TU Wien:Requirements Engineering and Specification VU (Grünbacher)

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Daten[Bearbeiten]


Inhalt[Bearbeiten]

Requirements Engineering.

Neben ein paar offensichtlichen Vorgangsweisen auch ziemlich viel Bullshit-Bingo, Templates, ISO Normen, Checklisten, Management Diagramme.

Ablauf[Bearbeiten]

Die Vorlesung findet geblockt an sechs Terminen zu jeweils drei Stunden statt (Anwesenheitspflicht!). Parallel dazu sind fünf Übungen zu absolvieren, die zu Hause gelöst werden müssen. Die Aufgabe sind in 3er Gruppen zu lösen (TUWEL als Gruppenfindungstool).

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine nennenswerten.

Vortrag[Bearbeiten]

Verdammt langweilig. Abgesehen davon, dass Blöcke zu drei Stunden viel zu lang sind, ist der Vortrag äußerst langatmig. Man sitzt im Halbdunkel, weil man sonst nicht die vom Beamer auf die Leinwand projizierten Folien sieht. Keiner der Vortragenden ist in der Lage, den Vortrag halbwegs interessant zu gestalten. Daher herrscht Anwesenheitspflicht, während der Vorlesung wandert eine Anwesenheitsliste durch den Saal. Ohne Anwesenheitspflicht wäre vermutlich nur eine Handvoll Leute im Hörsaal.

Dass der Stoff an sich streckenweise uninteressant ist und teilweise sogar eine Wiederholung dessen ist, womit man schon in 27 anderen Fächern konfrontiert war (Stichwort "Use Cases"), ändert die Situation nicht zum Besseren.

Zitat Heindl 04-12-09 : "Mein Ziel ist es, dass sie das Konzept eines use cases verstehen." In einer Master-LVA fuer Informatik, wer sich hier noch ernst genommen fuehlt, hat gewonnen. (Update) "Wer von Ihnen hat schon von agilen Konzepten gehoert?"

Andere Meinung: Der Vortrag von Grünbacher (Erster + letzter Block im WS 09) war meiner Meinung nach sehr wohl interessant. Dass zum Thema Req.-Analyse eben auch Dinge gehören, die man zu diesem Zeitpunkt des Studiums schon gehört haben muss, ist nicht die Schuld der Vortragenden.

Übungen[Bearbeiten]

Fünf Übungsaufgaben, Ausarbeitung jeweils als 5-10-seitiges Dokument, elektronische Abgabe im TUWEL, keine Abgabegespräche. Die Angaben dazu sind jeweils nur ein paar Absätze im TUWEL und lassen Details der Ausarbeitung recht unklar.

Pro Abgabe gibt es 8 Punkte, insgesamt also 40. Die Benotung scheint sehr daumen-mal-pi zu sein. Da die Beispiele eher kreative Aufgaben sind, ist eine Bewertung oft schwer nachvollziehbar. Wir haben jedenfalls trotz gewissenhafter Ausarbeitung fast immer 1-1,5 Punkte abgezogen bekommen weil irgendetwas gefehlt hat, nicht eindeutig war oder aus anderen Gründen nicht ihrer (unbekannten) Erwartung entsprochen hat.

Auch kann es vorkommen, dass Punkte abgezogen werden, weil man die Aufgabe zu detailliert gelöst hat.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Schriftliche Prüfung, 90 Minuten Zeit, keine Unterlagen erlaubt. Es werden fünf praktische Aufgaben gestellt, keine Theoriefragen. Alte Prüfungen finden sich bei den Materialien.

WS16: Prüfungsfragen: sehr viel und detaillierte Theorie gefragt. Prüfungsfragen mit vielen Unterpunkten, wobei nicht klar ersichtlich war, welche Unterpunkte wieviel Prozent der gesamten Frage ausmachen. Unübersichtlicher, unstrukturierter Test (in einer Wurst durchgeschrieben), so dass man leicht Unterpunkte übersehen hat. Die Prüfungspunkte wurden nicht in TUWEL eingetragen.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

  • WS08: Prüfung am 21.01.2009, Zeugnis erhalten am 11.03.2009 (ca. 7 Wochen)
  • Nachtermin am 02.04.2009: Ewigkeiten. Nach mehrmaliger Intervention via E-Mail, TUWIS und TUWEL gibt es am 11.06.2009 (10 Wochen!) ein Prüfungsergebnis. TUWIS-Zeugnisbenachrichtigung am 23.06.2009.
  • WS09: Pruefung am 27.1.2010, Noten erhalten am 6.3.2010, Zeugnis: TBD.
  • WS09: Pruefung am 13.4.2010, Noten im TUWEL nicht eingetragen, TUWIS Zeugnis erhalten am 7.6.2010
  • WS10: Pruefung am 26.1.2011, Noten erhalten am 9.3.2011 (6 Wochen), Zeugnis: 01.04.2011 (9 Wochen)
  • WS11: Pruefung am 23.1.2011, Noten erhalten am 1.3.2011 (5 Wochen)
  • WS15: Pruefung am 27.4.2016, Zeugnis erhalten am 6.6.2016 (6 Wochen)
  • WS16: Pruefung am 1.2.2017, Noten/Punkte NICHT im TUWEL eingetragen, Zeugnis erhalten am 9.3.2017 (5 Wochen)

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Gering bis mittel. Neben dem Vorlesungsblock ist noch mit ca. fünf Stunden für jeden der fünf Übungsblöcke zu rechnen. Für die Prüfungsvorbereitung sollte ein Tag reichen, da keine theoretischen Details gefragt werden und eher Kreativität beim Finden von konkreten Requirements gefordert ist.

Unterlagen[Bearbeiten]

Die eher unterdurchschnittlichen Folien gibts im TUWEL.

Tipps[Bearbeiten]

noch offen

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

  • Bessere Folien wären nicht schlecht.
  • Die Vortragenden betonen zwar, dass man in der Vorlesung als Team bereits einiges für die jeweilige Übung vorarbeiten könne, in der Praxis funktioniert dies aber nicht. Die Übungsangaben werden erst nach der Vorlesung online gestellt und behandeln gern ein anderes Beispielprojekt als im Vortrag.
  • Die Auswahl der Themen und deren Reihenfolge wirkt sehr willkürlich und nicht besonders erhellend.
  • Eine interessantere Vorlesung wäre wünschenswert, die Vortragenden sollten sich überlegen wieso eine Anwesenheitspflicht notwendig ist.