Uni Wien:Informatik und Gesellschaft 2 VU (Betz)

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Im Rahmen der Studienplanänderung 2006 der Technischen Universität Wien wurde "Informatik und Gesellschaft 2" in "Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Informatik" umbenannt. Die beiden LVAs sind daher äquivalent.
  • Studierende der TU, die im WS06 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können nur die LVA mit neuem Titel, sofern sie noch nach dem "Studienplan" ein Pflicht-/Wahlfach ist, für ihren Abschluss verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS06 inskribiert waren, müssen genau eine dieser beiden LVAs absolvieren.
  • Studierende der Uni Wien finden Informationen in einem eigenen Banner über oder unter diesem Banner.

Für Details siehe auch FAQ Der Übergang vom alten auf den neuen Studienplan (2006).


Daten[Bearbeiten]

Themen / Ansprüche[Bearbeiten]

Folgende Ziele der LV sind der Einführungsfolie entnommen: "Entwickeln eines Verständnisses für die Veränderungen von Arbeitsorganisation und -markt durch IKT, die sozialen Folgen neuer Arbeitsformen und die gesellschaftliche und individuelle Bedeutung von 'Arbeit'", sowie das Erkennen von "eigene[n] Handlungsoptionen als ArbeitnehmerInnen, ManagerInnen oder ArbeitgeberInnen"

Themen der VO (ebenfalls den Folien entnommen):

  • Einführung in grundlegende Aspekte IKT-gestützter Arbeit
  • Formierung von Arbeit in der kapitalistischen Industriegesellschaft (ursprüngl. Akkumulation, Arbeitsethik)
  • Fordismus-Taylorismus & medientechnische Erwerbsarbeit (1. Phase der Feminisierung der Erwerbsarbeit), Human-Resources
  • Dienstleistungsgesellschaft, PC-Revolution und die 2. Phase der Feminisierung der Erwerbsarbeit
  • IKT & Wandel der Arbeitsorganisation
  • Telearbeit und die sozialen Folgen
  • Geschlechterverhältnis & Neue Arbeit
  • Call Centers
  • Kommerzielle Vergemeinschaftung; work ethic/play ethic
  • Computer & das Ende der Arbeitsgesellschaft

kurze Erklärung zu den Themen kommt noch ...

Benötigte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

de nada - keine

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Ist mensch sehr belesen, und interessiert sowie beschäftigt sich (auch nur peripher) mit den Dingen, welche in der LVA gehandelt werden, so kann mensch den Aufwand den man auf diese Sache verwendet recht flexibel einteilen und auch das Ausmaß selbst bestimmen. Jedoch besteht die Gefahr sich dem Thema mehr als geplant zu verschreiben, sofern man den Vortrag wie manche genossen hat.

Was die VU betrifft, kann ich noch nicht sagen, wie das mit Anwesenheit und Aufwand für den Übungsteil aussieht. Kommt nächstes Semester.

Vortrag[Bearbeiten]

Habe InfGes2 noch als VO erlebt, da gilt sehr, was in Informatik und Gesellschaft 1 VO (Betz) gesagt wurde. Was die VU angeht, gibt es allerdings noch keine Vergleichswerte meinerseits (muss sie aber nächstes Semester besuchen, da ich die Prüfung noch nicht habe, und für die VU blöderweise ein Übungsteil zu absolvieren ist, also spätestens dann kann ich was dazu sagen).

(klemmkeil): VU: Betz dürfte laut seinen Aussagen in der 1. Einheit nur die Prüfung zu Semesterende für die Note heranziehen, es besteht aber Anwesenheitspflicht (max. 3x Fehlen).

(jpetso): Laut Betz kommt ab SS06 ein übungslastigerer LVA-Modus zur Anwendung. Im SS05 wurde der Vorlesungscharakter trotz Umwandlung in eine VU noch beibehalten.

Literatur[Bearbeiten]

Folien auf der Site des Instituts. Literaturhinweise befinden sich die meisten darin. Die interessantesten und auch die aktuellen Hinweise kommen jedoch meist nebenbei in der VO.

Basislektüre:

  • Betz Fritz , Riegler Johanna: Bilder der Arbeit im Spätkapitalismus. Zum strategischen Machtverhältnis von Arbeit, Selbst und Technologien. Wien: Löcker Verlag, 2003.
  • Bühl, Achim: Die virtuelle Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Sozialer Wandel im digitalen Zeitalter. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2000; v.a. Kap. "Die Sozialstruktur der virtuellen Gesellschaft", S. 209-273.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  • (elgringo) : Ich finde schade, dass die VO nun in eine VU umgewandelt wurde, da man sich jetzt anmelden muss (im PISWI eine eigene Sache, außer man ist ganz früh dabei). Ansonsten empfinde ich den Vortragsstil als sehr angenehme Mischung aus Informationsvermittlung, Diskussion und Reflexion. Vor allem die "Sichtweise von außen" (wenn man das so sagen kann), da Betz ja ein Soziologe und kein Informatiker ist, wirkt meiner Meinung nach recht sinnvoll. Natürlich muss man sich dabei auch für die Themen interessieren, denn andernfalls macht es keinen großen Unterschied, wer das vorträgt (oder naja, das ist wohl ein eigenes Thema).
  • (klemmkeil):

piswi: Es ist egal, wann man sich anmeldet. Am Stichtag wird per Zufallsgenerator bestimmt, welche 80 dabei sind.