LAUDISI: Audio Production, Umgang mit Mikrofon, etwas Audiotheorie, etc... (wird in Englisch gehalten, man kann ihr aber auf deutsch Fragen stellen.)

Für den Übungsteil wird ein Themen-Schlagwort vorgegeben, zu dem dann ein 3:30 langer Film geschrieben, gedreht und geschnitten werden muss. Die Arbeit erfolgt in Kleingruppen zu je 3 Leuten.

Es gibt etwa 7-8 Meilensteine während der Übung die sich (in etwa) folgendermaßen gliedern:

  • Gruppenbildung
  • Abgabe des Plots / Treatments
  • Abgabe des Drehbuchs
  • Video1 - Meeting mit Hr. Pösler zur Besprechung der Visuellen Durchführung
  • Audio 1 - Meeting mit Fr. Laudisi (Audio Besprechung)
  • Video 2 - 1. Zwischenabgabe eines Rohschnitts des bereits vorhandenen Materials (der Termin ist schwachsinnig, weils noch vor dem letzten Drehtermin für die meisten liegt. da wird in 2 min irgendwas zusammengebracht und abgegeben. Ton ist dabei egal)
  • Audio 2 - Video fast in Endform - Termin ist ca. 1-2 Wochen vor Endabgabe (Übergänge und Lautstärke werden beachtet, sie gibt viele Tipps, was man da besser machen sollte)
  • Endabgabe - Meeting mit Hr. Pösler, Abgabe der DVD

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine. Es wird alles im "Crash Kurs" Format in den Einführungsvorträgen behandelt, aber eben nur sehr kurz. Erfahrung mit Videoschnitt, Audiobearbeitung, Kamerahandling ist natürlich sehr von Vorteil.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Es gibt eine Note für Audio, Video und eine Tutorennote. Die Tutorennote wird danach vergeben wie pünktlich man ist, ob man die Abgaben richtig benannt hat usw. Abgegeben werden zwischen durch Videofiles. Am Ende eine DVD.

Auch wenn es in einem solchen Themengebiet keine "objektive" Benotung geben kann, wird generell sehr fair benotet. Wer ein Sehr Gut möchte, muss sich aber schon sehr ins Zeug legen. Der Film muss im Gesamten gut wirken. Audiovisuelle Qualität, Einsatz von Musik, Inhaltliche Güte, etc... Jeder der schonmal einen Film gesehen hat und etwas Beobachtungsgabe besitzt, sollte seine Arbeit selbst gut genug einschätzen können.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

SS09: Nur einige Tage nach der Endabgabe.

WS15: Endabgabe am 28.01, E-Mail mit Note am 18.02, Zeugnis am 28.02.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Der Zeitaufwand hängt wirklich sehr stark vom eigenen Engagement bzw. der Motivation der Gruppe ab. Prinzipiell empfiehlt sich, mindestens zwei ganze Tage (also etwa 16 Stunden) für das Drehen einzuplanen um beim Schnitt genug Material zu haben.

Für den Schnitt können nochmal insg. etwa 5-15 (oder mehr, je nach Grad des angestrebten Perfektionismus) Stunden einmalig gerechnet werden.

Erfahrungen im den jeweiligen Bereichen helfen natürlich den Zeitaufwand immens zu senken.

Literatur[Bearbeiten]

Tipps[Bearbeiten]

  • Früh genug Equipment ausborgen! Es ist ungünstig, wenn man beim zweiten Drehtermin anderes Equipment als beim ersten hat.
  • Macht man die LVA im Wintersemester, sollte man beim Drehbuch schreiben bedenken, dass sich das Wetter draußen zwischen erstem und zweitem Drehtermin eklatant verändern kann.
  • Hat man noch nie eine Kamera in der Hand gehabt, sollte man sich unbedingt vom Tutor beim Ausborgen kurz das Teil das man bekommt erklären lassen.
  • Beim Filmen so viel Takes wie möglich (!!) drehen. Nach Möglichkeit aus verschiedensten Perspektiven. Je mehr Material man hat, desto flexibler ist man beim Schneiden. Es ist sehr unangenehm beim Schnitt drauf zu kommen, dass einem Material für einen bestimmten Cut fehlt.
  • Sich unbedingt schon länger vor der Abgabe mit DVD-authoring Software auseinander setzen. Das Thema ist sehr umfangreich, und hat man damit noch nie gearbeitet, kann man da unter Umständen sehr lange sitzen bis die DVD so funktioniert wie sie soll, was natürlich kurz vor der Abgabe sehr unangenehm ist und zu unnötigem Stress führt.
  • Mag. Pölsler mag es wenn das DVD-Cover gut aussieht. Also bloß nicht irgend einen Rohling hinwerfen, sondern sich bisschen Mühe geben!


Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen