TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen SS10/Beispiel 18
Man zeige, dass durch eine Äquivalenzrelation R in der Menge erklärt wird, und bestimme die zugehörende Partition.
Äquivalenzrelation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine binäre Relation R auf einer Menge A heißt Äquivalenzrelation, wenn folgende drei Eigenschaften erfüllt sind:
Reflexivität: ,
Symmetrie: ,
Transitivität: .
Lösungsvorschlag
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Reflexivität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](wahre Aussage)
Symmetrie
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Sei , dann ist .
Wenn 6 x teilt, dann teilt 6 auch -x, daher wahre Aussage.
Transitivität
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Sei und , dann ist .
Aufgrund von und geht auch in eine wahre Aussage über.
Partition
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Äquivalenzklasse 0
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Daraus folgt, dass jede Zahl die zu 0 in Relation steht durch 6 teilbar sein muss:
Äquivalenzklasse 1
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Daraus folgt, dass entweder oder durch 6 teilbar sein muss:
Äquivalenzklasse 2
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Daraus folgt, dass entweder oder durch 6 teilbar sein muss:
Äquivalenzklasse 3
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Daraus folgt, dass entweder oder durch 6 teilbar sein muss:
Partition (Alternative)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]entspricht
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 1 | 1 |
| 2 | 4 | 2 | 4 |
| 3 | 9 | 3 | 3 |
| 4 | 16 | 4 | 4 |
| 5 | 25 | 5 | 1 |
Man sieht dass die Restklassen von 1 und 5 bzw. 2 und 4 zusammenfallen.
Links zu anderen Lösungen des gleichen Beispiels
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS10/Beispiel 100
Links
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS07/Beispiel 91 (ähnliches Beispiel)