TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 110
Man zeige, dass durch für alle eine Äquivalenzrelation in der Menge erklärt wird, und bestimme die zugehörige Partition.
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}
oder
{{Beispiel|
Angabetext
}}
zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)
{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}
Hilfreiches
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Äquivalenzrelation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine binäre Relation R auf einer Menge A heißt Äquivalenzrelation, wenn folgende drei Eigenschaften erfüllt sind:
Reflexivität: ,
Symmetrie: ,
Transitivität: .
Partition (Seite 38 in Mathematik für Informatik) (4. Auflage: Seite 40)
Satz 1.59: Sei R eine Äquivalenzrelation auf A. Dann bilden die (verschiedenen) Äquivalenzklassen der Elemente von A eine Partition von A. (Ebenfalls Seite 38)
Lösungsversuch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zeigen der Äquivalenzrelation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Reflexivität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
6 teilt 0 also ist es Reflexiv.
Symmetrie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wenn 6 teilt dann teilt es auch da es die selben Zahlen sind nur mit anderem Vorzeichen.
Transitivität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Somit ist es Transitiv
Anmerkung zur Transitivität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mir ist es der obige Nachweis nicht ganz einleuchtend, daher hier ein alternativer Weg:
Da waren ein paar Tippfehler im obigen Beweis… jetzt sollte er verständlicher sein. -- hop
Alle Vorraussetzungen sind erfüllt, somit ist es eine Äquivalenzrelation
--MatheFreak 01:29, 15. Dez. 2010 (CET)
Bestimmen der Partition
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anwendung von Satz 1.59
Allgemein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Um die Klassen bestimmen zu können, formen wir mal unsere Relation um:
Und das erinnert doch schon sehr stark an die Kongruenzrechnung. D.h. man kann die Relation auch wie folgt betrachten:
Das bedeutet, man würde auf jeden Fall 6 Äquivalenzklassen erwarten. Wenn man sich das aber genauer überlegt erkennt man, dass manche von diesen leer sind. Das liegt daran, dass hier das Quadrat im Spiel ist. z. B. für 2: aber
.
Das muss man für alle Möglichkeiten durchspielen, um zu sehen, in welchen Mengen tatsächlich Elemente enthalten sein werden:
Äquivalenzklasse 0
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Äquivalenzklasse 1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Äquivalenzklasse 2
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Äquivalenzklasse 3
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Äquivalenzklasse 4
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Äquivalenzklasse 5
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Partition
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Edit: Wie oben bewiesen sind und leere Teilmengen, die Partition ist jedoch ein System von nichtleeren Teilmengen.