TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 389

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Sei φ:G→H ein Gruppenhomomorphismus und e das neutrale Element von G. Man zeige, daß φ(e) das neutrale Element von H ist. (Hinweis: Man verwende Beispiel 248).

Dieses Beispiel hat einen unbekannten Lösungsstatus. Bitte editiere diese Seite und schreibe den dir bekannten Status ins Beispiel. Die möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert. Führe folgende Änderung durch:
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}

oder

{{Beispiel|
Angabetext
}}

zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}


Definition:

Seien <G,∘> und <H,⋆> Gruppen.

Eine Abbildung φ:G→H heißt Homomorphismus, falls gilt: φ(a∘b)=φ(a)⋆φ(b)∀a,b∈G.

Definition:

e heißt neutrales Element von ∘, wenn ∀a∈M:a∘e=e∘a=a

Lösungsvorschlag

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weil es sich um einen Gruppenhomomorphismus handelt, gilt

φ(a∘b)=φ(a)⋆φ(b)∀a,b∈G

Wenn wir jetzt nicht zwei verschiedene Elemente von G miteinander verknüpfen, sondern a = b = eG setzen, erhalten wir

φ(eG∘eG)=φ(eG)⋆φ(eG)

φ(eG)=φ(eG)⋆φ(eG)

Wir haben also ein Elemtent φ(eG)∈H gefunden, das mit sich selbst verknüpft (mit der Operation ⋆) wieder sich selbst ergibt. Und wie wir aus Beispiel 248 wissen, muss es deshalb das neutrale Element sein. Also gilt

φ(eG)=eH

mfg, W wallner