TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 567

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Bestimmen Sie die inverse Matrix A−1 zur Matrix

A=(132246−1−22)

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Inverse_Matrix

Lösungsvorschlag von mnemetz

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A−1=1det(A)∗A†T

  • det(A) ... Determinante von A
  • A† ... Adjunkte od. algebraisches Komplement von A

Berechnung der Determinante:

det(A)=1∗4∗2+3∗6∗(−1)+2∗2∗(−2)−2∗4∗(−1)−(−2)∗3∗2−1∗6∗2=8−18−8+8−12+12=−10

det(A)≠0⇒ A ist invertierbar!

A†=(+|46−22|−|26−12|+|24−1−2|−|32−22|+|12−12|−|13−1−2|+|3246|−|1226|+|1324|)=(20−100−104−110−2−2)

Diese Matrix müssen wir noch transponieren:

(20−1010−104−20−1−2)

A−1=1det(A)∗A†=−110∗(20−1010−104−20−1−2)=(−21−11−0.40.200.10.2)


Anmerkung: Bei der Berechnung der det(A). Sollte es nicht 3*2*2 und 6*-2*1 sein.

Eine Matrix A (n×n) ist genau dann invertierbar (also regulär), falls ihre Determinante det⁡A eine Einheit des zugrundeliegenden Ringes ist (das heißt det⁡A≠0 für Körper. Falls A invertierbar ist, dann gilt für die Determinante der Inversen det⁡(A−1)=(det⁡A)−1.

Wir nützen aus, dass die Matrix A multipliziert mit der inversen Matrix A⋅A−1=E die Einheitsmatrix E ergibt. Dabei werden wir die Matrix A auf der rechten Seite um die Einheitsmatrix En erweitern und im Folgenden diese Struktur als Einheit betrachten. Wir werden auf der Seite der Matrix A die Einheitsmatrix erzeugen und erhalten anstelle der jetzigen Einheitsmatrix rechts die Inverse-Matrix A−1.

Bestimmen Sie die inverse Matrix A−1 von A:

A=(132246−1−22)

Bevor wir beginnen schauen wir uns die Determinate der Matrix A an:

det⁡(A)=1⋅4⋅2+3⋅6⋅(−1)+2⋅2⋅(−2)−2⋅4⋅(−1)−3⋅2⋅2−1⋅6⋅(−2)=−10≠0

Wenn die Determinante ≠0 ist, dann existiert die inverse Matrix von A.

Wir erweitern die Matrix A rechts um die Einheitsmatrix En×n und werden dann dieses Konstrukt als Gleichungssystem auflösen.

A=(132100246010−1−22001)⟹(1321000010012014101)⟹(1321000141010010012)⟹
⟹(10−10−20−30101−4/102/100010012)⟹(100−21−10101−4/101/500101/101/5)

Durchgeführte Schritte:

1.Schritt: Z3:=Z3+1∗Z1Z2:=Z2+2∗Z3


2.Schritt: Z2 mit Z3 vertauschen


3.Schritt: Z1:=Z1−3∗Z2Z2:=Z2−Z3∗2/5


4.Schritt: Z1:=Z1+Z3Z3:=Z3/10


Fertig. D.h. unsere gesuchte inverse Matrix A−1 steht nun auf der rechten Seite der erweiterten Matrix:

A−1=(−21−11−4/101/501/101/5)

Probe:

En×n=(132246−1−22)⋅(−21−11−4/101/501/101/5)=(−2+31−12/10+2/10−1+3/5+2/5−4+42−16/10+6/10−2+4/5+6/52−2−1+8/10+2/101−2/5+2/5)=(100010001) 

det A−1=(−2)⋅(−4/10)⋅1/5+1⋅1/5⋅0+(−1)⋅1⋅1/10−(−1)⋅(−4/10)⋅0−1⋅1⋅1/5−(−2)⋅1/10⋅1/5=−1/10

Wie in den Hilfsmittel beschrieben muss gelten, dass die Determinante der Inversen folgenden Wert hat

det⁡(A−1)=(det⁡A)−1=(−10)−1=−1/10.

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MATLAB zur Verifizierung der Ergebnisse verwenden

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Siehe Beispiel_553! = TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS07/Beispiel 400